Reportage: Was läuft im Kino?
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.
Am 9. Januar 2012 werden in Las Vegas die Stände der CES-Messe fürs Publikum vorbereitet, erste Pressekonferenzen abgehalten und Berichte ins Netz gestellt. Doch viele Besucher werden sich wünschen, jetzt lieber in Galveston, Texas, zu sein. Denn während auf der Consumer Electronic Show 60 Zoll schon groß sind, geht es dort auf einer 25-Meter-Leinwand zur Sache.
Im Erholungs- und Informations-Park Moody Garden zeigt Barco nämlich, wie die Zukunft des Kinos aussieht. Und dass sich eine belgische Firma ausgerechnet einen texanischen Ort für diese Premiere ausgesucht hat, mag am Hersteller der DLP-Chips liegen, an Texas Instruments in Dallas. Und nahezu alles, was an Technologien derzeit auf dem Spielplan steht, wird es in Galveston zu sehen geben.
Im Moodygarden-Park an der texanischen Golfküste will Barco im Januar seinen
3D-4k-Laserprojektor vorstellen.
Laser-Power
Während es bei Projektoren fürs Büro, für unterwegs oder zu Hause vor allem LEDs sind, die sich als Lichtquelle der nächsten Generation etablieren, kommt im Kino nur Laser in Frage. Darüber wird seit Jahren gesprochen, inzwischen scheint es konkret zu werden – und richtig leistungsfähig. Schon im letzten Jahr hatte Kodak in New York einen Laserprojektor fürs Kino gezeigt, mit rund 10.000 Lumen und überraschend hellem 3D-Bild in Polfilter-Technik. Mit so etwas will sich Barco offenbar nicht zufrieden geben.
Gerüchteweise ist von drei- bis vierfacher Lichtleistung die Rede, was mit 40.000 Lumen weit über jedem heutigen Kinoprojektor liegen würde. Offenbar will Barco beim Thema Laser nicht kleckern, sondern klotzen. Dafür spricht auch die Tatsache, dass die Ankündigung der Show in Galveston nicht von Barco kommt, sondern von D3D Cinema, einer Spezialfirma, die Museen und andere öffentliche Plätze mit Präsentationstechnik ausstattet. Diese Lichtleistung bedeutet nämlich auch, dass man für ein gutes Bild den Raum nicht mehr komplett verdunkeln muss, wie das bisher im
Kino notwendig ist.
Die hohe Lichtleistung stammt wahrscheinlich von Dioden-gepumpten Festkörper-Lasern, die angeblich inzwischen in attraktiven Preisregionen zu haben sind. Sie haben vor allem den Vorteil, dass sie über Glasfasern zusammengekoppelt sind und damit in nahezu beliebiger Stärke angeboten werden können.
Wann genau Laser ins Kino kommt, ist noch unklar, aber es könnte bereits nächstes Jahr sein. Neben Barco und Kodak, die übrigens zusammenarbeiten, ist Sony in dieser Richtung aktiv, ebenso eine Gruppe um Imax und Laser Light Engines; Kamerahersteller Red hat ebenfalls ein solches Gerät in Arbeit. Im ersten Schritt wird man nur die Lichthäuser vorhandener Projektoren ersetzen, im zweiten Schritt könnte eine Integration bis zur Optik die Bauweise deutlich einfacher machen als bisher.
Den Durchbruch erwartet man, wenn Kinos damit Geld sparen können. Denn die Laser verbrauchen weniger Strom als jede andere Lichtquelle und sie halten länger. Wenn dieser Punkt erreicht ist, kann die Umstellung sehr schnell gehen.
Die Projektoren der 2000er-Serie von
Christie lassen sich ab sofort auf 4k umrüsten.
Mit Red-Kameras lässt sich heute schon ein 3D-Film in zweimal 4k-Auflösung drehen,
doch in den Kinos ist diese Qualität noch nicht angekommen.


Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:



Zum günstigen Preis projiziert der Acer H 9500 BD extrem helle und kontrastreiche Bilder, leistet sich aber auch kleine Schwächen.
Samsung hat seine LED-Oberklasse überarbeitet: Der neue 55-Zöller 8090 sorgt mit innovativer Sprach- und Gestensteuerung für Furore.
Mit seinem gerade mal ein Zentimeter breiten Rahmen und dem tiefschwarzen Hochglanzbildschirm ist der Samsung ein echter Hingucker. Die Ausstattung des 3D-Fernsehers ist genauso attraktiv wie sein Preis: Online-Händler bieten den 55-Zöller bereits für rund 2.500 Euro an.
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London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 

TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
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Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.