Loewe Art 47 SL Full HD+ / 100 CI+ DR+ - LCD-TV für 4.480 Euro
Loewes neuer 47-Zoll-LCD-Fernseher verwöhnt mit toller Ausstattung wie HDTV-Doppeltuner und integrierter Aufnahme. Dazu gibt es viel Zubehör für eine AV-Anlage aus einem Guss.
Metz und Loewe sind die einzig verbliebenen deutschen TV-Hersteller, die der mächtigen Konkurrenz aus Asien erfolgreich trotzen. Dank konsequenter Weiterentwicklung baute Loewe, beheimatet im oberfränkischen Kronach, sein Premium-Image aus der Zeit der Röhrenfernseher sogar aus. Die LCD-TVs des Hauses glänzen mit unverwechselbarem Design und innovativer Technik.
Ausstattung
Typische Loewe-Merkmale sind die vielen Konfigurationsmöglichkeiten (Kasten rechts) und der tolle Service. Der Fachhändler übernimmt auf Wunsch nämlich die Aufstellung zu Hause – ideal für Leute, die weder Zeit noch Lust haben, sich um die Einstellungen für ein erstklassiges Bild zu kümmern.
Für den Test orderten wir den 47-Zoll-Fernseher Art 47 SL in der Variante DR+. Sie umfasst einen Doppeltuner für Analog- und Digitalkabel (DVB-C) und Antenne (DVB-T) sowie einen eingebauten Festplattenrecorder mit 250 Gigabyte, der für die Aufnahme von rund 80 Stunden Fernsehen reicht. Dazu packten wir noch einen Doppeltuner für Satellitenfernsehen (DVB-S) und eine externe Festplatte mit 500 GB für weitere 160 Stunden Aufnahme. In dieser Konstellation kostet der Loewe 4.480 Euro. Die Digitaltuner können HDTV empfangen und sind bereits für Pay-TV-Sender vorbereitet, die auf dem neuen Verschlüsselungs-Standard CI+/HD+ aufbauen (siehe Seite 27). Und natürlich lassen sich HDTV-Sendungen archivieren, die Aufnahmekapazität halbiert sich dann aber in etwa.
Gut gefallen die vielen Details, die sich an den meisten anderen Flachbild-Fernsehern nicht finden. Etwa der PALplus-Decoder für optimalen Analogempfang, der bei entsprechenden Breitbild-Sendungen wie dem "Tatort" mehr Schärfe bringt. Oder der Lip-Sync-Delay, mit dem sich Bild oder Ton für perfekte Synchronität um bis zu 100 Millisekunden verzögern lassen. Die multimedialen Angebote beschränken sich allerdings auf die Wiedergabe von MP3-Songs und JPEG-Fotos per USB-Stick.
Seitlich am Loewe sitzt unter anderem ein USB-Eingang. Die Signalanzeige auf
der Lautsprecherzeile stört im dunklen Heimkino.
Bedienung
Grundsätzlich bietet der Loewe-Fernseher dank seiner zahlreichen Funktionen ein Komfortniveau, das seinesgleichen sucht. Allerdings dauert es einige Zeit, bis man all seine Features kennt und zügig zu bedienen weiß. Das Bildschirmmenü mit seiner hochauflösenden Schrift sieht klasse aus, die rollenden Register wirken aber weniger übersichtlich als ein klassisches Tafelmenü. Hinzu kommt, dass die Menü-Taste je nach Kontext unterschiedliche Menüs aufruft. Unlogisch ist auch die Sendernavigation, da die TV-Senderliste per "OK"-Taste, die Radioliste per "Assist"-Taste aufgerufen wird. Wichtige Funktionen wie TV-Archiv oder Programmtausch sind zudem auf der Fernbedienung nicht sofort auszumachen, da für sie nur Multifunktionstasten zur Verfügung stehen; doch das ist der Preis, den man zahlen muss, wenn ein Fernseher über so viele Funktionen verfügt.
Positiv sticht die Anleitung hervor, die alle Funktionen detailliert und verständlich erklärt. Diese steht auf Knopfdruck auch in elektronischer Form (im Fernseher hinterlegt) übersichtlich und nach Themen strukturiert zur Verfügung. Somit gelangt man auch abseits üblicher Pfade schnell zum Ziel.
Edel: Die Fernbedienung ist gediegen
verarbeitet und lässt sich gut handhaben.
Aufnahme
