Bildqualität Standard-Signale
Schon aus einem Scart-RGB-Signal kitzelt der Sony ein detailliertes Bild mit voller DVD-Auflösung. Die Videoverarbeitung meistert Filmquellen sauber und zeigt nur gelegentlich Zeilenflimmern. Bei TV-Bildern, die über die Videoeingänge hereinkommen, weisen manche Schwenks aber Stufen auf – selbst bei ausgeschaltetem Filmmode. HDMI in Standardauflösung (576i/p) führt zu einem unscharfen Bild, feine Details wirken verwaschen. Erst bei Zuspielung über einen DVD-Player mit hochskalierter HDMI-Ausgabe gelingt eine perfekte Feinzeichnung. Im Unterschied zu älteren Sony-TVs stehen alle Bildformate für eine korrekte Bildgeometrie auch bei HD-Signalen zur Verfügung.
Bildqualität HDTV
Die pixelgenaue Abbildung gelingt in allen drei HD-Auflösungen (1080/60i, 60p und 24p). 24p-Signale stottern nicht, in 1080i-Zuspielung sorgt die geeignete Einstellung bei Filmen (Automatik 1) und HD-Dokus (Aus) für ein Bild ohne Zeilenflimmern. Farben wirken äußerst filmisch, Fehler wie ein gelegentlicher Grün/Gelbstich fallen in der Praxis nicht auf. Dunkle Szenen begeistern durch hervorragende Farbdifferenzierung, der LCD-typische Blaustich bleibt aus.

Edel: Das aufwändig verarbeitete Gehäuse des Sony ruht auf einem praktischen Drehfuß.
Bereits ohne das neue Local Dimming punktet der Sony mit einem Spitzenkontrast von rund 3.000:1 – für LCD ein Rekordwert. Schaltet man Local Dimming zu, erhöht sich der Kontrast abermals, zugleich sinkt der Stromverbrauch. Unerwünschte Nebenwirkungen beschränken sich auf leichte Wolkenbildung und Einfärbungen bei versetztem Blickwinkel. Im Praxistest überwogen jedoch die Vorteile: Noch nie stellte ein Flachbild-Fernseher sowohl düstere Nachtszenen als auch gleißend helle Tageslichtaufnahmen so überzeugend dar.
Bildqualität HDTV
Als Hintergrundbeleuchtung setzt Sony beim KDL-55 X 4500 statt der üblichen Leuchtstoffröhren farbige Leuchtdioden (LED) ein. Dadurch entfällt die Filterung durch Farbfolien, was die Lichtausbeute und die Energieeffizienz steigert. Zudem lassen sich die LEDs zu Blöcken zusammenfassen, deren Helligkeit separat geregelt wird (Local Dimming): Sie leuchten nur dann, wenn das Licht im entsprechenden Block auch gebraucht wird. Das senkt den Stromverbrauch und erhöht den Kontrast. Wie unsere Messungen mit Testbildern zeigen, profitieren Nachtszenen mit Spitzlichtern enorm von der intelligenten Lichtsteuerung, bei Bildern mit gleichmäßigen Hell/Dunkel-Anteilen fallen die Vorteile geringer aus.

Schachbrettmuster, 60 Grad Blickwinkel: Mit Local Dimming erhöht sich der Kontrast von
233:1 auf 247:1 (+6 %), der Stromverbrauch sinkt von 206 auf 191 Watt (-7 %).

Schachbrett,(ANSI-Testbild): Local Dimming senkt den Stromverbrauch von 206 auf
191 Watt (-7 %), der Kontrast steigt kaum (von 502:1 auf 505 :1).

Weißfenster, 25 Prozent Größe: Local Dimming erhöht den Kontrast von 933:1 auf
1.019:1 (+ 9%), der Stromverbrauch sinkt von 213 auf 137 Watt (- 36%).

Elfstufige Grautreppe: Mit Local Dimming steigt der Kontrast von 1.445:1 auf
3.352:1 (+ 132%), der Stromverbrauch sinkt von 205 auf 144 Watt (- 30%).

Weißfenster, ein Prozent Größe: Local Dimming erhöht den Kontrast von 3.267:1 auf
7.714:1 (+ 136%), der Stromverbrauch sinkt von 202 auf 98 Watt (- 51%).


Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Dali Lektor Sub im HTML-Format
abrufen. Für den kompakten Lektor Sub haben die dänischen Lautsprecher-Spezialisten einen 10-Zoll-Langhub-Treiber mit fester Holzfasermembran gewählt. 
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des Subwoofers Canton Sub 12 im HTML-Format
abrufen. Der Einsatz einer Passivmembran ist aufwändiger als eine normale Bassreflexkonstruktion, obwohl das Prinzip ähnlich ist – einmal schwingt die Passivmembran, einmal die Luftsäule im Bassreflexrohr.
Zum Höhepunkt der Internet-Blase war Sony an den Börsen 100 Milliarden Dollar wert, heute addieren sich die Aktien auf gerade mal 18 Milliarden. Samsung dagegen wird mit rund 130 Milliarden bewertet.
In der neuen Ausgabe testen wir XXL-Fernseher zwischen 50 und 55 Zoll. Neben der Bildqualität haben wir uns die USB-Recording-Funktion ganz genau angeschaut - mit teils überraschenden Ergebnissen. Darüber hinaus testen wir den ersten 4k-Projektor mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Für Blu-ray-Freunde haben wir zwei Player der Luxusklasse von Arcam und Cambridge Audio ins Messlabor gebeten.
Die Strategie scheint zu funktionieren: Sharp meldet aus den USA eine große Nachfrage nach den neuerdings angebotenen Großformat-Bildschirmen in 60, 70 und 80 Zoll.









Bauchredner Dunham lässt abermals die Puppen tanzen und präsentiert nebst bekannten Gesichtern wie Terrorist Achmed oder Pensionär Walter auch zwei neue Puppen. Urkomisch! Das rauschfreie Bild ist scharf und detailreich, der Ton bietet eine gute Sprachverständlichkeit, das Publikum tönt räumlich. 
Die TV-Abenteuer des spätpubertierenden Berliners Wöllner (Christian Ulmen) gibt's jetzt auf Doppel-DVD. In "Uwe Wöllner will's wissen" lädt er zum Star-Talk in sein Kinderzimmer (u.a. Marco Schreyl, Gregor Gysi, Sido), in "Uwe hat keinen Bock" sind Wahlgespräche mit Politikern angesagt. Ferner an Bord: "In 20 Schritten zum Mann" und "Uwe liest vor".
Das 7-Disc-Set enthält von Schmidts Redaktionsleiter Manuel Andrack zusammengestellte Show-Highlights der Anfangsjahre, sortiert nach Schwerpunkten wie "Studioaktionen", "Kulinarisches" oder "Weihnachten". Als Boni gibt es fünf komplette Shows (131:49), "Dr. Udo Brömme" (184:08), "Bimmel und Bommel" (59:23) und ein Interview mit Andrack (73:50). 
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.
Für den Surround-Sound der Zukunft will Audyssey Fernseh- und Kopfhörerton kombinieren. Wir schauen, wie das System funktioniert
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.