Heimkino-Receiver richtig einstellen – Seite 2
5. Korrektur der Pegel-Unterschiede
Meist werden im Heimkino für Front-, Center- und Surround-Kanäle unterschiedliche Lautsprecher eingesetzt, die ziemlich sicher unterschiedlich laut spielen. Außerdem kommt der Schall der näher stehenden Boxen auch noch mit höherem Pegel am Hörplatz an und selbst der Raum hat noch einen merklichen Einfluss auf die Wiedergabepegel. Um das auszugleichen, haben die Receiver ein Einstell-Menü, das häufig „Level Adjust“, „Level Calibration“ oder „Channel Level“ heißt: Hier lassen sich die Pegel der einzelnen Kanäle einander angleichen. Dabei hilft ein Testton, ein spezielles Rauschen. Recht weit kommt man schon, indem man vom Hörplatz aus alle Kanäle per Gehör auf gleiche Lautstärke einstellt. Um das richtig genau zu machen, braucht man ein Schallpegel-Messgerät, zum Beispiel das berühmte „Radio Shack“, das bei Conrad (Artikel-Nr.: 100609 - 62) oder Pearl (Bild unten, Bestell-Nr. PE-7769) rund 25 Euro kostet. Das Messgerät sollte am Hörplatz in Ohrhöhe senkrecht aufgestellt werden. Der „Response“-Schalter sollte auf „Slow“, der „Weighting“-Schalter auf „C“ gestellt werden. Dann sollte man die Lautstärke am Receiver so weit erhöhen, dass der linke vordere Kanal 75 dB erreicht. Auf diesen Wert sollten jetzt alle anderen Kanäle justiert werden. Das geht meist nicht hundertprozentig genau, vor allem bei den Geräten, die nur Einstell-Schritte von einem Dezibel haben. Viele Receiver lassen sich aber heutzutage schon auf ein halbes Dezibel genau einpegeln. Auch dadurch profitiert die räumliche Abbildung. Bei manchen Receivern (zum Beispiel von Panasonic) ist die Pegeleinstellung nicht in das eigentliche Einstell-Menü integriert, sondern unabhängig davon, beispielsweise über eine „Test“-Taste auf der Fernbedienung, aktivierbar.

Bietet ein Bildschirmmenü (hier vom Denon AVR-1907) trotz meist englischer Sprache
eine gewisse Übersicht, muss man sich bei Geräten, die nur über die Anzeige
justierbar sind, mit schwierig zu entschlüsselnden Kürzeln begnügen. Hier ist
meist ein Blick in die Anleitung unerlässlich, um herauszufinden,
was mit welchen Menüpunkten eingestellt wird.
6. Leichtes Spiel dank Einmess-Automatik
Erfreulicherweise muss man sich bei vielen neueren Receivern gar nicht mehr die doch etwas mühsame Einstell-Arbeit machen, sie besitzen eine so genannte Einmess-Automatik inklusive Messmikrofon. Das gilt sogar schon für einige Geräte der 300-Euro-Klasse (siehe Test auf Seite 28). Die modernsten Varianten stellen nicht nur Boxen-Entfernungen und -Pegel (übrigens unserer Erfahrung nach durchgängig recht zuverlässig) ein, sondern kontrollieren auch an welchen Kanälen überhaupt Lautsprecher angeschlossen sind, ob ihre Polung richtig ist und ob ihnen das Bassmanagement die tiefen Töne entziehen soll oder nicht, also, ob die „Large“- oder „Small“-Einstellung die bessere ist.Gerade letzterem Punkt sollten Sie nach abgeschlossenem Automatik-Setup noch einmal einen kritischen Blick gönnen, denn hier entscheiden sich die Systeme unserer Erfahrung nach häufiger falsch. Manche Einmess-Systeme bieten über die Grundjustage hinaus noch die Möglichkeit, per Equalizer den Frequenzgang der Boxen – und damit natürlich den Klang – zu optimieren. Hier sollten Sie selbst ausprobieren, ob Ihnen der Klang mit oder ohne Equalizer besser gefällt. Die Erfahrungen der Redaktion mit solchen Systemen sind eher gemischt, häufig klingt‘s anders, aber nicht unbedingt besser. Da muss dann letztlich der Geschmack entscheiden, ein objektives „Richtig“ oder „Falsch“ gibt´s hier nicht.

