Tonqualität
Mit Ausgangsleistungen zwischen rund 70 und 140 Watt im Fünfkanal- und im Stereobetrieb hält der kleine Pioneer ähnlich gute Reserven für lebhafte Heimkino-Abende bereit wie das größere Modell 920. Auch an seinen weiteren Messwerten gibt es nichts auszusetzen.
Im Praxistest schlägt sich die Einmess-Automatik wacker. Sowohl Pegel als auch Entfernung und Basswiedergabe des angeschlossenen Lautsprechersets werden ordnungsgemäß erkannt und justiert. Keinen Beifall unsererseits findet allerdings der fest eingestellte Equalizer, der ähnlich wie bei anderen Verstärkern mit automatischer Entzerrung zu einem zu höhenlastigen Klangbild führt. Daher lieber abschalten.
400 Euro: Bereits der Einsteiger-Pioneer wirkt mit großen Drehrädern für Eingang und Lautstärke hochwertig.
Stereo-Musik von der Audio-CD lässt der Pioneer mit einem feinen, angenehm luftigen Klang ertönen. Die hauchende Stimme von "Morcheeba"-Frontfrau Skye Edwards erklingt dabei über den optischen Eingang einen Tick feiner als per HDMI. Bei mehrkanaliger Musik, wie zum Beispiel der Konzert-Blu-ray "Gary Moore & Friends – One Night in Dublin / A Tribute to Phil Lynnot" (DTS-HD), legt der kleine Pioneer richtig los: Die Gitarren und Drums klingen sauber und bauen im Hörraum viel angenehmen Druck auf. Mit aktivierter "Phase Control" überflügelt er die meisten anderen Testteilnehmer, denn er weist einen stabileren, profunderen Bass auf, der nur vom großen Pioneer und ansatzweise vom Sony 510 überboten wird. Mit den hochauflösenden Tonformaten von der Blu-ray spielt der Receiver ebenfalls sauber auf. Die geschickt inszenierten Surround-Effekte zu Anfang von "Jumper" (DTS-Master Audio-7.1) wirken selbst bei sechskanaliger Wiedergabe äußerst authentisch und versetzen den Zuschauer mitten ins Geschehen.
Fazit
Der Pioneer beschert dem Kunden zum Preis von 400 Euro einen luftigen Stereo- und Mehrkanalklang bei gleichzeitig druckvoller Basswiedergabe. Aufgrund der fehlenden Videoumsetzung und ohne justierbare Equalizer avanciert er aber nicht zum Heimkino-Universaltalent – das ist in dieser Preisklasse allerdings auch ein Ding der Unmöglichkeit.

Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 8/2010 erschienen.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.