Topfield SRP-2100 - HDTV-Settop-Box für 750 Euro
Seit der Gründung 1998 in Südkorea hat sich Topfield mit innovativen Sat-Receivern einen Namen gemacht. Das liegt auch an den offenen Software-Schnittstellen, so genannten TAPs (Topfield Application Program), die den Funktionsumfang erhöhen. Neben ihnen bietet der neue SRP-2100 Internet-Optionen und sorgt per USB-Funktastatur für Komfort bei YouTube-Abrufen.
Ausstattung und Bedienung
Das dimmbare Display zeigt Uhrzeit und Sendernamen an. Tasten im blau leuchtenden Bedienkreis – leider ohne Dimmung – steuern durch das Menü oder die Senderliste und regeln die Lautstärke. Der Lüfter produziert leise Geräusche, selbst wenn die 500 Gigabyte große Festplatte nicht läuft. Auf sie zeichnet der Topfield gleichzeitig zwei HDTV-Programme auf, zeigt ein weiteres vom gleichen Transponder oder spielt parallel eine vorhandene Aufzeichnung ab. Vier Antennenbuchsen stehen bereit, zur Motorsteuerung dienen DiSEqC 1.2 und 1.3 für USALS. Der Anschluss eines Doppel-LNBs oder mehrerer Antennen bringt viel, da der Topfield als einziger Testkandidat eine uneingeschränkte Bild-im-Bild-Funktion für HDTV beherrscht. Hinter der Frontklappe sitzen zwei CI-Schächte, allerdings ohne die HD+ Unterstützung, da keine Legacy-Module geplant sind. Neben drei USB-Anschlüssen gibt es eine eSATA-Schnittstelle für externe Festplatten.

Ohne Vorschau: Im Gegensatz zu den anderen
Testkandidaten zeigt der Topfield kein Miniaturbild
der aktuellen Sendung im EPG.
Um sich im Menü zurechtzufinden, braucht es etwas Eingewöhnung. In seiner Senderliste zeigt der Topfield jeweils zehn Programme an. Er bietet eine Rücksprungtaste, alphabetische Suchfunktion und teilweise vordefinierte Favoritenlisten für HDTV, Sky, Musik, News und Sport. Per "Guide"-Taste listet er die Programme von sieben Sendern. Das laufende Bild erscheint dabei halb transparent im Hintergrund mit Schrifteinblendungen, die etwas unscharf wirken.

Über das Netzwerk zapft der Topfield YouTube-Videos und News an, spielt Radiosender
oder lässt sich für die Kommunikation über Twitter nutzen. Auch eine eSATA-Schnittstelle
für externe Festplatten ist vorhanden. Auf den permanent laufenden Lüfter
würde man lieber verzichten, denn er ist nicht immer flüsterleise.


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