Sony BDP-S 370 - Blu-ray-Player für 180 Euro
Regelrecht revolutionär präsentiert sich der neue Sony: Er ist nur 3,6 Zentimeter hoch und bietet gegenüber dem Vorgänger ein schnelleres Laufwerk, mehr Multimedia, neue Internet-Applikationen sowie SA-CD-Wiedergabe – und das alles für 180 Euro.
Ausstattung und Bedienung
Schon nach 14 Sekunden erscheinen bei "Casino Royale" die ersten Bilder, auch ohne Schnellstartmodus. Discs mit BD-Java-Menü wie "Men in Black" spielt der Sony in 35 Sekunden an, schneller als alle Testkonkurrenten. Auch auf Laufwerksbefehle reagiert er zügiger und leiser. Da er nur zwölf Watt verbraucht, erhält er unser Stromsparer-Logo.
Ein Schwerpunkt liegt auf Online-Inhalten. Per "Bravia Internet Video" bindet Sony Dienste von YouTube bis Amazon gleich in die Menüleiste ein, neue Inhalte sollen automatisch als Icons auftauchen. Geplant sind dabei auch kommerzielle Angebote wie die Bestellmöglichkeit von Blu-rays.
Das Menü reagiert schnell und erlaubt eine flotte Navigation. Gute Idee: Die Texteingabe bei interaktiven Aktionen wie der YouTube-Suche lässt sich per USB-Tastatur erledigen, optional sogar drahtlos von der Couch. Der USB-Anschluss auf der Rückseite dient als Speicher für BD-Live, der auf der Front erschließt die ganze Multimedia-Welt: Neben MP3-Musik und Fotos akzeptiert der neue Sony erstmals DivX-Videos inklusive DivX HD und HDTV-Videos im AVCHD-Format. Auch auf DVD-R gebrannte HD-Videos oder auf BD-R überspielte HDTV-Aufzeichnungen werden abgespielt. Wie gewohnt hervorragend ist die Fotowiedergabe.
Bei CDs holt der Sony über die Musikdatenbank Gracenote automatisch Daten zu Titel und Interpret auf den Schirm. Zur Blu-ray blendet er den Titel mit Bild und Hauptdarstellern ein. Dazu informiert er über technische Daten des Films wie Video- und Audio-Codecs, Bildauflösung und -frequenz und sogar über die aktuelle Datenrate von Bild und Ton.
Über die Options-Taste lassen sich Rauschfilter, drei Gammakennlinien und die Verzögerung des Digitaltons einstellen. Die mit Deep Colour und x.v.Color kompatible HDMI-Ausgabe kann man für alle digitalen Farbräume konfigurieren. Als BD-Player bietet der Sony auch intern decodierten PCM-Ton. Einmalig in der Preisklasse ist die Wiedergabe von SA-CDs inklusive der Übertragung der DSD-Daten via HDMI an geeignete Sony-Receiver. Der Player lässt sich sogar per iPhone steuern, als Zubehör gibt es einen WLAN-Dongle. Geplant ist außerdem ein Update, das DLNA-Streaming ermöglicht.

Handlich: Wenige Tasten decken die Grundfunktionen ab,
alle weiteren Einstellungen erfolgen über die Taste "Options" oder im Menü.
Bildqualität DVD
Ohne Marker produzierte Scheiben wie "Sechs Tage, sieben Nächte" flimmerten auf bisherigen Sony-Playern, ausgenommen der PlayStation3. Der neue S 370 meistert unsere Testszene einwandfrei, und zwar ohne Rückgriff auf einen Marker. In anderen Testsequenzen kann es einen Moment dauern, bis er nach einem Schnitt den korrekten Filmmode erkennt (siehe Szenenvergleich Seite 39). TV-Material wirkt gelegentlich eine Spur unruhiger. Konzertvideos sehen trotzdem gut aus, da selbst Gitarrensaiten weitgehend flimmerfrei erscheinen.

Netzwerk-Vielfalt: Über seine LAN-Buchse holt der Sony mit "Bravia Internet Video"
eine Vielzahl von Anwendungen wie YouTube ins Heimkino, außerdem Bonusmaterial für
BD-Live-Scheiben. Der kleine Lüfter springt bei Normaltemperatur nicht an,
weshalb der Player schön leise ist.


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abrufen. Für den kompakten Lektor Sub haben die dänischen Lautsprecher-Spezialisten einen 10-Zoll-Langhub-Treiber mit fester Holzfasermembran gewählt. 
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abrufen. Der Einsatz einer Passivmembran ist aufwändiger als eine normale Bassreflexkonstruktion, obwohl das Prinzip ähnlich ist – einmal schwingt die Passivmembran, einmal die Luftsäule im Bassreflexrohr.
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