Tonqualität
In unserem Messlabor zeigt der Receiver die für Onkyo üblichen guten Messwerte in Sachen Klirrfaktor und Rauschen. Die pro Kanal zur Verfügung stehende Leistung liegt zwischen rund 50 Watt im Fünfkanal- und um die 100 Watt im Stereobetrieb. Das reicht, um mit Vollbereichsboxen Musik und Film jenseits von Zimmerlautstärke sauber hören zu können. Stereo-Material von der Audio-CD reproduziert der Onkyo vor allem über seinen optischen Eingang angenehm spritzig. Erst bei hohen Laustärken klingen vergleichsweise spitz aufgenommene Stücke, wie etwa Shirley Basseys "Goldfinger", ein wenig vorlaut. Mit dem Treble-Regler lässt sich hier nachhelfen, wobei das Filter mit seinen Zwei-Dezibel-Schritten nur grobe Korrekturen zulässt.
300 Euro: Auf der Vorderseite des Onkyo gibt es einen Mini-Stereoklinken-Audioeingang fürs Handy oder den Laptop.
Im Direktvergleich mit dem Pioneer 820 ergeben sich im Stereobetrieb nur minimale Unterschiede. So lässt der Pioneer die hauchige Stimme von Skye Edwards im Morcheeba-Song "Aqualung" zwar eine Spur luftiger erklingen, dafür platziert aber der Onkyo die Instrumente im Stereopanorama etwas fokussierter. Insgesamt ergibt sich ein klanglicher Gleichstand. Mit actionreichen Filmsoundtracks wie "Harry Potter und der Feuerkelch" (englische Dolby TrueHD-Fassung) liefert der Onkyo eine packende Klangkulisse. In der Verfolgungssequenz zwischen Zauberlehrling Harry und einem Drachen überzeugen sowohl die basshaltigen Klangeffekte als auch das hochfrequente Bersten, wenn der Drache mit seinen Schwingen den Turm beschädigt. Bei hoher Lautstärke in Verbindung mit brillant abgestimmten Boxen ist der eingebaute Cinema-Filter eine feine Sache, denn er nimmt Filmsoundtracks die Schärfe, ohne dass es dumpf klingt.

Dank des grafischen HDMI-Menüs lässt sich der
Onkyo schnell und einfach einrichten
Fazit
Wer einen preiswerten und modernen HDMI-1.4a-Receiver ohne Schnickschnack sucht, liegt mit dem Onkyo richtig. Der größte Nachteil des TX-SR 308 besteht in der mangelhaften Ausstattung ohne Einmess-Automatik und Videofunktionen. Wie beim Samsung führen diese Mankos zu einer nur ausreichenden Gesamtpunktzahl, obwohl Klang und Leistung beim Onkyo der Klasse angemessen sind. Wenn es ein Onkyo sein soll, raten wir zum nur 50 Euro teureren TX-SR 508.

Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 8/2010 erschienen.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-Plasma-TVs Panasonic TX-P 50 ST 33 E im HTML-Format
abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-LED-TVs Sony KDL-55 NX 725 im HTML-Format
abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.