Korrekter Ton bei allen Pegeln
Die richtige Klangbalance bei jeder Lautstärke hat sich schon so mancher Heimkino-Fan gewünscht. Audyssey, THX und Dolby wollen für Besserung sorgen.
Kaum zu glauben: In den alten HiFi-Tagen war die Tonwiedergabe-Technik vielen heutigen Geräten ein Stück voraus. Denn damals hatte man schon begriffen und verinnerlicht, was seit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt, aber heutzutage von den meisten Geräte-Entwicklern gerne ignoriert und totgeschwiegen wird: Die Wahrnehmung des menschlichen Gehörs ist stark vom Lautstärke-Pegel abhängig. Genauer gesagt sinkt die Empfindlichkeit des Ohrs für tiefe und hohe Frequenzen überproportional mit sinkender Lautstärke.
Daraus folgt: Musik und Heimkino-Ton müssen mit dem gleichen Pegel gehört werden, mit dem sie aufgenommen wurden. Nur dann ist gewährleistet, dass die Klangbalance derjenigen entspricht, die der Toningenieur hineingemischt hat.
Die Abhörpegel, die Letztere beim Mischen fahren, sind in aller Regel weit höher als diejenigen, die man zu Hause normalerweise nutzt. Der Klang wird dünn und muffelig, Bässe und Höhen scheinen zu fehlen, und zwar um so mehr, je geringer die Lautstärke eingestellt ist.

Craig Eggers von Dolby demonstriert, wie Dolby Volume die Anpassung
unterschiedlicher Quellen ohne Störungen sicherstellen soll.
1. Das Problem: Pegel-Durcheinander
Gegen die falsche Klangbalance hatten schon in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts die Hersteller von HiFi-Geräten etwas, nämlich die so genannte Loudness-Taste. Bei Geräten deutscher Herkunft wurde die auch "gehörrichtige Lautstärke-Regelung" genannt, was zwar die Arbeitsweise genauer beschreibt, aber eben auch umständlicher – und vor allem nicht so leicht vermarktbar – ist. Die sich dahinter verbergenden Schaltungen hoben Bässe und Höhen an, meist um einen fixen Betrag, aber manchmal sogar schon ausgefuchster abhängig von der Stellung des Lautstärkereglers.
Diese Schaltungen halfen zwar, das Problem zu mindern, lösen konnten sie es aber nicht. Das lag einmal am mangelnden Verständnis der Benutzer, die diese Funktion eher nutzten, um bass- und höhenschwache Boxen aufzupeppen, nach dem Motto: HiFi ist, wenn's dröhnt und zischelt.
Das größere Problem war allerdings: In der gesamten Aufnahme- und Wiedergabe-Kette bei Stereo-Musik ist keinerlei Bezugspegel definiert. Weder nutzen die Aufnahme-Ingenieure einen festgelegten Monitor-Pegel beim Mixen noch gab es Möglichkeiten, geschweige denn Ansätze, bei den Wiedergabe-Geräten für definierte Pegelverhältnisse zu sorgen.
Und damit läuft eine Loudness-Schaltung ins Leere, denn wenn nicht bekannt ist, auf welchen Wiedergabe-Pegel sich die aktuelle Bass- und Höhenanhebung bezieht, ist das Ergebnis dem Zufall überlassen.
Auch heutzutage gibt es noch immer keine allgemein anerkannte Pegel-Norm bei Aufnahme und Wiedergabe von Stereo-Tonträgern.

