Sharp LC-52 XS 1E - LED-TV für 9.000 Euro

Test Sharp LC-52 XS 1E - LED-TV für 9.000 €Sharps LCD-TV kostet eigentlich stolze 9.000 Euro, doch im Netz bekommt man ihn schon für weniger als die Hälfte. Dafür bietet er ein hochwertiges Display mit Local Dimming – nicht mit den üblichen weißen, sondern mit farbigen Leuchtdioden. Dabei handelt es sich um eine aufwändige Technik, die sonst nur Sony verwendet, etwa im KDL-46 X 4500 (audiovision 12-2009).

Ausstattung und Bedienung

Der Universaltuner mit DiSEq-Unterstützung hat zwei CI-Schnittstellen für Pay-TV, versteht aber kein CI+. Dank externer Anschlussbox lassen sich Zuspieler bequem verbinden, wenn der Sharp an der Wand hängt. Am Display reicht daher ein HDMI-Eingang, dazu kommt eine USB-Buchse für den Einsatz als Bilderrahmen. Multimedial ist nicht viel los: Die USB-Ports beherrschen nur MP3-Musik und JPEG-Fotos, die sich nur langsam aufbauen und kühl wirken. Im TV-Alltag gefällt die sinnvoll vorsortierte Senderliste mit Filtern für frei empfangbare Sender; Favoritenlisten und eine zusätzliche alphabetische Sortiermöglichkeit fehlen. Auf Fernbedienungsbefehle reagiert der Sharp träge, Senderwechsel dauern bis zu vier Sekunden. Die Fernbedienung ist für mehrere hundert Settop-Boxen vorprogrammiert. Am Bildschirmmenü stört die kleine Schrift.

Test Sharp LC-52 XS 1E - LED-TV für 9.000 € 
Bequem: Dank externer Box gelingt der Anschluss von Zuspielern sehr komfortabel.


Bildqualität TV und Standardsignale

Richtig justiert (siehe "Ideale Einstellungen" nächste Seite) zeigt der Sharp ein sauberes Tunerbild mit optimaler Detailschärfe und natürlichen Farben. Schwarz-Weiß-Sendungen wie "Der Kommissar" sehen aufgrund der gleichmäßigen Farbtemperatur von 6.700 Kelvin besonders gut aus. Die Zuspielung externer Video­signale mit 576i-Auflösung via HDMI überzeugt nicht so recht: Der Schwenk über den Strand aus "Sechs Tage, sieben Nächte" wirkt verwaschen, die Liegestühle flimmern. Bei Bewegung offenbart der Sharp leider Schwächen wie aus den Anfangstagen der LCD-Ära: Schon bei langsamen Kamera­schwenks verwischt das Bild, die 100-Hertz-Schaltung hilft nur marginal. Die fest montierte Soundbar von Pioneer sorgt für einen sauberen, klaren Klang bei Zimmerlautstärke, bei höheren Pegeln dröhnen die Bässe.

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Übersichtlich: Die Sharp-Fernbedienung wirkt aufgeräumt,
abgesehen vom Ziffernblock gerieten die Tasten allerdings recht klein.

 



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