Tonqualität
Angesichts der günstigen Preisklasse legt der Denon im Messlabor eine sehr ordentliche Vorstellung hin, ebenso im Hörtest. Prima, wie dynamisch und konturiert der Receiver bei "Away From the Sun" der US-Rockband Three Doors Down (DTS) agiert. Wobei es sich gleich bleibt, ob die Töne per S/P-DIF oder via HDMI an die Buchsen gelangen; Unterschiede lassen sich da nicht mal von Profis heraushören.
Auch bei hohen Pegeln behauptet sich der Denon gut. Erst eine Lautstärke, bei der die Toleranz der meisten Nachbarn deutlich überschritten wird, bringt ihn aus der Contenance. Das können seine direkten Mitbewerber von Sony und Onkyo aber auch nicht besser. In Sachen Feinauflösung mag der AVR-1610 nicht zurückstehen, "Live in New York" von Peter Cincotti beispielsweise intoniert er luftig und lässig; hier ist ihm aber der Sony überlegen. Seine Grenzen bekommt der Denon auch vom Pioneer VSX-919 AH (im Test auf Seite 36) aufgezeigt, der mehr Selbstverständlichkeit ins Klangbild bringt und die Töne glaubwürdiger von den Boxen löst.
370 Euro: Mit seiner gewölbten Front und dank der sauber integrierten
Bedienelemente wirkt der Denon AVR-1610 elegant.
Er hat bereits Dolbys neues Tonverfahren ProLogic 2z an Bord.
Die Vorzüge von HD-Ton arbeitet der Denon gut heraus. Dave Matthews und Tim Reynolds klingen bei "Crash Into Me" in Dolby TrueHD richtig strahlend, der Receiver versetzt die Zuhörer glaubwürdig ins Publikum in der Radio City Music Hall in New York. Seine stimmungsvolle, räumlich überzeugende Stereodarbietung mit "Live at the Pawnshop" rundet den Hörtest ab.
Fazit
Günstig und gelungen: Der Denon AVR-1610 für 370 Euro überzeugt mit einer vergleichsweise üppigen Ausstattung inklusive des neuen ProLogic 2z und mit einem sauberen Klang.
Technische Ausstattung und Bewertung

Dieser Test ist in der audiovision 09/2009 erschienen.
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