Bildqualität HDTV-Signale
Sonys Videoverarbeitung liefert gute Resultate bei Kino- und TV-Material: Im voreingestellten Filmmodus "Auto1" ist die "Inverse Telecine"-Technik aktiv, Filme erscheinen bei 60 Hertz-Zuspielung so ruckelarm wie bei 24p. Beim Wechsel auf den Filmmodus "Auto 2" werden dagegen Sequenzen im Format 1080/30p flimmerfrei ins Vollbildformat 1080/60p umgesetzt – Hobbyfilmer mit HDTV-Camcordern dürfen sich freuen. Mit Testbildern zeigt der Sony bei aktivierter "dynamischer LED-Steuerung" kleine Auffälligkeiten; so färbt er feine Muster und Farbabstufungen leicht ein oder schärft bestimmte Bildbereiche an. In Filmen sind diese Effekte aber kaum wahrzunehmen, vielmehr erhöht die Schaltung die Bildqualität: Der Kontrast innerhalb eines Bildes steigt von 1.800:1 auf 3.000:1. Dadurch kommt im Gruselstreifen "Krabat" eine überzeugende Tiefenwirkung zustande. Dunkle Nuancen werden mit optimierter Gamma-Einstellung sauber differenziert. Schwarze Bildstellen sehen satt aus, wenn auch an den Rändern in dunklen Bildern noch ein leichter Blauschleier auftritt. Bei schrägem Blick hellt sich das Bild auf, wie bei LCD-Fernsehern üblich.


Wer 3D sehen möchte, braucht noch Zubehör. Für zwei
Shutterbrillen und den Transmitter verlangt Sony 199 Euro.
Mit "Casino Royale" beweist der Sony auch bei Spielfilmen seine hohe Bewegungsschärfe: In unseren bevorzugten Motionflow-Einstellungen "Klar" und "Klar Plus" gleiten die Ornamente des Vorspanns ohne Schmieren, Glättung oder auffällige Artefakte über den Schirm – so gut konnten das bislang nur ausgewählte Plasma-TVs. Bei nahem Hinsehen zeigt sich an schnellen Objekten eine Dreifachkante wie im Kino. In den hellen und bunten Tropenszenen des Bond-Streifens überzeugt die Farbwiedergabe. Schwarz-Weiß-Filme wie "Casablanca" dürften dagegen authentischer wirken: Der Sony färbt Grau leicht rosa ein. Experten können den Farbstich im Menü minimieren.

Schön: Der 3D-Fernseher von Sony kombiniert eine schmale
Bildschirmeinfassung mit schlankem Gehäuse.
Fazit
Klasse! Der neue LCD von Sony beeindruckt mit annähernd perfekter Bewegungsschärfe bei Film und Video, viel Kontrast und niedrigem Verbrauch – und 3D beherrscht er auch noch. Leichte Schwächen zeigt der TV bei HDMI 576i, der Farbabstimmung und der Blickwinkelabhängigkeit. fg/ur


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Der japanische Elektronikhersteller Toshiba setzt bei seinen vier neuen Smart-TV-Reihen L4, M6, L7 und M8 auf die Trendthemen Vernetzung und Cloud. So haben die Zuschauer die Möglichkeit, direkt von der Couch aus auf soziale Netzwerke zuzugreifen und medienübergreifende Suchfunktionen zu nutzen, die individuelle Vorlieben berücksichtigen. 
Gleich vier neue Blu-ray-Player hat Sony seit Ende April im Sortiment, die sich mit Ausnahme des Einstiegsmodells BDP-S1100 per WLAN ins Internet einbinden lassen und somit den Zugriff auf die Dienste Music Unlimited, Video Unlimited, Maxdome und Lovefilm gestatten.
Die neuen Einstiegs-Receiver von Denon heißen seltsamerweise nicht AVR-1714, AVR-1914 und AVR-2114, sondern hören auf die Typenbezeichnungen AVR-X500, AVR-X1000 und AVR-X2000.
Immer schlanker, immer dezenter, immer schicker – der Trend bei Flachbildfernsehern ist eindeutig. Doch häufig wird die ansprechende Optik der Geräte durch wuchtige HDMI- und Antennenkabel beeinträchtigt, die zudem eine Montage direkt an der Wand erschweren.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-LED-TV Grundig 55 VLE 9270 im HTML-Format
abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt drehbare Antennen, anders als der LG aber ohne USALS, das die Antenne automatisch auf die Satelliten ausrichtet.









Das dritte Abenteuer der putzigen New Yorker Zootiere knüpft nahtlos an das zweite an. Gestrandet in Afrika verschlägt es die Bande nach Monte Carlo, wo sie nur knapp den Betäubungspfeilen der fiesen Tierfängerin Dubois entkommen. Getarnt als Künstler eines Wanderzirkus geht es per Zug quer durch Europa.
Fische und Meerestiere steigen auf stelzenartigen Beinen aus dem Ozean und überrennen Japan. In Tokio versucht Kaori ihren Verlobten zu finden, während die Stadt in Chaos, Blut und Verwesungsgestank erstickt. Horror-Manga-Meister Junji Ito ("Tomie") lieferte die Vorlage für diesen bizarren Ekel-Endzeit-Anime samt subtiler Ökobotschaft.
Im dritten Aufguss der Found-Footage-Horror-Reihe bringen die dämonische Katie und Hunter das Grauen über ihre Nachbarsfamilie. Teenager Alex (Kathryn Newton) versucht den anfangs noch harmlosen Spuk mit Notebook-Kameras aufzuzeichnen. 
Dreidimensionale Soundtracks sind im Kino ein großes Thema. Jetzt kommt der Klang von oben auch ins Heimkino – mit 11.1-Kanälen.
Keine andere Lichtquelle liefert so saubere Farben wie ein Laser. Doch daraus eine perfekte Projektion zu machen, ist nicht so einfach.
Die Plasma-Technologie wurde schon öfters totgesagt – voreilig. Doch jetzt könnte es ernst werden.