Sony KDL-46 X 4500 - LCD-TV für 3.200 Euro
In audiovision 12-08 eroberte das 55 Zoll große Modell KDL-55 X 4500 unsere Auszeichnungen für Highlight und Innovation. Der Fernseher setzte damals Maßstäbe bei Kontrastumfang, Helligkeit, Farbtreue und Stromverbrauch. Ein Jahr später begeistert uns der kleine 46-Zoll-Bruder nicht minder.
Ausstattung und Bedienung
Das wichtigste Ausstattungsmerkmal ist die in Zonen unterteilte Hintergrundbeleuchtung (Local Dimming), die beim Sony auf farbigen Leuchtdioden (RGB-LEDs) basiert. Das funktioniert ausgezeichnet und beschert hohen Kontrast bei niedrigem Stromverbrauch. Multimedial gibt es eine "Digital Media Port"-Buchse zum Anschluss von iPod oder anderen MP3-Playern; deren Steuerung funktioniert per TV-Fernbedienung. Über die USB- und Netzwerkbuchse spielt der TV MP3-Musik und JPEG-Fotos ab, Letztere in toller Qualität und inklusive Informationen über Kameratyp und Belichtungszeit – bei der Fotowiedergabe sind Sony-TVs noch immer unübertroffen.
An Bildreglern gibt es alles Wichtige inklusive einer Farbtemperatur-Feineinstellung (RGB-Gain/Offset). Wegen der zahlreichen Einstellungen gerät das Menü komplex, lässt sich aber dennoch gut steuern. Fernsehen geht dank beleuchteter Fernbedienung, gut vorsortierter Senderlisten und eines übersichtlichen Programmführers bequem vonstatten, wenn man sich erst an das verspielte Menü im Playstation 3-Stil gewöhnt hat.
Alles dran: Der TV bietet als Besonderheit zwei YUV-Eingänge
sowie einen Digital Media Port Anschluss für die iPod-Dockingstation.
Bildqualität TV und Standardsignale
Für ein originalgetreues Bild wählt man den Modus "Kino", deaktiviert Rausch- und DRC-Filter und stellt Motionflow auf "Klar". Dann liefert der Hybridtuner ein gutes Analog-TV-Bild mit vielen Details. Bei Digitalempfang ist die Feinzeichnung noch besser, der Bildbeschnitt lässt sich aber nicht abschalten. Der HDMI-Eingang zeichnet 576i/p-Signale unscharf, DVD-Player und Settop-Boxen sollten daher ein hochskaliertes 1080-Zeilen-Bild liefern.
Die Bewegungsschärfe liegt auf dem Niveau des LG, nur in schnellen Schwenks schmiert der Sony. Obwohl das Bild bei Bedarf mit über 400 Candela blendend hell ist, begnügt sich der TV mit 150 Watt Strom; im TV-Alltag kommt er mit 100 Watt aus. Die seitlichen Lautsprecher geben Sprache klar wieder, Musik ertönt mit breitem Stereopanorama und kräftigem Klang.
Die Fernbedienung wirkt ein wenig groß, überzeugt aber durch Beleuchtung und praktische Tastengruppierung.


Den anerkannt flachen Klang vieler moderner Fernsehschirme will Boston Acoustics mit dem System SoundWareXS Digital Cinema (Preis: 500 Euro) verbessern. 
Ein neues Verfahren soll das Kopieren von geschützten HD-Inhalten auf SD-Karten möglich machen, etwa von Blu-ray-Disc. Die "Next Generation Secure Memory"-Initiative soll eine individuelle Kennung für jedes Medium enthalten, so wie das bei modernen Systemen von CI+ bis AACS gefordet wird.
Wenn Joaquin Phoenix für eine Dokumentation ein Jahr auf durchgeknallten Rapper macht, ist das ungewöhnlich, aber nicht einzigartig. Immer wieder setzen sich Filmschaffende seltsamen Umständen aus.
Zusammen mit Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation hat Intel im letzten Jahr eine neue Version seiner Technologie Wireless Display eingeführt, kurz WiDi genannt.
Am heutigen Donnerstag eröffnet im Düsseldorfer Medienhafen in der UCI KINOWELT der erste "iSens"-Kinosaal Deutschlands. Das „iSens"-Konzept verspricht Kino in neuer audiovisueller Dimension, ein neuentickeltes 3D-Soundsystem mit 23.1-Ton soll eine bisher ungekannte räumlich-akustische Wahrnehmung erzielen.









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Für den Surround-Sound der Zukunft will Audyssey Fernseh- und Kopfhörerton kombinieren. Wir schauen, wie das System funktioniert
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.
Wie viele Kanäle wird Filmton in Zukunft haben? Ganz egal, sagt Alan Kraemer von SRS – und führt vor, was er damit meint.