Panasonic TX-P 54 Z1 E – Plasma-TV für 6.300 Euro
Panasonics neuer Plasma kann's: Per Funk empfängt der 54-Zöller HDMI-Signale in bester Bild- und Tonqualität. Dazu kommen THX, Universaltuner und ein ultraflaches Gehäuse.
Einen Fernseher per Funk mit Bild und Ton zu versorgen, ist verlockend: Der Kabelsalat samt üblicher Installationsprobleme verschwindet. Doch die Technik birgt Tücken, wie das suboptimale HD-Bild von Sonys Funk-TV KDL-40 EX1 zeigte (audiovision 5-09). Der Panasonic hingegen baut auf eine kompromisslose Funktechnik (siehe Kasten rechts). Dafür gibt's von uns das "Innovations"-Logo.
Aufbau
Für Zuspielgeräte wie Blu-ray-Player oder Sat-Receiver gibt es eine separate Anschlussbox. Der Funksender für Bild und Ton sitzt in einem weiteren Gehäuse, das per Kabel mit der Anschlussbox verbunden ist. Schön sieht das nicht aus, hat aber den Vorteil, dass sich der Sender flexibel aufstellen und ausrichten lässt. Der Empfänger steckt in einem schwarzen Modul auf der Rückseite des Panasonic. Er ragt hervor, weil der nur 2,5 Zentimeter flache TV keinen Platz zum Einbau lässt. Der Aufbau klappt dank klarer Bildschirmhinweise und gut beschrifteter Anschlüsse prima.

Das superflache Gehäuse hat seinen Preis: Der Funkempfänger
auf der Rückseite ragt unschön hervor.
Ausstattung
Der stolze Preis von 6.300 Euro erfordert Ausstattung der Spitzenklasse. Mitgeliefert werden abnehmbare Lautsprecher und ein drehbarer Tischfuß, die Wandhalterung kostet Aufpreis. Als Extra bietet der Z1 neben der Funktechnik eine vorbildlich entspiegelte Frontscheibe. Selbst bei Blickwinkeln von über 60 Grad zeigt er ein klares Bild ohne Eigenreflexion. Wie bei allen aktuellen Panasonic-Plasmas ist ein Universaltuner an Bord, der analoges und digitales Fernsehen via Antenne, Kabel und Satellit (auch HDTV) empfängt. Die Multimedia-Sparte entspricht der des Panasonic TX-P 50 V10.

Üppig, aber gut: Große, leicht lesbar beschriftete Tasten ermöglichen eine gute Handhabung.
Bedienung
Das blau-gelbe Bildschirmmenü wirkt übersichtlich und elegant. Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und ermöglicht mit großen und logisch gruppierten Tasten eine einfache, komfortable Bedienung. Dank sinnvoll vorsortierter Senderlisten und des schönen Programmführers (EPG) lässt sich selbst die Senderflut vom Satelliten beherrschen. Das Umschalten könnte etwas zackiger gehen, denn es dauert zwischen zwei und drei Sekunden. Vermisst haben wir eine Programm-Tauschtaste, um schnell zwischen zwei Sendern zu wechseln; ebenso fehlt eine Taste, über die sich Informationen zu Auflösung, Daten- und Bildwiederholrate des eingestellten Senders abrufen lassen. Weniger komfortabel gestaltet sich der Empfang per Kabel. Ein Spar-EPG informiert im digitalen Kabel nur über die aktuelle und die folgende Sendung. Bei Analogkabel ist mit "GuidePlus+" zwar ein vollständiger Programmführer an Bord, aber der funktioniert nicht in allen Kabelnetzen.

