Samsung SP-A 800 B - DLP-Projektor für 4.500 Euro
Vom Videopapst Joe Kane optimiert, setzt der im schwarzen Gehäuse sitzende Samsung SP-A 800 B als Referenzprojektor von audiovision Maßstäbe – trotz nicht ganz aktueller Technik.
Erste Exemplare dieses DLP-Projektors zeigte Samsung bereits 2007 auf der Funkausstellung (IFA) in Berlin – sie weckten aufgrund ihrer JKP-Zertifizierung höchste Erwartungen. JKP steht nämlich für "Joe Kane Productions"; der Amerikaner gilt seit über 30 Jahren als führender Videospezialist und hat den südkoreanischen Konzern auch in der Vergangenheit schon öfter beraten.
Vertriebsschwierigkeiten führten jedoch dazu, dass der SP-A-800 B erst mit großer Verspätung in Deutschland angeboten wurde. Doch auch wenn einige der Ausstattungsdetails inzwischen nicht mehr topaktuell sind: An der hervorragenden Kalibrierung des Projektors gemäß den HDTV-Standards gibt es nichts zu rütteln. Deshalb hat er schon vor einer Weile ein bevorzugtes Plätzchen in unserem Testraum erobert: als Referenzprojektor.
Ausstattung und Bedienung
Im SP-A 800 B arbeitet noch ein 0,95-Zoll-DMD (Digital Micromirror Device) der Dark Chip 2-Generation; in den USA bietet Samsung schon den Nachfolger SP-A 900 B mit Dark Chip 4 an. Die Unterschiede zwischen den DMD-Generationen sind aber eher fein und bestimmen zudem nur einen kleinen Teil der Bildqualität. Der Bildkontrast des SP-A 800 B erreicht deshalb auch mit dem älteren Spiegelchip einen On/Off-Kontrast von 2.370:1, der sich mit der dynamischen Helligkeitsregelung "Dynamic Black" sogar auf Werte bis zu 5.800:1 steigern lässt.
Anders als viele DLP-Projektoren macht der Samsung mit seinem vertikalen Lens-Shift die Anpassung des Bilds an die Leinwand zum Kinderspiel. Mit dem Drehrad unter dem Objektiv lässt sich die Bildhöhe einfach um 60 Prozent nach oben oder unten verschieben. Weil außerdem ein 1,3fach-Zoom zur Verfügung steht, gelingt in fast jedem Raum eine schnelle und flexible Installation.
Als echtes Highlight erweist sich darüberhinaus Samsungs präzise High-Definition-Optik, da ihre Abbildungsschärfe sogar bei aktiviertem Lens-Shift die Optiken vieler Mitbewerber deklassiert. Praktisches Feature am Rande: Mit der Fernbedienungstaste "Install" schaltet der Samsung direkt zwischen allen vier Aufstellmöglichkeiten um, sodass selbst bei einer seitenverkehrten Projektion im Handumdrehen wieder das korrekte Bild erscheint.
Die beleuchtete Fernbedienung ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich mit wenigen übersichtlichen Direkttasten alle wichtigen Funktionen erreichen lassen. Dazu zählt auch die Standbild-Taste, die nicht nur Börsenkurse oder die Wetterkarte festhält.
Zweimal HDMI 1.3: Die beiden digitalen Eingänge sind für x.v.Color vorbereitet,
weitere Feineinstellungen der Farbräume nach EBU, SMPTE und HDTV
sowie die isf-Kalibrierungen sind im Menü und auf Festspeichern hinterlegt.

