Bildqualität HDTV
Bei HDTV-Testbildern unterstreicht der Projektor, welch hohen Anteil die gute Optik zum überragenden Gesamteindruck beiträgt. Ein derart detailscharfes Bild warf bislang kein anderer Projektor im audiovison-Heimkino an die Wand. Selbst bei aktivem Lens-Shift hält die Zoomoptik des Samsung die Fokussierung und die Details bis in den Eckbereich aufrecht. LCD-Mitbewerber wie der Epson EH TW 5000 mit seinem gröberen LCD-Pixelraster und den leichten Farbsäumen schlägt er hier.
Die Wirkung der famosen Abbildungsschärfe ist aber nicht auf kontraststarke Testbilder begrenzt. Selbst feinste Stoffstrukturen oder Oberflächen kann das Auge mühelos erkennen, etwa beim Livekonzert "Sound Stage" mit Sheryl Crow. Der seidig matt glänzende Hemdkragen des Bassgitarristen, feine Kratzer auf der lackierten Gitarre oder die glitzernden Strasssteine auf dem Tragegurt der Leadsängerin wirken authentisch. Zudem erscheint der unscharf fokussierte Hintergrund praktisch ohne erkennbares Pixelraster auf der Leinwand. Auch Hobby-Fotografen werden von der Plastizität, Farbreinheit und dem diaähnlichen Look ihrer Digitalfotos begeistert sein.
Der äußerst positive Eindruck setzt sich mit Kinofilmen im 1080p-Format fort: Artefaktfrei, scharf, farbneutral und zugleich filmisch fein wirft der SP-A 800 B die Bilder auf die Leinwand. Verglichen mit einem 1080/60p-Kinobild weist die 24p-Zuspielung sichtbar weniger Ruckeln auf, was die gute Bewegungsdarstellung des Samsung bei Kinofilmen von Blu-ray-Disc belegt.

Begeisternd: Die Farben des SP-A 800 B sind perfekt voreingestellt und
bringen die Qualitätsstandards der Profis ins Heimkino.
Ebenfalls perfekt: die einfache Bedienung mit Lens-Shift und
die messerscharfe Zoom-Optik .
Auch HDTV-Dokumentationen wirken plastisch scharf, selbst bei schnelleren Bewegungen. An die Darstellung aktueller LCD-Geräte mit "Frame Interpolation" oder "Digital Frame Creation" mag der Samsung zwar nicht ganz herankommen, erlaubt sich aber wenig Artefakte und zeigt schnelle Motive lieber mit einer Doppelkante, als sie zu verschmieren. Einen Fehltritt leistet sich der Projektor bei der internen HDTV-Vollbildwandlung von 1080i-Material: TV-Dokus erscheinen zwar sauber in 1080p-Qualität, Kinofilme jedoch nicht. Im Kapitel 4 von "Casino Royale" flimmern die Zierstreifen des Flugzeugs und des Schnellboots hartnäckig, egal ob über YUV oder HDMI zugespielt. Ein Manko, das vor allem HDTV-Settop-Boxen-Besitzer betrifft, da diese nur über eine 1080i-Ausgabe verfügen.
Fazit
In den vor allem auch bei den Tests von audiovision wichtigen Disziplinen wie Farbreinheit, Neutralität und Detailabbildung schlägt der Samsung SP-A 800 B mit seiner JKP-Zertifizierung die Konkurrenz und ist deshalb derzeit unser Referenz-Projektor. Dazu garantiert seine präzise und flexible Shift-Optik, dass die volle HDTV-Bildqualität bis in die äußersten Ecken der Leinwand vordringt. Über ein paar ärgerliche kleine Detailschwächen kann man angesichts der authentischen Filmbilder großzügig hinwegsehen.
Zusatzinfo: Weitere JKP-Projektoren von Samsung
Bereits im September bringt Samsung den kleineren Projektor SP-A 600 B für 2.700 Euro. Kleiner ist hier wörtlich zu verstehen, denn der Neue sieht aus wie eine Miniausgabe des SP-A 800 B. In seinem Inneren arbeitet ein 0,65-Zoll-DMD (beim 800er ein 0,95-Zoll-DMD). Die Lichtleistung gibt Samsung mit ähnlichen Werten wie beim 800er an, doch in Sachen Kontrast soll der kleinere Beamer nur ein Drittel schaffen. Da auch der 600er wieder in enger Zusammenarbeit mit Joe Kane entstand, darf man auf jeden Fall gespannt sein.
Neben dem kleineren Modell zeigt Samsung auf der diesjährigen Funkausstellung in Berlin auch einen größeren Projektor, den SP-A 900 B. Bei ihm handelt es sich um einen Dreichip-DLP mit Dark Chip 4-DMD, was ihm gegenüber dem 800er zu mehr Kontrast verhelfen soll. Selbstredend wurde auch dieses Modell von Joe Kane optimiert. Wann und zu welchem Preis der in den USA bereits erhältliche Projektor nach Deutschland kommt, konnte uns die hiesige Niederlassung von Samsung leider noch nicht sagen.
Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 9/2009 erschienen.
Diesen Test als PDF-Dokument downloaden


Den anerkannt flachen Klang vieler moderner Fernsehschirme will Boston Acoustics mit dem System SoundWareXS Digital Cinema (Preis: 500 Euro) verbessern. 
Ein neues Verfahren soll das Kopieren von geschützten HD-Inhalten auf SD-Karten möglich machen, etwa von Blu-ray-Disc. Die "Next Generation Secure Memory"-Initiative soll eine individuelle Kennung für jedes Medium enthalten, so wie das bei modernen Systemen von CI+ bis AACS gefordet wird.
Wenn Joaquin Phoenix für eine Dokumentation ein Jahr auf durchgeknallten Rapper macht, ist das ungewöhnlich, aber nicht einzigartig. Immer wieder setzen sich Filmschaffende seltsamen Umständen aus.
Zusammen mit Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation hat Intel im letzten Jahr eine neue Version seiner Technologie Wireless Display eingeführt, kurz WiDi genannt.
Am heutigen Donnerstag eröffnet im Düsseldorfer Medienhafen in der UCI KINOWELT der erste "iSens"-Kinosaal Deutschlands. Das „iSens"-Konzept verspricht Kino in neuer audiovisueller Dimension, ein neuentickeltes 3D-Soundsystem mit 23.1-Ton soll eine bisher ungekannte räumlich-akustische Wahrnehmung erzielen.









Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen sahen Lady Gagas "Monster Ball Tour" in über 200 Konzerten weltweit.
Für die "Progress Live"- Tour standen Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams erstmals seit 1995 gemeinsam auf der Live-Bühne. Die Tournee durch 30 europäische Stadien wurde zur erfolgreichsten in der britischen Musikgeschichte.
"Von allen 3D-Szenen ist das eine der besonders aggressiven" gibt Kameramann Shelly Johnson zu Beginn eines unterhaltsamen Audiokommentars zu Protokoll. Dabei bezieht er sich aber nicht auf eine aufwändige Actionszene, sondern auf das computeranimierte Paramount-Logo.
Für den Surround-Sound der Zukunft will Audyssey Fernseh- und Kopfhörerton kombinieren. Wir schauen, wie das System funktioniert
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.
Wie viele Kanäle wird Filmton in Zukunft haben? Ganz egal, sagt Alan Kraemer von SRS – und führt vor, was er damit meint.