B&W PV1 – Subwoofer für 1.500 Euro
Harte physikalische Fakten führten zum kugelförmigen Design des kleinen Aktivwoofers von Bowers & Wilkins. Das sieht gut aus und klingt auch noch formidabel.
Die englische Bezeichnung "pressure vessel" bedeutet Druckbehälter und gab dem PV1 seinen Namen. Der Aktiv-Subwoofer des britischen Herstellers Bowers & Wilkins ist mit seiner Kugelform ein echter Blickfang im Wohnzimmer.
Technik
Doch den Entwicklern ging es nicht nur um extravagante Optik, sondern auch um Technik. Wie von Tiefsee-Tauchglocken bekannt, hält eine Kugel hohem Druck wesentlich besser stand als ein Würfel. Dieses Prinzip machte sich B&W zunutze, denn es gilt genauso für Schallwellen, speziell bei kompakten Subwoofern, die im Inneren einen hohen Druck aufbauen.
Dort arbeiten beim PV1 zwei Treiber Rücken an Rücken und eliminieren wechselseitig ihre Beschleunigungsenergie, was die Druckschwankungen verringert. Die Sandwich-Membranen der Tieftöner bestehen aus Glimmer, einem Polystyrol-Füllstoff sowie Aluminium und sollen mit ihrer hohen Steifigkeit zum sauberen, druckvollen Atmen des Sub beitragen. Angebtrieben werden die zwei 200-Millimeter-Treiber per Schaltnetzteil von kompakter 500-Watt-Digitalelektronik, die ihre Wärme über die kühlende Aluminiumhaut abgibt.

Drei Bassentzerrungen stehen am EQ-Regler zur Verfügung. Der regelbare
Tiefpass stellt für die Lautsprechereingänge die Frequenz zwischen 40 und 140 Hertz ein.
Ein mit weichem Gummi ausgekleideter Fuß verhindert das Wegrollen des PV1. Er dient zugleich als optisch gut getarnter Anschlussport für den AV-Receiver und schleift das Tieftonsignal optional zu einem weiteren Subwoofer durch. Alternativ steht eine FCC68-Telefonbuchse zur Verfügung, die über ein mitgeliefertes Kabel den Kontakt zu Stereo-Endstufen herstellt. Über diesen Lautsprecher-Eingang lässt sich die Monosumme aus zwei Kanälen bilden und die obere Grenzfrequenz des Subwoofers zwischen 40 und 140 Hertz flexibel einstellen. Die Line-In-Buchse bleibt davon unberührt auf 80 Hertz fixiert. Regler an der Seite dienen zur Einstellung von Pegel und Phase. Auch die Tiefbassentzerrung lässt sich in drei Stufen anpassen, was den maximal möglichen Schalldruck beeinflusst.



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abrufen. Im Inneren arbeitet ein bewährter Zwölf-Zöller. Der Langhub-Treiber mit neuer Fasermembran verträgt laut Nubert Auslenkungen von bis zu fünf Zentimetern und höhere Eingangsleistungen.
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