Pay-HDTV am Computer
Fernsehen mit dem PC ist kein Problem, verschlüsseltes HDTV schon. Meist hat man Glück, wenn überhaupt etwas zu sehen ist.
Der Computer ist heute selbstverständlicher Bestandteil vieler Home-Cinema-Anlagen, oft sogar die Zentrale. Das Abspielen von Medien aller Art klappt meistens ohne größere Probleme, ebenso der Empfang von TV-Sendern – mit einer wesentlichen Ausnahme: Alles, was verschlüsselt ist, bleibt für den PC Sperrgebiet, das sich nur mit einiger Mühe betreten lässt. Das gilt natürlich besonders für HDTV-Programme. (lö)

Premiere-HD am PC ist über Satellit möglich, aber nicht in allen Kabelnetzen.
1. TV-Karte
Karten für den TV-Empfang gibt es in vielen Formen, doch nicht alle sind für verschlüsseltes HDTV geeignet. Varianten für analoges Fernsehen und für DVB-T fallen gleich raus. Relativ zahlreich sind DVB-S-Versionen für Satellitenempfang, doch hier ist es wichtig, dass DVB-S2 unterstützt wird, also die Norm, in der HD-Sender meistens verbreitet werden. Seltener sind Kabel-Karten (DVB-C), hier gibt es zum Glück keine unterschiedlichen Standards.
Die Tunerkarten haben beim Digital-TV-Empfang nur eine einzige Aufgabe: den Datenstrom des jeweiligen Kanals oder Transponders aus dem Frequenzband des Trägersignals auszuwählen. Weder das De-Multiplexing noch die Decodierung passieren auf der Karte. Einige ältere Modelle haben MPEG-Decoder-Chips eingebaut, die sind aber bei HD-Sendern nutzlos. Hat der Tuner zum Beispiel den DVB-S2-Transponder 11.915 GHz horizontal auf Astra im Griff, kommen die rund 45 MBit/s im Rechner an, also alle vier Programme (Premiere HD, Discovery HD, Anixe HD und Astra HD+). Den Rest erledigt die Software im Zusammenspiel mit CPU und Grafik-Engine. Ganz wichtig: Die Karte muss den Anschluss eines CI-Slots (Common Interface) erlauben.
Eine Besonderheit ist die FireDTV von Digital Everywhere, die als separate Einheit über Firewire an PC oder Mac andockt. Sie kostet rund 200 Euro, normale Karten unter 100 Euro.

Für HDTV-Programme über Satellit muss die TV-Karte auch DVB-S2-fähig sein.
2.CI-Slots und CA-Modul
Der Schlitz für die Aufnahme des Conditional-Access-Moduls (CA), Common Interface (CI) genannt, muss am PC separat montiert werden. Er ist per Flachbandkabel mit der Karte verbunden und wird direkt in einen weiteren freien Slot daneben geschoben. Auch wenn es die CI-Slots einzeln zu kaufen gibt und sich die Modelle der einzelnen Anbieter weitgehend gleichen, sollte man doch zur Sicherheit die Version des Kartenherstellers nehmen. Einfacher und oft auch billiger geht es mit einem Bundle, das beide Teile enthält. Da das Common Interface, wie der Name schon sagt, eine genormte, gemeinsame Schnittstelle ist, passt mechanisch jedes Entschlüsselungs-Modul hinein. Es enthält das CA-System. Voraussetzung ist eine freigeschaltete Abo-Karte und ein passendes Modul für das verwendete Verschlüsselungssystem. Welches Modul mit welcher Karte zusammenarbeitet, ist aber oft ein Glücksspiel. Doch was an normalen Settop-Boxen funktioniert, bekommt man in der Regel auch am PC zum Laufen.
Wichtigster Hersteller der Module ist die deutsche Firma Mascom, die ihre Produkte dank Software-Updates stets auf dem neuesten Stand hält.