Fein raus ist, wer einen Receiver mit Einmess-Automatik besitzt (hier bei Panasonic SA-XR58
und
Denon AVR-1907): Das Gerät erledigt die wichtigsten Justagen selbsttätig.
Überprüfen
sollte man aber immer, ob das Ergebnis auch wirklich plausibel ist.

Bei Receivern ohne Einmess-Automatik kann man
auf ein preiswertes Pegelmessgerät wie hier von
Auvisio (Pearl) zurückgreifen. Kosten: etwa 25 Euro.
Zusatzinfo: Das Problem mit der Anleitung
Ein Wort in Sachen Bedienungsanleitungen: Die sind bei vielen Herstellern nicht immer optimal verständlich und enthalten häufig auch die eine oder andere Ungereimtheit, worauf die Redaktion dankenswerterweise immer wieder von Lesern hingewiesen wird. Eines sind Anleitungen für Receiver immer: ziemlich dick, weil diese Gerätegattung mittlerweile mit extrem vielen Funktionen ausgestattet ist, die alle berücksichtigt werden müssen. Da geht dann schnell die Übersicht verloren, vor allem, wenn die Hersteller zweimal im Jahr neue Gerätegenerationen auf den Markt bringen und dazu jeweils immer entsprechende Anleitungen erstellen müssen. Auf diesen Punkt sollten sich alle Receiver-Hersteller noch mehr konzentrieren. Unlesbar ist heutzutage allerdings keine Anleitung mehr (mit ganz wenigen Ausnahmen). Wer sich mit seinem Gerät richtig gut auskennen möchte, muss also in den sauren Apfel beißen und das Manual von vorne bis hinten lesen. Viele Konfigurations-, Justage- und Anschluss-Probleme lassen sich dann mit ein wenig gutem Willen und Lernbereitschaft auch in Eigenregie lösen.





Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-Plasma-TVs Panasonic TX-P 50 ST 33 E im HTML-Format
abrufen. Der Sat-Tuner unterstützt Unicable-Installationen. Ferner ist die 3D-Konvertierungsoption erwähnenswert, die es nicht bei allen Panasonic-TVs gibt.
Als neuesten Hardware-Test können Sie ab sofort auf audiovision.de kostenlos den Test des 3D-LED-TVs Sony KDL-55 NX 725 im HTML-Format
abrufen. Die Ausstattung fällt üppig aus: Universaltuner, CI+ Slot für HD+ Sender, viele Multimedia-Extras und USB-Aufnahme.
Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:






London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 

Zum günstigen Preis projiziert der Acer H 9500 BD extrem helle und kontrastreiche Bilder, leistet sich aber auch kleine Schwächen.
Samsung hat seine LED-Oberklasse überarbeitet: Der neue 55-Zöller 8090 sorgt mit innovativer Sprach- und Gestensteuerung für Furore.
Mit seinem gerade mal ein Zentimeter breiten Rahmen und dem tiefschwarzen Hochglanzbildschirm ist der Samsung ein echter Hingucker. Die Ausstattung des 3D-Fernsehers ist genauso attraktiv wie sein Preis: Online-Händler bieten den 55-Zöller bereits für rund 2.500 Euro an.
Die Bildqualität eines TVs hängt nicht nur vom Gerät selbst, sondern auch von seiner Bildeinstellung ab. Mit unserem kostenlosen Universaltestbild können Sie Helligkeit, Kontrast, Bildschärfe und Farben schnell optimieren.

TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.