Licht beim Film – Seite 2
3. Und auf die Position
Da beim Film immer das Bild im Zentrum steht, ist es nicht egal, in welchem Teil des Raums Licht gemacht wird. Früher gab man den Rat, eine Lampe hinter den Schirm zu stellen, was bei Flat-TVs schwierig geworden ist. Nur Philips setzt das mit seinem Ambilight optimal um. Völlig falsch wäre eine Beleuchtung auf der Zuschauerseite, denn die spiegelt sich auf dem Schirm und irritiert das Auge mehr, als dass sie es entlastet.
Wichtig ist, dass Licht nicht direkt auf den Zuschauer gerichtet ist und genauso wenig direkt auf den Bildschirm fällt. Zwar verschlechtert jede Beleuchtung den Kontrast, trotzdem sieht man bei geringem Raumlicht Unterschiede zwischen einem Gerät mit gutem Schwarzwert und einem weniger guten. Eine kleine Lampe darf zum Beispiel den Boden oder die Decke anleuchten, so lange sich dort nichts spiegelt.

Ambilight von Philips, hier beim Modell Led-Lux 42PFL9803, wird von vielen Betrachtern als angenehm empfunden.
4. Aber nicht zu bunt treiben
Daneben sollte man bedenken, dass sich das Auge nicht nur an die Helligkeit gewöhnt, sondern auch an eine bestimmte Farbtemperatur. Es nimmt unbewusst eine Art Weißabgleich vor anhand von Dingen, die das Gehirn als farbneutral einstuft, etwa einem Papier oder der Wand. Wer also rund um den Schirm mit warmen Tönen Licht setzt, verschiebt für das Auge die Wahrnehmung des TV-Bildes in Richtung kalt – und umgekehrt. Daher wirken LCDs, die oft zu kühl sind, unter Neonlicht angenehmer; warmes Licht dagegen lässt einen milden Plasma klarer erscheinen. Besser ist es jedoch, einen guten ausbalancierten Schirm und neutrales Raumlicht zu nehmen.

Beim Sonnenuntergang verfärbt sich das Bild in Richtung Rot; ansonsten sollen die Farben eher neutral weiß bleiben.
5. Fazit
Im richtigen Kino ist es dunkel, aber da füllt das Bild auch eine ganze Wand und damit einen nicht geringen Teil des Gesichtsfeldes. Wer mit seiner Bildschirmgröße drunter bleiben muss, tut seinen Augen in der Regel mit leichter Beleuchtung etwas Gutes. Sie sollte nicht heller als der Schirm sein, weder blenden noch spiegeln und farblich neutral sein.
Doch auch Spötter haben Recht, wenn sie sagen, dass man nur Licht im Raum braucht, wenn der Bildschirm zu klein ist.
Dieser Artikel ist in der audiovision 11-2008 erschienen.
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Da die Texteinblendungen in "Der ganz normale Wahnsinn" eine wichtige Rolle spielen und sie obendrein via Animation ins Bild geschrieben werden, entschied sich Anbieter Tobis, zwei Film-Versionen auf die Blu-ray zu packen: eine mit englischer (Bild Mitte), eine mit deutscher Schriftanimation (Bild unten). Der Kunde kann wählen (Bild oben).

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Am 11. April titelte das Handelsblatt vom "Burn-out einer Ikone", womit Sony gemeint war, und die Financial Times Deutschland meldete: "Japan-Elektronik wird zum Auslaufmodell". Anfang April überschlugen sich in der Tat die Nachrichten, die eine Zeitenwende in der TV-Branche ankündigen:






London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 

Zum günstigen Preis projiziert der Acer H 9500 BD extrem helle und kontrastreiche Bilder, leistet sich aber auch kleine Schwächen.
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