Tonqualität
Mit knapp 140 Watt im Stereo- und rund 50 Watt im Mehrkanalbetrieb stellt der Samsung klassenübliche Leistungen und genügend Dampf fürs Heimkino bereit. Dank energieeffizienter Endstufen kommt der Verstärker bei Zimmerlautstärke mit rund einem Drittel der Leistung aus, die sich die Konkurrenten genehmigen; entsprechend gering fällt auch die Erwärmung im Betrieb aus. Die Einmess-Automatik erkennt zielsicher Entfernung und Größe der Boxen, pegelte aber die hinteren Lautsprecher zu laut ein. Nach der Einmessung wird ein Equalizer zugänglich, der sich aber nur an- und abschalten lässt; in unserem Praxistest führte er zu keiner hörbaren Klangänderung.
400 Euro: Bereits der Einsteiger-Pioneer wirkt mit großen Drehrädern für Eingang und Lautstärke hochwertig.
Bei Stereo-Wiedergabe punktet der Samsung vor allem über den optischen Eingang mit einem stabilen, sauberen und stressfreien Klang, während der CD-Ton via HDMI etwas gebremst klingt: Im Bond-Soundtrack "For Your Eyes Only" von 1981 etwa ertönt die Stimme von Sheena Easton dann nämlich matter und dünner, sodass man versucht ist, die Bass- und Höhenregler anzuheben. Weniger erfolgreich agiert der Samsung im Mehrkanalbetrieb. Zwar bildet er die Atmosphäre beim Konzert von "Silbermond" (Blu-ray, DTS-HD High Resolution) gut ab, doch er musiziert merklich angestrengter als der Pioneer 820. Crash-Becken und Zischlaute von Sängerin Stefanie Kloß erscheinen harscher und weniger fein gezeichnet. Filmton gibt der Samsung mit einer ähnlichen Note wieder – die Schießereien zu Anfang von "Ein Quantum Trost" (DTS 5.1) ballern mit Wucht durch den Raum, bei großer Lautstärke möchte man die dominanten Höhen aber lieber etwas senken.
Nahezu alle Bedienelemente verbergen sich bei
Samsung hinter der Frontklappe.
Fazit
Während Samsung bei TVs und Blu-ray-Playern zu den Technologieführern zählt, müssen wir von diesem Receiver abraten. Mit Ausnahme des geringen Stromverbrauchs enttäuscht das Gerät aufgrund der mangelhaften Ausstattung und dem mäßigen Mehrkanal-Klang ohne HD-Decodierung. Wer einen optisch passenden Spielpartner für seinen Samsung-TV sucht, sollte zum 100 Euro teureren C700 greifen.


Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 8/2010 erschienen.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.