Tonqualität
Im Labor zeigt der Denon mit Filmen und Musik klassenübliche Leistungen: Zwischen 60 und 120 Watt stehen pro Endstufe bereit – genug, um es in mittelgroßen Heimkinos krachen zu lassen. Unser Testmuster segnete allerdings am Ende der Messung, als es gar keine Leistung mehr abgeben musste, das Zeitliche. Denon ist informiert und will der Sache auf den Grund gehen.
Die Einmessautomatik überzeugt. Sie ermittelt nicht nur Pegel, Entfernung und Boxengröße präzise und korrekt, sondern berechnet auch eine subjektiv gute Entzerrungskurve. Zwar lässt sich bei aktivem Equalizer und hohen Lautstärken ein leises Rauschen vernehmen, und die Höhen klingen etwas forsch; doch dafür holt der Entzerrer aus dem angeschlossenen Elac-Boxenset eine angenehme Wärme und Bassfülle. Zudem passt er, wie sein Kollege im Pioneer 920, die leichten Timbre-Unterschiede zwischen Front- und Centerbox gut an.
400 Euro: Der Denon wirkt durch seine beachtliche Bauhöhe und das überdimensionierte Display erwachsen.
Im ersten Hördurchgang mit Audio-CDs (ohne Equalizer) spielt der Denon neutral und fokussiert, im Vergleich zum Pioneer aber etwas höhenreicher und analytischer. Bei hoher Lautstärke fällt auf, dass etwa die hellen Synthesizer-Snaredrums in "A View To A Kill" etwas härter als beim Pioneer knallen. Zwischen HDMI und optischem Eingang gibt es nur marginale Klangunterschiede – die optische Variante klingt einen Tick runder, HDMI etwas kräftiger. Mehrkanaliges Material von der Blu-ray wie das Rock-Konzert "Gary Moore & Friends – One Night in Dublin / A Tribute to Phil Lynnot"(DTS-HD) gibt der Denon kraftvoll, im Vergleich zum Pioneer mit einer Spur mehr Höhen und weniger Bässen wieder. Gut gefällt uns die scharfe Abbildung: Der Denon grenzt Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß klar von der lauten Rock-Begleitung ab, während der Pioneer die Tracks auf der Konzert Blu-ray "Laut gedacht" (DTS-HD) zwar runder und fülliger, aber diffuser erschallen lässt. Mt Film-Action wie der rasanten Verfolgungsjagd am Gardasee in "Ein Quantum Trost" (DTS 5.1) schafft der Denon eine kraftvolle und überzeugend räumliche Kulisse.

Einfach gestrickt, aber immerhin vorhanden:
das textbasierte HDMI-Bildschirmmenü des Denon.
Fazit
Im Bass ist der Denon dem Pioneer und Sony zwar leicht unterlegen, dafür hat er die höhere Klangpräzision. Zudem punktet er mit einem in dieser Preisklasse konkurrenzlos vollständigen Lautsprecher- und Sound-Setup, was ihm den Testsieg beschert.


Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 8/2010 erschienen.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.