Panasonic DMP-BDT 300 - 3D-Blu-ray-Player für 500 Euro
Panasonics erster 3D-Player versorgt über seine zweite HDMI-Buchse den Receiver mit HD-Ton. Zudem ist er ein hervorragender Netzwerker.
Der DMP-BDT 300 ist Panasonics erster 3D-Blu-ray-Player. Er kostet mit 500 Euro etwas mehr als Samsungs Erstling (Test in audiovision 4-2010) und die angekündigten Sony-Modelle. Dafür bietet er einen zweiten HDMI-Ausgang.
3D und 2D in der Praxis
Eine clevere Lösung, denn aktuelle AV-Receiver können die HDMI 1.4-Signale von 3D-Playern weder verarbeiten noch durchschleifen. Deshalb muss man sie bei 3D umgehen, also den HDMI-Ausgang des Players direkt mit dem HDMI-Eingang des Fernsehers verbinden. Damit entfällt die Übertragung des HD-Tons zum Receiver, es bleibt nur konventioneller 5.1-Ton. Die zwei HDMI-Ausgänge des Panasonic lösen das Problem, denn einer versorgt den TV mit 3D-Bildern, der andere den Receiver mit HD-Ton. Bilder lassen sich über den zweiten Ausgang ebenfalls ausgeben, jedoch nur zweidimensional.
Auf der "Panasonic Blu-ray 3D Demonstration Disc" finden sich 3D-Testsequenzen in Full HD und 720p. Anders als die mit 24 Hertz angelegten 3D-Full-HD-Filme wird das 720p-Material mit 60 Hertz zum Fernseher übertragen. Der 3D-Effekt auf der Demo-Disc beeindruckt bei Aufnahmen von Rom mit ruhender Kameraeinstellung wie bei einer rasanten Flussfahrt im Grand Canyon. Die Häuserfluchten Roms wirken mit ihrer enormen Tiefe und Staffelung so plastisch, als könnte man gleich zwischen ihnen hindurch spazieren, und wenn im Grand Canyon das Wasser spritzt, duckt man sich unwillkürlich. Allerdings verringern sich Helligkeit, Kontrast und Farbwirkung im 3D-Modus erheblich. Die Bildqualität sowie eventuelle Fehler wie Übersprechen oder Flimmern hängen zudem stark vom Fernseher und der verwendeten Shutterbrille ab.
Für Übertragungsketten mit eingeschränkter 3D-Kompatibilität wie zum Beispiel AV-Receiver mit HDMI 1.3 Chips steht an Stelle des Übertragungsformats "Full HD" das Format "Nebeneinander" bereit. Damit lassen sich die im Verfahren 3D-MVC (Multiview Video Codec) erstellten Filme im Side-by-side-Format mit halber horizontaler Auflösung und damit geringerer Bandbreite ausgeben und durchreichen.
Die Fernbedienung bietet überschaubare Direktfunktionen
und steuert ansonsten mit den Cursortasten durch diverse Optionsmenüs.
Ausstattung und Bedienung
Der neue UniPhier-Videoprozessor des Panasonic-Players verarbeitet nicht nur 3D-, sondern auch 2D-Signale. Neben verbesserter Farbauflösung durch neue Chroma-Upsampling-Technik wurde sogar das De-Interlacing von 1080i-Material leicht verbessert. DVDs gibt der Player dank umschaltbarem Progressive-Modus in fantastischer Vollbildqualität aus. Ärgerlich ist nur, dass er den idealen Kinomodus "Film" nach jedem Scheibenwechsel wieder auf "Auto" zurücksetzt. Neben der manuellen HDMI-Farbraumwahl stehen zahlreiche Bildregler im User-Menü sowie zwei neue Schärferegler für SDTV-Video zur Verfügung – bildtechnisch vereint der neue BDT 300 die modernsten Technologien.
In Sachen Audio bietet der Player die komplette Ausstattung mit Bitstream-HD-Ton, den er auch als intern decodierten PCM-Ton sowie zusätzlich analog an 7.1-Tonausgängen zur Verfügung stellt. Alle wichtigen Informationen zu den Bild- und Tonformaten finden sich in der Statustaste. Falls Bild und Ton nicht übereinstimmen, hilft die zwischen 0 und 250 Millisekunden einstellbare Audioverzögerung.
Sonderlich schnell ist der Panasonic nicht. Bei Discs mit Menüs ohne Java braucht er rund 30 Sekunden, um ein Bild zu zeigen, bei "Men in Black" mit BD-Java-Menü sind es knapp 60 Sekunden. Der Schnellstartmodus beschleunigt lediglich das Anspielen von Discs, die im Player zurückgelassen wurden; da er den Standby-Verbrauch auf 14 Watt erhöht, sollte er ausgeschaltet bleiben.
Reichlich Unterhaltung findet sich im Netz. Mit der Direkttaste "Viera Cast" gelangt man zum gleichnamigen Internet-Service und damit zu Diensten wie YouTube und Picasa, Tagesschau oder Börsen- und Wetter-Portalen. BD-Live-Inhalte wie etwa Trailer speichert der Player auf SD-Karte oder USB-Stick ab. Ein zweiter USB-Anschluss auf der Rückseite dient für den mitgelieferten WLAN-Adapter und somit für eine drahtlose Internetverbindung.
Im Netzwerk verfügbare Server findet der Player dank DLNA-Streaming ohne mühsame Anmeldung automatisch. Vom Server sowie über USB und SD-Karte spielt er zahlreiche Formate ab (siehe Kasten unten).

