Onkyo TX-NR 807 - AV-Receiver für 1.000 Euro
Auf dem Papier steht der Onkyo TX-NR 807 etwas schlechter da als sein Vorgänger TX-SR 806 (Test in audiovision 11-2008): Konnte dieser noch mit THX Ultra 2 plus aufwarten, muss sich der Neue mit der zahmeren Variante THX Select 2 Plus begnügen.
Ausstattung und Technik
Dass der japanische Hersteller beim 807er aber ansonsten keinen Sparkurs fuhr, beweist schon die Typenbezeichnung. Das "N" statt des "S" weist bei Onkyo auf Netzwerkfähigkeiten hin, was bedeutet, dass der Receiver Musik von einem DLNA-Server im Netz abspielen und Internet-Radio per vTuner-Dienst wiedergeben kann. Zudem spendiert Onkyo die Unterstützung für den Internet-Musikdienst Last.FM. Der wertet die Lieder aus, die man schon gehört hat, und bietet automatisch ähnliche Stücke an, so wie man es von der "Genius"-Funktion bei Apples iTunes und iPod/iPhone kennt.
Auch in Sachen HDMI-Eingänge kann von Sparsamkeit keine Rede sein: Sechs Stück hat der Onkyo im Angebot. Dass er es bei nur einem Ausgang belässt, fällt da kaum ins Gewicht. Mit Videosignalen geht er zudem recht souverän um. Als einziger Receiver im Test kann er nicht nur analoge Bilder, sondern auch jene, die über HDMI hereinkommen, auf bis zu 1080p hochskalieren und wenn nötig von Halb- in Vollbilder wandeln. Dank bewährter Faroudja-Technik funktioniert das richtig gut, auch bei kritischen Szenen gelingt die Filmmode-Erkennung nahezu fehlerfrei. Selbst bei Video-Material und bei 1080i beeindruckt der Receiver mit einer flimmerfreien Darstellung ohne hässliche Treppen an schrägen Kanten.
Die Hochglanz-Fernbedienung von Onkyo
beschränkt sich auf wichtige Tasten. Das und die durchdachte Anordnung machen sie recht übersichtlich.
Die Entwickler gaben dem TX-NR 807 Dolbys neues ProLogic 2z mit auf den
Weg und schraubten entsprechende Lautsprecher-Anschlüsse für die
Höhenkanäle auf sein Anschlusspanel. Die Endstufen müssen sich diese
zusätzlichen Höhen- dann aber mit den Surround-Back-Kanälen teilen.
Damit nicht genug, bringt der Receiver auch die NSX-Technologie von
Audyssey mit. Darüber lassen sich alternativ so genannte
Front-Wide-Kanäle befeuern, die für eine Verbreiterung der Klangbühne
sorgen sollen. Wer sich dafür entscheidet, muss aber ebenfalls auf die
Endstufen der Surround-Back-Kanäle zurückgreifen.
Ansonsten beherbergt der Receiver an Audyssey-Technik auch die
Einmessautomatik MultEQ, die neben dem Einmessen von Boxengrößen,
Pegeln und Verzögerungszeiten den Klang nicht nur für einen Hörplatz,
sondern für einen ganzen Raumbereich optimiert. DynamicEQ und Dynamic
Volume sind dabei ebenfalls an Bord.
An der Ausstattung sparten die Onkyo-Entwickler beim TX-NR 807 nicht,
wie sich unter anderem an satten sechs HDMI-Eingängen erkennen lässt.


Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-Plasma-TVs Panasonic TX-P 50 ST 33 E im HTML-Format
abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-LED-TVs Sony KDL-55 NX 725 im HTML-Format
abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









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