Zum Konzept gehören die externe Anschlussbox und der ebenfalls separate
Funksender, der per Kabel verbunden wird.
Bildqualität Fernsehen
Der Tuner bereitet die TV-Signale sauber auf; das Bild erscheint ohne Beschnitt (Overscan), sodass keine Information verloren geht. Als ideale Einstellung empfehlen wir den THX-Modus, der ein nahezu optimales Bild liefert: Selbst gesättigte Rot- und Grüntöne sehen natürlich aus. Im Kino-Modus erscheinen sie wegen des zu großen Farbumfangs synthetisch. Schade dass sich im THX-Modus weder das Gamma einstellen noch die Bewegungsschärfe-Verbesserung IFC mit 600 Hz (Kasten Seite 22) aktivieren lässt – beides klappt im Kino-Modus, bei dem man den Overscan manuell abschalten muss.
In der Kontrasteinstellung ab Werk genehmigt sich der TV trotz seiner Riesendiagonale von 137 Zentimetern weniger als 300 Watt. Wird der Kontrastregler auf 50 angehoben, wie von uns empfohlen, erhöht sich der Verbrauch auf rund 340 Watt. Dafür zeigt sich das Bild leuchtender und kontrastreicher, was sich vor allem in heller Umgebung gut macht. Tipp: Im Eco-Mode ermittelt der TV anhand der Umgebungshelligkeit automatisch die optimale Kontrasteinstellung.
Zehn temperaturgeregelte Lüfter, einer davon an der Anschlussbox, führen die Abwärme leise, aber nicht geräuschlos ab. Die abnehmbaren Lautsprecher geben Sprache klar und bei Bedarf laut wieder. Bei Musik überzeugt das breite Stereofeld, Bässe aber neigen zum Dröhnen und die Mitten verfärben leicht – richtig gut wird der Ton aber erst mit einer externen Anlage (Kasten auf der 3. Seite).


Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Dali Lektor Sub im HTML-Format
abrufen. Für den kompakten Lektor Sub haben die dänischen Lautsprecher-Spezialisten einen 10-Zoll-Langhub-Treiber mit fester Holzfasermembran gewählt. 
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Canton Sub 12 im HTML-Format
abrufen. Der Einsatz einer Passivmembran ist aufwändiger als eine normale Bassreflexkonstruktion, obwohl das Prinzip ähnlich ist – einmal schwingt die Passivmembran, einmal die Luftsäule im Bassreflexrohr.
Zum Höhepunkt der Internet-Blase war Sony an den Börsen 100 Milliarden Dollar wert, heute addieren sich die Aktien auf gerade mal 18 Milliarden. Samsung dagegen wird mit rund 130 Milliarden bewertet.
In der neuen Ausgabe testen wir XXL-Fernseher zwischen 50 und 55 Zoll. Neben der Bildqualität haben wir uns die USB-Recording-Funktion ganz genau angeschaut - mit teils überraschenden Ergebnissen. Darüber hinaus testen wir den ersten 4k-Projektor mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Für Blu-ray-Freunde haben wir zwei Player der Luxusklasse von Arcam und Cambridge Audio ins Messlabor gebeten.
Die Strategie scheint zu funktionieren: Sharp meldet aus den USA eine große Nachfrage nach den neuerdings angebotenen Großformat-Bildschirmen in 60, 70 und 80 Zoll.









Bauchredner Dunham lässt abermals die Puppen tanzen und präsentiert nebst bekannten Gesichtern wie Terrorist Achmed oder Pensionär Walter auch zwei neue Puppen. Urkomisch! Das rauschfreie Bild ist scharf und detailreich, der Ton bietet eine gute Sprachverständlichkeit, das Publikum tönt räumlich. 
Die TV-Abenteuer des spätpubertierenden Berliners Wöllner (Christian Ulmen) gibt's jetzt auf Doppel-DVD. In "Uwe Wöllner will's wissen" lädt er zum Star-Talk in sein Kinderzimmer (u.a. Marco Schreyl, Gregor Gysi, Sido), in "Uwe hat keinen Bock" sind Wahlgespräche mit Politikern angesagt. Ferner an Bord: "In 20 Schritten zum Mann" und "Uwe liest vor".
Das 7-Disc-Set enthält von Schmidts Redaktionsleiter Manuel Andrack zusammengestellte Show-Highlights der Anfangsjahre, sortiert nach Schwerpunkten wie "Studioaktionen", "Kulinarisches" oder "Weihnachten". Als Boni gibt es fünf komplette Shows (131:49), "Dr. Udo Brömme" (184:08), "Bimmel und Bommel" (59:23) und ein Interview mit Andrack (73:50). 
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.
Für den Surround-Sound der Zukunft will Audyssey Fernseh- und Kopfhörerton kombinieren. Wir schauen, wie das System funktioniert
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.