Sony KDL-40 W 5500 - LCD-TV für 1.400 Euro
Wie der Blick in unseren Testspiegel zeigt, gibt Sony derzeit den Ton bei LCD-Fernsehern an. Mit der neuen W5-Serie bauen die Japaner ihre Führung weiter aus. Dem 40-Zöller spendiert Sony einen Digitaltuner mit dem neuesten CI-Standard sowie hübsche Internet-Extras.
Ausstattung und Bedienung
Der Tuner empfängt analoges TV sowie digitales Antennen- und Kabelfernsehen und versteht sogar HDTV. Der CI-Schacht entspricht bereits dem CI-Plus-Standard, der künftig zum Einsatz kommen soll. Auch multimedial ist viel geboten. Bereits bei früheren Sony-Fernsehern lobten wir den Media-Player, der via Netzwerkbuchse und USB in guter Qualität Video-, Foto- und Musikdateien abspielt. Nun stellt die Netzwerkbuchse sogar Kontakt zum Internet her, was dem Sony den Zugriff auf Nachrichtenservices ermöglicht (RSS-Feeds). Weitere Web-Widgets sind ein Kalender, eine analoge Uhr und eine Foto/Gemäldegalerie; eine Funktion für die angesagten YouTube-Videos wie beispielsweise der Samsung bietet Sony aber nicht.
In Sachen Bedienung hapert es: So modern das Menü im PS3-Stil auch wirkt, es stiftet Verwirrung. So gibt es generelle "Scenes"-Bildeinstellungen, aber auch separate Voreinstellungen im Bildmenü. Übersichtlicher könnte auch die DVB-C-Senderliste sein, bei der die alphabetische Sortieroption fehlt.

Mit insgesamt vier HDMI-Anschlüssen ist der LCD-Fernseher gut bestückt.
Bildqualität TV & Standard-Signale
Einmal eingestellt, macht der Sony richtig Laune – einfach "Scene Kino" wählen, und schon stimmt das Bild. Das analoge wie auch das digitale TV-Bild wirken farbecht, klar, kontrast- und detailreich, wenn auch einen Tick weniger scharf als am Panasonic, der ein besonders gutes Tunerbild erzeugt. Auch für ältere Sat-Receiver mit Scart-RGB-Ausgang eignet sich der Sony bestens, denn er kitzelt aus dem Signal hohe Schärfe und ein sauberes Vollbild. Nur in sehr schwierigen Szenen kommt es zu kurzem Zeilenflimmern, etwa am Holzzaun im achten Kapitel von "Space Cowboys".
Im Unterschied zum Plasma von Panasonic taugt der LCD von Sony gut fürs Tageslicht. Allerdings zeichnet er in der "Kino"-Einstellung mit maximal 245 Candela pro Quadratmeter ein dunkleres Bild als die LCD-Konkurrenten im Test. Seine 100-Hertz-Motionflow-Schaltung sorgt auch bei Kameraschwenks für scharfe Konturen. Bei sehr schnellen Bewegungen liegt aber der Panasonic vorn, denn er verschmiert selbst dann nicht. Die Lautsprecher bieten mit guter Sprachverständlichkeit, aber dünnem Bass nur Mittelmaß.
Die Bedienung selbst hat zwar Macken, doch der Sony-Geber ist handlich und funktional.


Der angeknockte Münchner Bezahlsender Sky startet seinen geplanten 3D-Sender früher als gedacht: Ab Oktober wird das Programm per Satellit auf Astra 19,2 Grad Ost ausgestrahlt und auch bei Kabel-BW eingespeist.
Gegen die Sperrung eines Mitte August bei YouTube eingestellten und professionell aufgemachten Videos zur verbraucherfeindlichen "HD+"-Plattform von SES Astra, hat sich heute der unbekannte Urheber zu Wort gemeldet.
Parallel zur ProSiebenSat.1-Gruppe startet auch der Privatsender RTL zur IFA in Berlin (3. bis 8. September) sein HbbTV-Angebot. Unter dem Namen "RTL digitaltext" schickte der Sender am Mittwoch sein neues Angebot auf Sendung.
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Bobby Green (Joaquin Phoenix) managt im New York der späten Achtziger für die russische Drogenmafia einen Nachtclub. Als sein Vater (Robert Duvall) und sein Bruder (Mark Wahlberg) ihn als Spitzel für ihre polizeilichen Ermittlungen gewinnen wollen, steht Bobby zwischen den Fronten. Doch dann verändert ein hinterhältiges Attentat alles. Hochkarätig besetzter Gangster-Thriller mit Tiefgang.
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Die Europäische Union will Stromfressern an den Kragen. Doch es besteht die Gefahr, dass dabei guter Klang und perfektes Bild auf der Strecke bleiben. Ist das das Ende von High-End im Heimkino?
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In den letzten 10 Jahren hat sich im Heimkino viel getan. Wir schauen, was uns in den nächsten zehn Jahren an Innovationen erwartet. Den flachen Fernseher hat jede Prognose vorhergesehen, wahlweise für 1960, 1980 oder das Jahr 2000. Was jedoch das TV-Geschäft mehr als alles andere verändert hat, nämlich die Infrarot-Fernbedienung und das mit ihr mögliche Zappen von einem Programm zum anderen, das hatte niemand auf der Rechnung.