Übersichtlich: Die Fernbedienung gefällt durch ihr gut gegliedertes Tastenfeld.
Ungeahnte Einstellmöglichkeiten
Am eingefrorenen Bild kann man sämtliche Bildparameter in aller Ruhe und daher überaus präzise nachjustieren. Außerdem bietet das Bildmenü "Farbmuster" die Möglichkeit, Bilder in einem der drei RGB-Farbauszüge monochrom darzustellen. So gelingt mit entsprechenden Testbildern die exakte Einstellung der Farbsättigung, ganz ohne lästige Spezialfarbfolien. Sogar einige Testbilder hat Samsung bereits im Menü hinterlegt. Damit nicht genug, blendet der Projektor über die Info-Taste die wohl weltweit umfangreichste Parameterliste zum angezeigten HDMI-Bild ein. Die systematische Analyse der aktuellen Bildzuspielung wird damit für jeden engagierten Tüftler zum Freudenfest.
Im Menü lassen sich die drei Farbräume SMPTE C, HD und EBU manuell einstellen, sie unterscheiden sich allerdings nur in Nuancen. Eine manuelle Wahl der Decodierung für SDTV- oder HDTV-Bilder ist damit aber nicht verbunden. Der Samsung decodiert HDTV-Quellen über HDMI immer per Standard ITU BT 709 und SD-Quellen nach dem Standard BT 601. Dass der Projektor ein komplettes Farbmanagement zur Einstellung von Primär- und Sekundärfarben nur in einem Service-Menü bietet, stellt unserer Meinung nach kein Manko dar: Schließlich sind die Farben dank JKP-Zertifizierung bereits ab Werk fantastisch voreingestellt, und zwar im Bildmodus "Film 1". Wer trotzdem – so wie wir – gern selber Hand anlegt, findet für individuelle Einstellungen sechs weitere, in allen Parametern frei definierbare Bildmodi, die sich direkt per Fernbedienung umschalten lassen.
Was dem SP-A 800 B allerdings fehlt, ist die Fähigkeit, HDMI-Signale im SDTV-Format 480i oder 576i abzuspielen. Auch das De-Interlacing von HDTV-Kinobildern im Halbbildformat 1080i gelingt anderen Projektoren mit Prozessoren von Silicon Optix besser. Letzter Kritikpunkt: Bildtechnologien zur Steigerung der Bewegungsschärfe, wie sie in dieser Preisklasse viele aktuelle LCD-Projektoren liefern, sucht man beim Samsung vergebens.

Zusatzinfo: Das JKP-Logo (Joe Kane Productions)
Das JKP-Logo des Samsung-Projektors bezieht sich auf die Zertifizierung durch den Videospezialisten Joe Kane und steht für natürliche Farben – in der Projektorwelt keineswegs selbstverständlich. Bei vielen Beamern hat der Farbraum nämlich falsche Dimensionen, was zu verfälschten Farben führt. So weist Pioneers D-ILA-Projektor Kuro KRF-9000 FD (audiovision 8-08) einen erweiterten Farbraum auf, seine Farben wirken zu bunt. Dagegen gerät der Farbraum des bauähnlichen D-ILA-Projektors DLA-HD 750 von JVC (audiovision 2-09) zu klein; selbst im farboptimierten THX-Modus erscheinen seine Farben daher zu blass.
Bei Samsungs SP-A 800 B sorgt der Experte Joe Kane für optimale Resultate: Im CIE-Diagramm in unserer Tabelle lässt sich erkennen, dass der Projektor die Vorgaben der Produktionsstandards sehr genau einhält. Ein mit dem SP-A 800 B vergleichbares Niveau erzielte zuletzt nur der LCD-Projektor Epson EH TW 5000 (audiovision 6-09) im hellen Lampenmodus. Im Gegensatz zu ihm behält der Samsung aber selbst bei reduzierter Lampenleistung weitgehend natürliche Farben bei. Seine Farbtemperatur erhöht sich nur minimal von korrekten 6.600 Kelvin im Modus "Hell" auf leicht kühlere 6.800 Kelvin im dunkleren Modus "Theater". Der Vorteil dieser Betriebsart ist das leise Lüftergeräusch sowie die um 500 Stunden verlängerte Lebensdauer der Lampe. Joe Kanes Zertifikat bringt also nicht nur perfekte Farben ins Heimkino, sondern hilft sogar sparen.



Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:









London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
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