Tonqualität Surround
Zum Einpegeln sollten Sie Rauschen von einer Testton-DVD verwenden, da der interne Testtongenerator die virtuellen Center- und Surround-Kanäle nicht anspricht. Je nach Hördistanz ändert sich zwar die Breite der Basis, die von den Frontkanälen virtuell erzeugt wird, doch es gelingt eine überzeugende Ortung deutlich links und rechts von der Mitte. Allerdings nur, wenn man nicht seitlich versetzt vor der Soundbar sitzt. Surround-Anteile lassen sich hinten nicht so klar orten wie beim Soundprojektor von Yamaha, dafür klingen mit der Canton alle simulierten Kanäle sehr ausgewogen und homogen.
Beim ersten Praxistest mit dem in guter Zimmerlautstärke wiedergegebenen DTS-Soundtrack von "U-571" wollten die Tester schier ihren Ohren nicht trauen – einen so mächtigen Tiefbass, der gar das Zwerchfell erschüttert, hätten sie von dieser kleinen Box im Traum nicht erwartet! Wenn die Schiffsschrauben loslegen und das mächtige U-Boot in Bewegung setzen, macht die Canton-Soundbar ordentlich Druck und zeigt Substanz. Das tieffrequente Grummeln, wenn wie aus weiter Ferne die ersten Einschläge ertönen, erhöht die Spannung im Heimkino spürbar. Stimmen klingen klar und fein artikuliert ohne jede Vordergründigkeit.
Doch damit nicht genug: Bei weiter angehobener Lautstärke macht die Canton erst wirklich klar, in welcher Liga sie spielt. Während die Wasserbomben mit lautem Platschen auftreffen, kurz danach mit brutalem Knall explodieren und schließlich riesige Wasserfontänen aus dem Meer schleudern, schießt Cantons Soundbar immer noch völlig unangestrengt druckvolle Tiefbasssalven durch den Hörraum – unglaublich für die Größe!

1.350 Euro: Testers Liebling kommt von Canton. Die Soundbar klingt so gut,
dass man sie getrost als Ersatz für die dicke Anlage im Wohnzimmer einsetzen
darf. Es gibt sie in Weiß, Matt- und Lackschwarz.
Tonqualität Stereo
Ausgewogene Tonalität, Spielfreude und druckvolle Bässe sind auch bei Musik hochwillkommen, und genau diese Eingenschaften bietet die Canton. Im Vergleich zu einer ausgewachsenen HiFi-Anlage begrenzt in Stereo nur die relativ schmale Basis den Klang. Dynamik, Auflösung und Klangfarben verteilt die Soundbar bis zum tiefsten Bassregister gleichmäßig. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um jazzige Klaviermusik mit Keith Jarretts "The Köln Concert" oder treibenden Hardrock wie "War Machine" vom aktuellen AC/DC-Album handelt. Auch die Surround-Modi 1und 2 klingen mit ihren breiter angelegten Raumeffekten sehr angenehm, selbst wenn sie nicht ganz an die Präzision des Stereo-Modus heranreichen.
Fazit
Was für ein Auftritt! Auch ohne Unterstützung durch einen externen Subwoofer bringt Cantons DM 90 Leben und Spielfreude ins Wohnzimmer. Neben einer praxisgerechten Ausstattung mit wenigen, aber überzeugenden Modi für Kino und Musik begeistert die in Relation zur Größe ungemein starke Klangleistung. Völlig klar, dass es dafür von audiovision ein Highlight gibt.


Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Dali Lektor Sub im HTML-Format
abrufen. Für den kompakten Lektor Sub haben die dänischen Lautsprecher-Spezialisten einen 10-Zoll-Langhub-Treiber mit fester Holzfasermembran gewählt. 
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abrufen. Der Einsatz einer Passivmembran ist aufwändiger als eine normale Bassreflexkonstruktion, obwohl das Prinzip ähnlich ist – einmal schwingt die Passivmembran, einmal die Luftsäule im Bassreflexrohr.
Zum Höhepunkt der Internet-Blase war Sony an den Börsen 100 Milliarden Dollar wert, heute addieren sich die Aktien auf gerade mal 18 Milliarden. Samsung dagegen wird mit rund 130 Milliarden bewertet.
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