Tonqualität
In Sachen Verstärkerleistung waren die Entwickler in unseren Augen etwas zu vorsichtig: An sieben Kanälen bringt der Receiver nur je 43 Watt an vier Ohm und 56 Watt an acht Ohm – keineswegs standesgemäß zum Preis von 1.500 Euro. Auch im Fünfkanal-Betreib stellt er an acht Ohm nur je 71 Watt zur Verfügung, während er hier an vier Ohm mit 136 Watt deutlich mehr überzeugt. Die Stereo-Leistung ist dann mit 2 x 147 Watt an acht und 2 x 222 Watt an vier Ohm überaus achtbar.
1.000 Euro: Mit seinem voluminöse Gehäuse und der schwarzen Front
mit den vielen Bedienelementen wirkt der
Onkyo regelrecht martialisch. Den Receiver gibt es auch in Silber.
Im Hörtest merkt man zum Glück nichts von eingeschränkter Dynamik oder Lautstärke. Die Explosion der Sprengfalle und die Granateneinschläge aus "Iron Man" schießt der Onkyo präzise und mit Wucht in den Hörraum. Auch bei leiseren Tönen erweist er sich als angenehmer Spielpartner mit Spaßfaktor. Die Zuschauer-Atmosphäre im riesigen Rennstadion aus "Cars" ertönt schön einhüllend und glaubwürdig, direktionale Effekte wie Schüsse und Querschläger aus "Ein Quantum Trost" während der Verfolgungsjagd in Siena lassen sich präzise orten. Erwartungsgemäß bereitet auch Musikwiedergabe viel Genuss. John Pizarelli und Jane Monheit musizieren bei "They Can't Take That Away From Me" so locker und dynamisch, dass die Tester im Takt mit den Füßen wippen. Der Klang überzeugt sogar noch etwas mehr, wenn die Musikdaten via HDMI ins Gerät gelangen, denn dann tönt der Onkyo freier und sauberer als über SP/DIF. Selbst bei Stereo ist HDMI die bessere Wahl, wie der Receiver bei "Tiden Bara Gar" von Therese Juel durch einen weniger rauen Hochtonbereich und eine besser fokussierte Raumdarstellung beweist.

Anschaulich: Das Bildschirmmenü ist übersichtlich
gestaltet, weshalb Setup und Bedienung – im Bild das
Internetradio – flott vonstatten gehen.
Fazit
Die Ausstattung des Onkyo TX-NR 1007 ist für ein Gerät dieser Preisklasse überragend, doch nicht nur deshalb heimst er den Testsieg ein: Die gewichtigste Rolle spielt sein hervorragender Klang.


Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 3/2010 erschienen.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-Plasma-TVs Panasonic TX-P 50 ST 33 E im HTML-Format
abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-LED-TVs Sony KDL-55 NX 725 im HTML-Format
abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.