Humax HD-Fox - HDTV-Settop-Box für 200 Euro
HD-Fox heißt der Sat-Receiver des südkoreanischen Herstellers Humax, der sich nach einem automatischen Software-Update auch auf HD+ versteht. Genau wie das kleinere der beiden Modelle von TechnoTrend kostet er 200 Euro und präsentiert sich als preiswertes Einsteigergerät.
Ausstattung und Bedienung
Der kleine Humax macht mit seinem integrierten Netzteil und einem vollwertigen Satz an analogen SDTV-Anschlüssen einen luxuriöseren Eindruck als der gleichteure TechnoTrend. Allerdings gibt auch er mit seiner spartanischen LED-Anzeige nur die Programmnummer preis. Die Netzwerk- und die USB-Buchse verheißen Multimedia-Glück, doch bis auf den Im- und Export von Senderlisten per USB bleibt es unerfüllt. Immerhin lassen sich die Listen auf diese Art bequem am PC mit dem Programm Uniformula bearbeiten, das Humax auf seiner Website kostenlos bereitstellt. Die Netzwerkbuchse ist laut Hersteller für "künftige Applikationen" vorgesehen – unseren Recherchen im Internet zufolge heißt es das aber schon seit geraumer Zeit.
Flexibel präsentiert sich die Konfiguration der Satelliten-Anlage. Der HD-Fox eignet sich nicht nur für Einkabel-LNBs, sondern dank der Unterstützung von DiSEqC 1.2 und USALS auch für Motorantennen. Wie die beiden Geräte von TechnoTrend verfügt der Humax über einen Lip-Sync-Delay, aber mit einem noch größeren Regelbereich: von null bis 400 Millisekunden in 20er-Schritten.
Die Fernbedienung liegt gut in der Hand, ist übersichtlich und bietet Direktfunktionen. Das Menü macht dank feiner Schriften und verschiedenen Grafiken einen hochwertigen Eindruck. Mit rund 20 Sekunden dauert der Start vergleichsweise lang, die durchschnittlichen Umschaltzeiten von knapp zwei Sekunden sind noch erträglich.

Praktisch: Dank der USB-Schnittstelle lassen sich die
Senderlisten bequem am PC bearbeiten.
Lob verdient die durchdachte Programm-Navigation. Die sinnvoll
vorsortierten Senderlisten lassen sich komfortabel nach allerlei
Kriterien durchsuchen. So kann man die Stationen in alphabetischer
Reihenfolge, nach Verschlüsselungsverfahren, nach Aufrufhäufigkeit oder
nach Anbieter sortieren oder sich nur frei empfangbare Programme oder
HDTV-Sender anzeigen lassen. Zusätzlich gibt es fünf Favoritenlisten und
eine Programmtauschtaste. Schade, dass Humax auf das CEC-Protokoll
verzichtet und so die Bedienung per TV-Fernbedienung nicht klappt. Hier
liegen die beiden Modelle von TechnoTrend vorn.
Der gute elektronische Programmführer (EPG) offeriert zwei
Darstellungsvarianten (ein oder sieben Sender). Beifall verdient auch
die Info-Bar, die über zahlreiche Details wie Auflösung und
Verschlüsselungstyp eines Senders oder die Altersfreigabe eines Films
informiert.

Versprechen für die Zukunft: Die Netzwerkbuchse bietet derzeit noch keine
Funktion. Über die USB-Buchse ist nur der Im- und Export von Senderlisten möglich.


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abrufen. Für den kompakten Lektor Sub haben die dänischen Lautsprecher-Spezialisten einen 10-Zoll-Langhub-Treiber mit fester Holzfasermembran gewählt. 
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