Teufel System 5 THX Select 2 - 5.1-Set für 1.600 Euro
Premiere aus Deutschland: Als erster Anbieter weltweit bringt der pfiffige Boxenbauer Teufel aus Berlin ein Lautsprecher-Set nach der neuen, strengeren Norm THX Select 2.
Der Berliner Direktversender Teufel setzt schon seit langem auf die Zertifizierung seiner Boxen durch die bekannten Soundspezialisten von THX. 1996 baute man als erster deutscher Hersteller ein THX-Lautsprecher-Set. 1998 ließen die Berliner als Europa-Premiere das erste Boxenset mit der neuen, für kleinere Räume gedachten Select-Lizenz folgen. Nun trumpft man gar mit einer Weltpremiere auf: Teufel bietet mit dem System 5 THX Select 2 das weltweit erste Lautsprecher-Set, das nach der neuen, schärferen Select 2-Norm zertifiziert wurde, bei der jede Menge Schalldruck gefordert wird.
Technik
THX hat die Norm vor allem im Bass verändert. Galt bisher, dass Lautsprecher einen Maximalpegel von 105 Dezibel bis 35 Hertz hinunter schaffen müssen, wird nun der gleiche Pegel bis 25 Hertz verlangt. Damit ein Subwoofer das schafft, braucht er viel Membranfläche, Verstärkerleistung und Volumen. Ein großer Sub passt aber optisch nicht zu Teufels System 5, denn dessen Front- und Centerboxen sind gerade mal so hoch und breit wie ein Din-A4-Blatt. So entschied man, dem Set zwei Subwoofer vom Typ S 5000 SW zuzuordnen. Gemeinsam schaffen sie den geforderten Wert, lassen sich aber erheblich leichter in einen Raum integrieren als ein schrankgroßes Ungetüm. Bestückt sind die Subs mit einem 30-Zentimeter-Chassis und einer 200-Watt-Endstufe. Damit der nötige Abstand der Chassis zum Boden gewahrt bleibt, stehen sie auf fünf Zentimeter hohen Gummifüßen.
Die Front- und Centerboxen weisen eine geschickte Chassis-Anordnung auf: Die beiden 13-Zentimeter-Tieftöner sitzen eng nebeneinander, der Hochtöner findet sich knapp darüber in der Mitte. So vermeidet Teufel die starke Richtwirkung herkömmlicher Centerboxen im Mitteltonbereich, behält das Rundstrahlverhalten (siehe Diagramm rechts) aber unter Kontrolle, wie in der THX-Norm gefordert. Eine Wandhalterung bringen die Boxen mit, Ständer gibt es als Zubehör.
Als Bedienelemente bringen die beiden Teufel-Subwoofer nur
Pegelsteller und Phasenschalter mit, was fürs THX-Heimkino aber ausreicht.
Das Tiefton-Signal wird per Ausgangs-Cinchbuchse an den
zweiten Subwoofer weitergereicht.
Etwas Besonderes haben sich die Berliner bei der Chassis-Technologie
der Tieftöner einfallen lassen: Sie setzen Flachmembranen ein (siehe
Kasten), die keinerlei störende Membranresonanzen aufweisen sollen. Der
Hochtöner arbeitet über eine herkömmliche Gewebekalotte. Um die
Surround-Kanäle kümmern sich die Dipol-Boxen S 500 D, die zum Aufhängen
an den Seitenwänden gedacht sind. Ihre Zweiweg-Abteilungen strahlen
dann gegenphasig nach vorn und hinten ab.
Um den S 500 D auch tiefe Töne entlocken zu können – generell ein
schwieriges Unterfangen bei Dipolen – bekamen sie einen zusätzlichen
13-Zentimeter-Tieftöner spendiert, der versteckt auf der Rückwand
sitzt. Für ausreichend Abstand zur Wand sorgt die integrierte
Wandhalterung.


Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









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