Kurven gleicher Hör-Lautstärke zeigt dieses Diagramm für unterschiedliche Wiedergabepegel und Frequenzen.
2. Geklärte Verhältnisse
Im Heimkino-Zeitalter sind die Verhältnisse zum Glück klarer geworden, was nicht zuletzt daran liegt, dass es für die Tonmeister bei Filmsoundtracks seit jeher eine Selbstverständlichkeit darstellt, dass ihre Abhörkette auf einen international genormten Monitor-Pegel eingemessen ist. Und auch auf der Wiedergabe-Seite sind die Voraussetzungen blendend: Jeder auch nur einigermaßen aktuelle Heimkino-Receiver oder Prozessor bietet über seine Kanalpegel-Regelung die Möglichkeit, die komplette Anlage auf einen definierten Pegel zu kalibrieren, und das dank einer Einmess-Automatik meist ohne Spezialkenntnisse. Die Lautstärkeeinstellung "0 dB" am Receiver stimmt dann mit der in den Filmstudios bei der Abmischung von Mehrkanalton verwendeten Abhörlautstärke von 85 dB(SPL) überein – genau der Pegel, in dem das menschliche Gehör so linear arbeitet, wie es nur kann. Warum niemand früher auf die Idee gekommen ist, eine gehörrichtige Frequenzgang-Korrektur relativ zur Lautstärke zu realisieren, ist eigentlich verwunderlich.


Den anerkannt flachen Klang vieler moderner Fernsehschirme will Boston Acoustics mit dem System SoundWareXS Digital Cinema (Preis: 500 Euro) verbessern. 
Ein neues Verfahren soll das Kopieren von geschützten HD-Inhalten auf SD-Karten möglich machen, etwa von Blu-ray-Disc. Die "Next Generation Secure Memory"-Initiative soll eine individuelle Kennung für jedes Medium enthalten, so wie das bei modernen Systemen von CI+ bis AACS gefordet wird.
Wenn Joaquin Phoenix für eine Dokumentation ein Jahr auf durchgeknallten Rapper macht, ist das ungewöhnlich, aber nicht einzigartig. Immer wieder setzen sich Filmschaffende seltsamen Umständen aus.
Zusammen mit Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation hat Intel im letzten Jahr eine neue Version seiner Technologie Wireless Display eingeführt, kurz WiDi genannt.
Am heutigen Donnerstag eröffnet im Düsseldorfer Medienhafen in der UCI KINOWELT der erste "iSens"-Kinosaal Deutschlands. Das „iSens"-Konzept verspricht Kino in neuer audiovisueller Dimension, ein neuentickeltes 3D-Soundsystem mit 23.1-Ton soll eine bisher ungekannte räumlich-akustische Wahrnehmung erzielen.






Mehr als zweieinhalb Millionen Menschen sahen Lady Gagas "Monster Ball Tour" in über 200 Konzerten weltweit.
Für die "Progress Live"- Tour standen Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange, Mark Owen und Robbie Williams erstmals seit 1995 gemeinsam auf der Live-Bühne. Die Tournee durch 30 europäische Stadien wurde zur erfolgreichsten in der britischen Musikgeschichte.
"Von allen 3D-Szenen ist das eine der besonders aggressiven" gibt Kameramann Shelly Johnson zu Beginn eines unterhaltsamen Audiokommentars zu Protokoll. Dabei bezieht er sich aber nicht auf eine aufwändige Actionszene, sondern auf das computeranimierte Paramount-Logo.

Pioneers neues 3D-Receiver-Flaggschiff SC-LX 85 verwöhnt anspruchsvolle Musikhörer mit bestem Klang, verfügt über enorme Leistungsreserven und punktet mit umfangreicher Ausstattung.
Magnats elegante Quantum 800-Serie besticht mit edler Verarbeitung. Ihre neuen, keramikbeschichteten Treiber für besonders hochauflösenden Klang sind ein Glanzlicht.
Der neue VPL-HW 30 ES von Sony macht was her: Der relativ günstige 3D-Projektor basiert auf der bewährten SXRD-Technik des VW 90 und brilliert mit beeindruckend natürlichen Farben.
Die Bildqualität eines TVs hängt nicht nur vom Gerät selbst, sondern auch von seiner Bildeinstellung ab. Mit unserem kostenlosen Universaltestbild können Sie Helligkeit, Kontrast, Bildschärfe und Farben schnell optimieren.

Für den Surround-Sound der Zukunft will Audyssey Fernseh- und Kopfhörerton kombinieren. Wir schauen, wie das System funktioniert
Die Umstellung auf digitale Projektion ist noch nicht abgeschlossen, da drängen bereits neue Technologien in die Kinosäle.
Wie viele Kanäle wird Filmton in Zukunft haben? Ganz egal, sagt Alan Kraemer von SRS – und führt vor, was er damit meint.