Windows fürs vernetzte Heim
Windows Home Server ist das neueste Mitglied in der Betriebssystemfamilie. Es überwacht einen zentralen Datenserver im Haus, den die ganze Familie nutzen kann.
Was haben viele Desktop-Computer, Server und einige Mobiltelefone gemeinsam? Richtig, sie alle nutzen Windows als Betriebssystem. Im Mittelpunkt hochtechnisierter Wohnungen hat Microsoft eine Nische für eine weitere Windows-Variante gefunden. Der Windows Home Server mit der gleichnamigen Betriebssystem-Variante soll als zentrale Anlaufstelle Daten an diverse Geräte liefern und als wartungsarme Backup-Lösung fungieren.
Die Überlegungen dafür sind nachvollziehbar: In den meisten Haushalten gibt es inzwischen mehr als einen Computer, teilweise sogar mehr Rechner als Familienmitglieder. Auf allen Systemen sind viele Gigabyte an Daten gespeichert. Ärgerlich sind daran zwei Umstände: Doppelte Daten, die gewollt oder ungewollt auf mehreren Rechnern vorhanden sind. Und die Ungewissheit, wer über welches Lied oder welchen Film verfügt. Mit dem Windows Home Server sollen diese Probleme der Vergangenheit angehören. Außerdem bekommen netzwerkfähige Fernseher, AV-Receiver und Spielkonsolen Zugriff auf Filme, Musik und Fotos. Wie das Netzwerk aufgebaut ist, bleibt Benutzern und Geräteherstellern überlassen; Standard ist natürlich der Ethernet-Draht, aber eine WLAN-Verbindung tut es genauso.
Der Leo Piranha ist ein Home Server, der auch im
Wohnzimmer stehen könnte – oder im Keller.
1. Das Home-Server-Konzept
Die wenigsten Heimkino-Enthusiasten verfügen über das technische Wissen, einen Server-Computer für die Datenverwaltung einzurichten. An diesem Punkt setzt der Windows Home Server an, der technisch auf dem komplexen Betriebssystem Windows Server 2003 beruht. Microsoft verschont den Anwender vor den unzähligen Einstellungen mit einer simplen, aus wenigen Fenstern bestehenden Oberfläche für die Konfiguration und Wartung des Systems. Einmal eingerichtet, arbeitet der Home Server nahezu unsichtbar als zentraler Datenspeicher und vollautomatische Backup-Lösung für Windows XP- und Vista-Systeme. Sind Änderungen nötig, können sie per Fernsteuerung von jedem Windows-PC im Netzwerk erfolgen.
Erhältlich sein soll der Windows Home Server in erster Linie in Kombination mit der passenden Hardware. Erste Geräte sind bereits angekündigt und sollen noch dieses Jahr erhältlich sein (siehe Kasten rechts). Bastler können aber auch einen eigenen Home Server aufbauen. Das bietet sich vor allem zur Weiterverwertung älterer Hardware an, denn die Systemanforderungen sind vergleichsweise niedrig. Es genügt ein Prozessor mit 1GHz sowie 512 MB Hauptspeicher. Die Festplatte muss mindestens 80 GB fassen, davon werden 20 GB für Systemdaten reserviert. Selbst eine Grafikkarte benötigt man nur für die Installation, nicht aber für den Betrieb.
Verbindung gesucht? Obwohl der Router UPnP-tauglich ist, war eine
manuelle Konfiguration nötig.
Dennoch kann der Rund-um-die-Uhr-Betrieb zum teuren Unterfangen werden. Selbst bei minimaler Hardwareausstattung liegt der Stromverbrauch bei über 50 Watt, das belastet die Haushaltskasse monatlich mit rund acht Euro. Externe Festplatten mit Ethernet-Anschluss und einem UPnP-AV-Server kommen schon mit einem Fünftel aus. Technisch versierte Netzwerk-Profis können sparen, indem sie den Server bei Nichtgebrauch ausschalten und mit der Wake-on-LAN-Funktion wieder aktivieren. Allerdings gelingt dies nur mit passend konfigurierten Rechnern und nicht mit AV-Clients wie Media-Receivern und anderen Netzwerk-Komponenten.
2. Zentraler Datenspeicher
Auf dem Home Server bekommt jeder Teilnehmer ein Nutzerkonto und damit Zugriff auf einen persönlichen Ordner sowie gemeinsam genutzte Verzeichnisse. Geht der Speicherplatz zur Neige, müssen entweder Daten weichen oder neue Laufwerke hinzukommen. Egal ob diese intern (ATA oder Seriel-ATA) oder extern (USB oder Firewire) andocken, mit Microsofts Drive-Extender-Technik ist der neue Speicherplatz nach wenigen Mausklicks verfügbar. Die Verteilung der Daten übernimmt der Server. Wer über mehr als ein Laufwerk verfügt, kann den kompletten Inhalt für Ausfallsicherheit duplizieren lassen.
Langeweile unterwegs? Ist ein Internetzugang vorhanden,
sind die Daten daheim nicht weit.
Zusätzliche Sicherheit bietet die Backup-Funktion. Regelmäßig
erstellt der Home Server ein Abbild aller angeschlossenen XP- und
Vista-Systeme. Das klingt speicherplatzintensiver als es ist, denn dank
geschickter Verwaltung speichert der Server mehrfach vorhandene Daten
nur einmal.
Der Zugriff auf den Home Server ist auf Wunsch von jedem externen
Rechner mit Internetzugang möglich. Zum Up- und Download von unterwegs
bedarf es eines Accounts beim Microsoft-Dienst Passport. Ist dann noch
der DSL-Router richtig konfiguriert, gelingt der Zugriff auf den
eigenen Server über die Adresse ‚name.homeserver.com‘.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
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