IFA 2012: 3D-Audio – Yamaha RX-A3020
Noch gibt es keinen Standard, der dreidimensionale Soundtracks ins Home Cinema bringt. Mit Dolby Atmos existiert ein erster Anlauf im Kino, um die Höhendimension einzubeziehen. Damit verlässt das Klanggeschehen die Ebene und füllt den Raum wirklich. Im Kino zuhause dagegen ist man weiterhin auf Programme angewiesen, die aus den vorhandenen Tonspuren Hinweise für die Höhe herausfiltern. Neben Dolby Prologic 2z und Audyssey DSX gehört neuerdings DTS Neo:X dazu.
Für Yamaha ist das eigentlich ein alter Hut, die AV-Receiver der Marke konnten schon immer so genannte Präsenzkanäle antreiben, die oberhalb der Frontlautsprecher platziert werden sollten.Diese Programme fehlen auch in der neuesten Generation der AV-Receiver nicht, sie heißen jetzt "Cinema DSP HD3" und "Cinema DSP 3D".
Die HD3-Version bleibt dabei dem neuen Topmodell RX-A3020 vorbehalten, das mit gleich zwei Prozessoren ausgerüstet wurde.
Das zweite wichtige Thema ist die Vorbereitung für 4k-Signale. Auch hier ist man bei Yamaha gut gerüstet, denn die HDMI-Buchsen können die superhochauflösenden Bilder sowohl direkt durchleiten als auch intern hochskalieren – soweit es der
HDMI-1.4-Standard erlaubt, also bis maximal 30 Hertz.
Höchstwahrscheinlich gibt es auf der IFA bereits einen Ausblick auf die nächste HDMI-Version, die wahrscheinlich 2.0 heißen wird.
Ansonsten ist bei allen AV-Receivern die Vernetzung entscheidend, womit vor allem die Verbindung zu mobilen Geräten gemeint ist. So lässt sich die neue Yamaha-Generation natürlich per Smartphone steuern, wie es sich gehört sowohl von Apple- als auch Android-Produkten. Das Musik-Streaming klappt aus iTunes genauso wie über DLNA. Insgesamt gehören vier Produkte zur neuen 20er Reihe von Yamaha.
Das neue Yamaha-Topmodell ist netzwerkfähig, für 4k-Signale
vorbereitet und bringt Surround auch in die Höhe.
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