Pioneer BDP-LX 52 - Blu-ray-Player für 600 Euro
Der neue LX 52 ähnelt technisch dem günstigeren BDP-320 (400 Euro; Test in audiovision 8-09), wirkt dank seiner massiven Aluminium-Front aber hochwertiger. Interessant macht ihn vor allem Pioneers erweiterte PQLS-Funktion, die in Verbindung mit aktuellen HDMI-Receivern des Herstellers für Jitterreduktion von PCM-Mehrkanalton sorgt.
Ausstattung und Bedienung
Nicht weniger als zwölf Videoeinstellungen inklusive Rauschfilter, Gammakorrektur, Farbton und Detailschärfe lassen sich auf drei Speicherplätzen ablegen. Dabei bietet vor allem der umschaltbare "Pure Cinema"-Modus Videotüftlern eine variantenreiche Spielweise, um Bildverbesserungen vorzunehmen. Sowohl bei der DVD- als auch bei der Blu-ray-Wiedergabe bringt der Player praktisch jede Disc in flimmerfreier Vollbildqualität auf den angeschlossenen Bildschirm.
Beim Laden von Discs aller Art ist allerdings Geduld gefragt, denn auch der neue Pioneer zählt in dieser Hinsicht zu den Schnecken im Testfeld. Mit BD-Java gestrickte Discs wie "Men in Black" lassen die ohnehin zähen 43 Sekunden normaler Blu-rays auf quälend lange 105 Sekunden anwachsen. Lademechanismus und Laufwerk arbeiten angenehm leise, im Gegensatz zum rauschenden Lüfter. YouTube-Videos oder PC-Streaming beherrscht der LX 52 nicht, spielt aber auf DVD gebrannte AVCHD-Videos, DivX-Videos, MP3-Musik und JPEG-Bilder ab. Letztere erscheinen sehr sauber skaliert.
Hochwertig: Die elegante Pioneer-Fernbedienung mit Aluminiumoberfläche liegt
gut in der Hand. Praktisch: Die Bildauflösung lässt sich im laufenden Betrieb umschalten.
Bildqualität Blu-ray
Wie erwartet liefert Pioneer auch mit dem LX 52 makellose Bildqualität über HDMI. Im Labordurchgang trifft der Player digitale Pegel exakt und zeigt in allen Farbräumen ultraweiße und ultraschwarze Pegel an. Perfekte Kinobilder ergeben sich auch in der Praxis, wo die feinen Bildregler überzeugen. Besonders praktisch ist das feinstufig heller oder dunkler einstellbare Gamma, über das längst nicht jedes Display oder ältere Heimkinoprojektoren verfügen. Unsere kritische Testsequenz mit einer Portraitaufnahme, die langsam über den Bildschirm gleitet, aufgenommen mit 30 Bildern pro Sekunde, meistert der Pioneer als einziger Player im Testfeld fehlerfrei: Im "Pure Cinema"-Modus erscheinen bei ihm selbst die Wimpern des Mädchens scharf und flimmerfrei. HDTV-Material mit 50 oder 60 Bildern pro Sekunde zeigt bei seitlicher Bewegung Kämme, die aber beim Wechsel zurück auf den Modus "Auto 1" oder "Auto 2" sofort verschwinden.

Fernsteuerbar: Über die RS-232-Schnittstelle kann der Pioneer BDP-LX 52
in universelle Heimkino-Steuersysteme à la Crestron eingebunden werden.
Mehrkanalton gibt der Player an moderne Pioneer-Receiver mit
PQLS-Jitter-Reduktion aus. Die USB-Schnittstelle dient lediglich als Speichererweiterung
für BD-Live-Downloads.


Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-Plasma-TVs Panasonic TX-P 50 ST 33 E im HTML-Format
abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









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