Lib-Ray: Freies Format für Filme
Der unabhängige Filmemacher und Serienproduzent Terry Hancock (Bild) sieht das Blu-ray-Format als ungeeignet für seine Werke. Hauptkritikpunkt ist die Vorschrift, dass jede BD-ROM mit dem Kopierschutz AACS und mit der BD-ROM-Markierung ausgestattet sein muss, selbst wenn sie nicht verschlüsselt werden soll.
Sonst spielen Player den Film nämlich nicht ab, was Raubkopien stoppen soll. Dazu kommen Lizenzgebühren für die Discs und die verwendeten Codierungen. Hancocks Alternative heißt Lib-Ray und soll nur freie Software verwenden, etwa den Video-Codec VP8 von Google oder Audio in FLAC; die Menüs könnten in HTML5 programmiert werden, MKV als Container dienen. Um die Beschränkungen bei Discs zu umgehen, schlägt er als Speichermedium SD-Karten vor.
Die Wiedergabe ist am PC möglich, ein eigener Player soll entwickelt werden. Hancock würde gern einige Open-Source-Filme, etwa der Blender-Foundation, im Lib-Ray-Format veröffentlichen.
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