Der eingebaute Recorder wirkt perfekt durchdacht. Timer-Aufnahmen lassen sich von Hand oder per Programmführer (EPG) erstellen; dank einstellbarer Vor- und Nachlaufzeit führen ungenaue EPG-Daten nicht zu unvollständigen Aufzeichnungen. Der Doppeltuner erlaubt es, einen Sender anzusehen, während die Aufnahme eines anderen läuft. Auch Schnittfunktionen sind vorhanden, ebenso vier Qualitätseinstellungen (Datenrate) zur Aufzeichnung von Analogsendern; bei Digitalempfang wird stets in der Originalqualität gespeichert. Zeitversetztes Fernsehen (Time-Shift) beherrscht der Loewe ebenfalls (siehe Kasten unten).
Tipps: maximaler Aufnahmekomfort mit dem Loewe
Der Festplattenrecorder des Loewe steht dem Komfort externer Aufzeichnungsgeräte in nichts nach. Er bietet zudem den Vorteil, dass man sich auf eine Fernbedienung beschränken kann und nicht mit mehreren hantieren muss. Hier die interessantesten Features:
• Festplatten nach Maß
Die integrierte Festplatte mit 250 Gigabyte bietet Platz für die Aufnahme von rund 80 Stunden Fernsehen. Bei unserem Testmodell, das zusätzlich noch über eine externe Festplatte mit 500 Gigabyte verfügt, kann das TV-Archiv insgesamt rund 240 Stunden Programm speichern. Wem das immer noch nicht reicht, der kann weitere Festplatten anschließen: Denn der Loewe verwaltet bis zu drei externe Harddiscs, wenn diese an einen aktiven USB-Hub mit eigener Spannungsversorgung angeschlossen sind. Bei HDTV-Sendungen halbiert sich in etwa die maximale Aufnahmezeit.
• Aufnahmen nach Maß
Der Loewe beginnt nicht erst beim Druck auf die "Pause"-Taste mit der Time-Shift-Aufzeichnung, wie viele andere Festplattenrecorder. Er schneidet das TV-Programm vielmehr nach dem Einschalten automatisch in einem Pufferspeicher mit, der nach jedem Senderwechsel oder spätestens nach drei Stunden überschrieben wird. Möchte man eine Sendung aus dem Pufferspeicher nachträglich doch archivieren, so genügt es, beim Abspielen die Record-Taste zu betätigen.
• Werbung löschen
Um Werbung aus einem Film zu entfernen, lässt sich der entsprechende Bereich während der Wiedergabe markieren und dann entweder ganz löschen oder bei jeder Wiedergabe automatisch überspringen.
• Aufnahmen durchsuchen
Per Vor- und Rücklauf (Taste 7 und 8) überspringt man jeweils vier Minuten. Wer ein anderes Intervall bevorzugt, kann im TV-Archiv per Menü-Taste die Sprungweite zwischen einer und 15 Minuten festlegen. Durch langen Tastendruck während der Wiedergabe aktiviert sich der Suchlauf, der allerdings bei HDTV-Sendungen nicht funktioniert. Im Pausen-Modus steuern die Tasten 7 und 8 die Zeitlupe.

TV-Archiv: Alle aufgenommenen Sendungen landen hier, egal ob von
der integrierten oder der externen Festplatte. Letztere bietet
sogar interessantes HD-Demomaterial als Appetitmacher.


Immer schlanker, immer dezenter, immer schicker – der Trend bei Flachbildfernsehern ist eindeutig. Doch häufig wird die ansprechende Optik der Geräte durch wuchtige HDMI- und Antennenkabel beeinträchtigt, die zudem eine Montage direkt an der Wand erschweren. 
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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt drehbare Antennen, anders als der LG aber ohne USALS, das die Antenne automatisch auf die Satelliten ausrichtet.
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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-LNBs und steuert via USALS und DiSEqC 1.2 drehbare Satschüsseln.
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abrufen. Beim Testmodell handelt es sich um die Mittelklasse der LCD-Palette von Panasonic.









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