Für verschlüsselte Programme braucht man den CI-Slot (rund 50 Euro),
dazu ein passendes Modul (50 bis 100 Euro), hier beides von Technisat.
3. DVB-Software
Alle TV-Karten bringen eine Software mit, die den eigentlichen Empfang, die MPEG-Decodierung und die Sortierung der Kanäle erledigt. Hier gibt es große Unterschiede. So können viele Programme die Optionskanäle, etwa bei der Fußball-Bundesliga oder der Formel 1 auf Premiere nicht ansprechen. Oft haben sie Probleme mit der Jugendschutzkennung von Programm und CA-Modul.
Abhilfe bringen andere DVB-Programme, die nicht teuer sein müssen. Von erfahrenen Nutzern wird zum Beispiel der DVBViewer für rund 15 Euro empfohlen, auch TV-Central oder Mediaportal sind beliebt.
Vorsicht ist geboten bei manchen Betriebssystemen: Die Windows Media Center Edition unterstützt kein DVB. Einige Hersteller haben Plug-ins dafür geschrieben, doch Achtung auf das Kleingedruckte: H.264-Sender funktionieren nicht, also praktisch kein einziger HD-Sender. Für Apple OSX gibt es einige Angebote, sicherste Wahl ist Windows XP, vor Vista.

Absolut TV ist eine DVB-Software von Buhl Data Service, die mit den meisten Karten zusammenarbeitet.
Teilen


Den anerkannt flachen Klang vieler moderner Fernsehschirme will Boston Acoustics mit dem System SoundWareXS Digital Cinema (Preis: 500 Euro) verbessern. 
Ein neues Verfahren soll das Kopieren von geschützten HD-Inhalten auf SD-Karten möglich machen, etwa von Blu-ray-Disc. Die "Next Generation Secure Memory"-Initiative soll eine individuelle Kennung für jedes Medium enthalten, so wie das bei modernen Systemen von CI+ bis AACS gefordet wird.
Wenn Joaquin Phoenix für eine Dokumentation ein Jahr auf durchgeknallten Rapper macht, ist das ungewöhnlich, aber nicht einzigartig. Immer wieder setzen sich Filmschaffende seltsamen Umständen aus.
Zusammen mit Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation hat Intel im letzten Jahr eine neue Version seiner Technologie Wireless Display eingeführt, kurz WiDi genannt.
Am heutigen Donnerstag eröffnet im Düsseldorfer Medienhafen in der UCI KINOWELT der erste "iSens"-Kinosaal Deutschlands. Das „iSens"-Konzept verspricht Kino in neuer audiovisueller Dimension, ein neuentickeltes 3D-Soundsystem mit 23.1-Ton soll eine bisher ungekannte räumlich-akustische Wahrnehmung erzielen.






Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen sahen Lady Gagas "Monster Ball Tour" in über 200 Konzerten weltweit.
Für die "Progress Live"- Tour standen Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams erstmals seit 1995 gemeinsam auf der Live-Bühne. Die Tournee durch 30 europäische Stadien wurde zur erfolgreichsten in der britischen Musikgeschichte.
"Von allen 3D-Szenen ist das eine der besonders aggressiven" gibt Kameramann Shelly Johnson zu Beginn eines unterhaltsamen Audiokommentars zu Protokoll. Dabei bezieht er sich aber nicht auf eine aufwändige Actionszene, sondern auf das computeranimierte Paramount-Logo.

Pioneers neues 3D-Receiver-Flaggschiff SC-LX 85 verwöhnt anspruchsvolle Musikhörer mit bestem Klang, verfügt über enorme Leistungsreserven und punktet mit umfangreicher Ausstattung.
Magnats elegante Quantum 800-Serie besticht mit edler Verarbeitung. Ihre neuen, keramikbeschichteten Treiber für besonders hochauflösenden Klang sind ein Glanzlicht.
Der neue VPL-HW 30 ES von Sony macht was her: Der relativ günstige 3D-Projektor basiert auf der bewährten SXRD-Technik des VW 90 und brilliert mit beeindruckend natürlichen Farben.
Die Bildqualität eines TVs hängt nicht nur vom Gerät selbst, sondern auch von seiner Bildeinstellung ab. Mit unserem kostenlosen Universaltestbild können Sie Helligkeit, Kontrast, Bildschärfe und Farben schnell optimieren.

Für den Surround-Sound der Zukunft will Audyssey Fernseh- und Kopfhörerton kombinieren. Wir schauen, wie das System funktioniert
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.
Wie viele Kanäle wird Filmton in Zukunft haben? Ganz egal, sagt Alan Kraemer von SRS – und führt vor, was er damit meint.