Bildqualität Fernsehen
Die Bedienung mag Kritik verdienen, doch das TV-Bild überzeugt im "Rein"-Modus voll und ganz: Analoges Fernsehen zeichnet sich durch natürliche Schärfe aus, der DVB-T-Tuner decodiert sauber, das Bild wirkt trotz niedriger Datenraten ansehnlich. Das beste Bild kommt bei Sat-Empfang zustande, sowohl SDTV- wie HDTV-Sender liefern eine gelungene Detaildarstellung. Aus Scart-Signalen holt der Pioneer ein sauberes Bild mit guter Vollbildverwebung, so dass in Kameraschwenks kein Zeilenflimmern stört; einzig die Schärfe könnte einen Tick knackiger ausfallen. Ein Wermutstropfen sind die grauen Seitenbalken im 4:3-Format, die zwar das Risiko einer ungleichmäßigen Leuchtstoff-Alterung mindern, aber in dunklen Szenen stören – besser wäre, man könnte ihre Helligkeit selbst einstellen.

Mit Hilfe des Lichtsensors passt der Pioneer die Bildeinstellung der Umgebung an.
Bildqualität Standard-Signale
Balken selbst in dunklen Szenen nicht ausmachen; man möchte schier meinen, vor einem 21:9-Display zu sitzen.
Sowohl der Spitzen- als auch der ANSI-Kontrast, gemessen an einem 16-Feld-Schachbrettmuster, erreichen ungeahnte Höhen. Dunkle Bildteile weisen weder Grießeln noch Abstufungen oder Schmiereffekte auf, wodurch das Bild eine enorme Tiefenwirkung erzielt. Selbst das Phosphor-Nachleuchten, das sich auf Plasmaschirmen gemeinhin mit blau-grün-gelben Säumen in schnellen Schwenks bemerkbar macht, erscheint schwächer ausgeprägt als auf Konkurrenzmodellen. Geisterbilder treten nur selten auf, sind dann allerdings wegen des niedrigen Restlichtniveaus leichter zu erkennen als auf Displays mit weniger Kontrast. In stiller Umgebung machen sich die Empfangsbox mit Lüfterrauschen und das Display mit leichtem Surren und Pfeifen bemerkbar; im Heimkino fällt das angesichts des Filmsounds normalerweise nicht auf.

Klasse: Nur 64 Millimeter Tiefe weist das schöne Pioneer-Gehäuse auf.
Serienmäßig kommt es in schwarzem Pianolack, für 200 Euro Aufpreis gibt es
limitierte Modelle in Beige und Weiß.
Bildqualität HDTV
Die HDTV-Signalverarbeitung liefert in allen überprüften Full-HD-Auflösungen (60i/60p/24p) ein sauberes Bild mit exakter Pixeladressierung. Die Vollbildkonvertierung von 60i-Signalen funktioniert sowohl bei Filmen als auch bei Dokumentationen. Ein cooles Feature hält der Pioneer für Besitzer eines Blu-ray-Players ohne 24p-Ausgabe (z.B. Samsung BD-P1000 oder Panasonic BD-10) bereit. Aus einer 1080i/60Hz-Zuspielung zaubert er ein so ruckelarmes Bild wie bei echter 24p-Zuspielung. Kleine Schwächen ergeben sich nur mit einigen Testsequenzen, die in der Praxis mit Filmen aber keine Rolle spielen: So zeigen feinste, pixelgroße Schachbrettmuster und einfarbige Flächen eine gewisse Unruhe, und Ultraweiß- und Ultraschwarz-Bereiche werden nicht vollständig durchgezeichnet.
Im Sehtest überzeugt der Pioneer durch seine hohe Farbneutralität, sowohl gesättigte Farben als auch Graustufen (Farbtemperatur 6.500 Kelvin) erscheinen originalgetreu; lediglich ein minimaler Rosa-Stich steht der hundertprozentigen Farbtreue im Weg. Gutes Ausgangsmaterial wie die Blu-ray "Casino Royale" vorausgesetzt, liefert der Fernseher in dunkler Umgebung ein erstklassiges Bild: Schnelle Actionszenen erscheinen wegen der hohen Bewegungsschärfe klarer als im Kino. Dank seines extrem hohen Kontrasts und seiner Unabhängigkeit vom Blickwinkel zaubert der Pioneer insgesamt ein derzeit konkurrenzlos plastisches und dreidimensionales Bild.


Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Dali Lektor Sub im HTML-Format
abrufen. Für den kompakten Lektor Sub haben die dänischen Lautsprecher-Spezialisten einen 10-Zoll-Langhub-Treiber mit fester Holzfasermembran gewählt. 
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Canton Sub 12 im HTML-Format
abrufen. Der Einsatz einer Passivmembran ist aufwändiger als eine normale Bassreflexkonstruktion, obwohl das Prinzip ähnlich ist – einmal schwingt die Passivmembran, einmal die Luftsäule im Bassreflexrohr.
Zum Höhepunkt der Internet-Blase war Sony an den Börsen 100 Milliarden Dollar wert, heute addieren sich die Aktien auf gerade mal 18 Milliarden. Samsung dagegen wird mit rund 130 Milliarden bewertet.
In der neuen Ausgabe testen wir XXL-Fernseher zwischen 50 und 55 Zoll. Neben der Bildqualität haben wir uns die USB-Recording-Funktion ganz genau angeschaut - mit teils überraschenden Ergebnissen. Darüber hinaus testen wir den ersten 4k-Projektor mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Für Blu-ray-Freunde haben wir zwei Player der Luxusklasse von Arcam und Cambridge Audio ins Messlabor gebeten.
Die Strategie scheint zu funktionieren: Sharp meldet aus den USA eine große Nachfrage nach den neuerdings angebotenen Großformat-Bildschirmen in 60, 70 und 80 Zoll.









Bauchredner Dunham lässt abermals die Puppen tanzen und präsentiert nebst bekannten Gesichtern wie Terrorist Achmed oder Pensionär Walter auch zwei neue Puppen. Urkomisch! Das rauschfreie Bild ist scharf und detailreich, der Ton bietet eine gute Sprachverständlichkeit, das Publikum tönt räumlich. 
Die TV-Abenteuer des spätpubertierenden Berliners Wöllner (Christian Ulmen) gibt's jetzt auf Doppel-DVD. In "Uwe Wöllner will's wissen" lädt er zum Star-Talk in sein Kinderzimmer (u.a. Marco Schreyl, Gregor Gysi, Sido), in "Uwe hat keinen Bock" sind Wahlgespräche mit Politikern angesagt. Ferner an Bord: "In 20 Schritten zum Mann" und "Uwe liest vor".
Das 7-Disc-Set enthält von Schmidts Redaktionsleiter Manuel Andrack zusammengestellte Show-Highlights der Anfangsjahre, sortiert nach Schwerpunkten wie "Studioaktionen", "Kulinarisches" oder "Weihnachten". Als Boni gibt es fünf komplette Shows (131:49), "Dr. Udo Brömme" (184:08), "Bimmel und Bommel" (59:23) und ein Interview mit Andrack (73:50). 
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.
Für den Surround-Sound der Zukunft will Audyssey Fernseh- und Kopfhörerton kombinieren. Wir schauen, wie das System funktioniert
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.