Bildqualität HDTV-Signale
Beim Schwarz-Weiß-Klassiker "Casablanca" auf Blu-ray zeigt der Grundig eine sympathische, nur minimal zu warme Abstimmung. Farbenprächtig erstrahlt das vierte Kapitel von "Casino Royale", sowohl Hauttöne als auch die satten Farben des Ozeans wirken natürlich. Auch Schärfe und Feinzeichnung überzeugen. Im computeranimierten Intro des Films zeigt sich, dass die 24p-Darstellung nicht perfekt klappt. Die vorbeifliegenden Ornamente stottern leicht ungleichmäßig, wie bei 60-Hertz-Zuspielung (3:2-Pulldown).

Praktisch: Die Funktionen jeder Taste auf derFernbedienung werden bei
Druck auf dieFragezeichen-Taste ausführlich und verständlich erklärt.
Stellt man die Filmglättungsschaltung MEMC auf "Niedrig", verschwindet das Ruckeln. In dunklen Szenen macht sich der niedrige Im-Bild-Kontrast bemerkbar. Die spärlich erleuchtete Straße in "Benjamin Button"(Kapitel 2) wirkt flach, das bläuliche Restlicht mindert Tiefenwirkung und Plastizität. Am besten dunkelt man den Raum nur leicht ab und aktiviert den "dynamischen Kontrast": Er gaukelt mit aufgehellten dunklen Details mehr Durchzeichnung und Kontrast vor.
Gute Verarbeitung:
Die verwendeten Materialien wirken solide.
Das Design des Grundig gewann bereits zwei Preise.
Für guten Klang: eingebaute Soundbar
Der Ton des Grundigs hebt sich ab: Statt flachbrüstiger Minilautsprecher bringt er eine XXL-Box mit, die unter dem Bildschirm hängt und über dessen ganze Breite reicht. Diese Soundbar, bei Grundig "3D-Klangprojektor" genannt, verbirgt hinter ihrer robusten Lochblechblende acht Breitband- und acht Hochton-Treiber. Zwei Bassreflex-Lautsprecher im Gehäuse strahlen zudem nach hinten ab. Das erfreuliche Ergebnis: Der Grundig spielt nicht nur laut, sondern auch räumlich differenziert.
Durch gezielte Ansteuerung der einzelnen Chassis lässt sich der Schall in bestimmte Richtungen lenken – Wellenfeldsynthese nennen Akustiker das Prinzip. Mit Hilfe der Reflexionen der umgebenden Wände ergeben sich so verblüffende Surround-Effekte. Der entscheidende Vorteil: Während bei klassischem Virtual Surround mit Stereo-Lautsprechern der Effekt nur im "sweet spot", also der Hörposition in der Mitte zwischen beiden Lautsprechern, zur Geltung kommt, erzeugt die Soundbar glaubwürdigen Surround für viele Zuhörer.
Das mitgelieferte Mikrofon und die Einmess-Automatik erledigen die nötige Einrichtung, denn überzeugende Surround-Effekte entstehen nur bei individueller Anpassung an den Raum. Der Raumklang entfaltet sich besonders gut, wenn der Fernseher nicht zu nah an einer Seitenwand steht und der Raum eher spärlich möbliert ist und so den Schall gut reflektiert. Dank der integrierten Decoder für Dolby Digital und DTS wertet das Grundig-System echte 5.1-Surround-Signale aus, die über den digitalen Audio-Eingang auch vom Blu-ray-Player oder der Settop-Box kommen können.
Volles Programm: Neben der Soundbar liefert Grundig auch das
Einmessmikro mit,ebenso den Ständer, der es in Postition hält.

Fazit
Heimkino-Puristen werden sich an der stotternden 24p-Wiedergabe und dem niedrigen Kontrast stören, was zu entsprechenden Punkteabzügen führt. Doch im TV-Alltag erfreut der Grundig mit unkomplizierter Bedienung, sattem Klang, guter Bewegungsschärfe und natürlichen Farben.



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abrufen. Für den kompakten Lektor Sub haben die dänischen Lautsprecher-Spezialisten einen 10-Zoll-Langhub-Treiber mit fester Holzfasermembran gewählt. 
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abrufen. Der Einsatz einer Passivmembran ist aufwändiger als eine normale Bassreflexkonstruktion, obwohl das Prinzip ähnlich ist – einmal schwingt die Passivmembran, einmal die Luftsäule im Bassreflexrohr.
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