3D muss nicht sein: Auf Wunsch lässt sich ein
3D-Film auch in 2D ausgeben.
Zusatzinfo: Netzwerk und Speichermedien beim DMP-BDT 300
Der Panasonic spielt über seinen USB-Anschluss Fotos, MP3-Musik sowie DivX- und DivX HD-Videos ab. Bei den Videos klappt der Zugriff auf die internen Bildregler, bei Fotos hingegen leider nicht. Dafür verwaltet der Player digitale Bilder übersichtlich und schaltet sie flott weiter. Bildqualität und Schärfe stimmen, der Panasonic kappt weder ganz dunkle noch ganz helle Inhalte und erkennt das korrekte Bildformat automatisch. Über sein SD-Kartenlaufwerk akzeptiert er JPEG-Fotos und AVCHD-Videos.
Per DLNA-Streaming holt sich der BDT 300 nur Fotos und Videos, aber keine Musikdateien vom Server. Neben AVCHD-Videos verarbeitet er dabei auch MPEG2-Videos, anders als über USB aber keine Filme im Format DivX oder DivX HD.

Multimedia-Plattform: Der Panasonic spielt je nach Laufwerk und Schnittstelle
unterschiedliche Media-Dateien ab und greift auch auf verschiedene Internet-Dienste zu.


Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-Plasma-TVs Panasonic TX-P 42 ST 33 im HTML-Format
abrufen. Universaltuner, Unicable-Unterstützung und Multimedia-Extras bilden eine solide Basis. 3D-Brillen, ein WLAN-Dongle und eine Webcam für Videochats via Skype kosten Aufpreis. 
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-LED-TVs LG 42 LW 650 S im HTML-Format
abrufen. Der Universaltuner kommt auch mit drehbaren Sat-Antennen zurecht.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des LED-TVs Sony KDL-40 EX 525 im HTML-Format
abrufen. Wie seine Konkurrenten verfügt der Sony über einen HD+ tauglichen Universaltuner.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Plasma-TVs Panasonic TX-P 42 GW 30 im HTML-Format
abrufen. Er verfügt sowohl über einen Universaltuner als auch über Möglichkeiten zur Farboptimierung.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des LED-TVs LG 42 LV 375 S im HTML-Format
abrufen. Der TV-Tuner versteht sich auf alle Empfangsarten einschließlich HD+ und steuert drehbare Sat-Antennen. 









Der aufrechte Feuerwehrmann Caleb ("Unser lautes Heim"-Kinderstar Kirk Cameron) lebt für den Job, weshalb es in der Ehe mächtig kriselt. Die Trennung von seiner Frau (Erin Bethea) scheint unvermeidbar, doch dann schlägt Calebs Vater ein ungewöhnliches "Liebes-Wagnis"-Experiment vor. Mit fast vierjähriger Verspätung erscheint der US-Überraschungshit (33 Millionen Dollar Einspiel) bei uns auf Blu-ray.
London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln). 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.