Dolby: 3D-Sound mit Atmos
Es wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn Dolby nur zusieht, wie die Konkurrenz 3D-Tonsysteme entwickelt. Die Antwort der Firma, die gerade Kodak als Ikone der amerikanischen Filmbranche ablöst, heißt schlicht und einfach Atmos. Wie Atmosphäre, was im Filmton das Hintergrundgeräusch bezeichnet.
Um die Kompatibilität mit heutigen Kinos zu wahren, besteht der Ton in einer Digital Cinema Package (DCP) aus einem normalen 5.1- oder 7.1-Soundtrack und einem eigenen Datenpaket im Atmos-Verfahren. Das wird in konventionellen Anlagen ignoriert, während ein System mit dem speziellen Atmos-Decoder auf diese Daten zugreift. Innerhalb des Atmos-Verfahrens sind bis zu 128 Spuren möglich, die entweder als Beds ausgelegt sein können, was einem normalen Kanal entspricht, oder als Objekt. Das sind Geräusche, die bestimmten Ereignissen oder Gegenständen zugeordnet sind, sich aber frei positionieren lassen. Wo sie hingehören, das verraten Metadaten, so dass das Geräusch immer an einem bestimmten Punkt im Raum platziert werden kann. Die Kombination aus Bed und Objekten ergibt dann den kompletten Soundtrack.

Das bisherige Kodak-Theater, Schauplatz der Oscar-Verleihungen, wird künftig den
Dolby-Schriftzug tragen und als erstes Kino mit der neuen Atmos-Technik ausgerüstet.

Erstmals vorgeführt wurde das 3D-Soundsystem auf der Cinemacon-Messe
in Las Vegas – mit einer stattlichen Zahl Lautsprecher an der Decke.
Dabei ist allerdings vorgesehen, dass der finale Mix erst im Kino erzeugt wird. Je nach Position und Anzahl der Lautsprecher rendert der Decoder den Ton, zum Beispiel auch auf fünf Lautsprecher hinter der Leinwand, wie in vielen Kinos vorhanden. Zusätzlich empfiehlt Dolby für Atmos zwei zusätzliche Reihen von Boxen über den Köpfen, weitere Lautsprecher vorne an den Seiten und zwei Subwoofer hinten.
Dolby TrueHD wird aufgewertet
Das TrueHD-Verfahren von Dolby hat bisher auf Blu-ray den Kürzeren gezogen gegen das andere verlustfrei komprimierende System DTS-HD Master Audio. Jetzt wird es aufgewertet, so dass die Soundtracks zuhause besser klingen können als bisher. Das Werkzeug dazu ist ein Upsampling-Prozess, der den Filmton von 48 auf 96 kHz hochrechnet. Das alleine bringt wenig, aber die höhere Auflösung erleichtert bei der Wiedergabe eventuelle Korrekturen, etwa im Frequenzgang durch eine Raumeinmessung. Damit aber keine Fehler beim Hochrechnen passieren, verwendet Dolby nun ein Verfahren von Meridian, das Verzerrungen maskieren und damit unhörbar machen soll. Damit, so behaupten die Dolby-Techniker, verlagert sich der Rechenaufwand vom AV-Receiver auf den Encoder im Studio, der das besser beherrscht.
Die Maskierungstechnik von Meridian soll das Pre-Ringing unhörbar
machen und damit das Hochskalieren auf 96 kHz verbessern.
Teilen
Das könnte Sie auch interessieren:
Der japanische Hersteller Panasonic bietet neue Firmware-Versionen für seine erst kürzlich aktualisierten Geräte an. Die Updates stehen für die folgenden 3D-Blu-ray-Player DMP-BDT130/131/230/233/234/235/330/335 und den Blu-ray Player DMP-BD79 bereit.
Den ganzen Beitrag lesen 
Der Hersteller Panasonic hat für seinen 3D Blu-ray Player DMP-BD79 eine neue Firmware veröffentlicht. Das Update vom 15. April stabilisiert die Wiedergabe von Blu-ray Discs.
Den ganzen Beitrag lesen 
Der japanische Hersteller Panasonic bietet auf seiner Supportseite neue Firmware-Versionen für seine 3D-Blu-ray-Player und 3D-Blu-ray-Recorder an. Die Updates verbessern unter anderem die Wiedergabe von Blu-ray-Discs und stabilisieren die Funktion der CAM-Module.
Den ganzen Beitrag lesen 
Eine neue Familie von Standards ist derzeit bei der MPEG-Organisation in Arbeit: MPEG-H. Der letzte Buchstabe steht dabei für Heterogeneous, also verschiedenartig oder vielfältig, was bedeutet, dass die Wiedergabe nicht an bestimmte Bedingungen gebunden sein soll.
Den ganzen Beitrag lesen 
Mit zwei neuen Lifestyle AV-Receivern startet Marantz in das Jahr 2013. Die beiden Produkte NR1604 und NR1504 treten in die Fußstapfen ihrer hochgelobten Vorgänger, indem sie ausgezeichneten Surround-Sound und hervorragende Videoqualität in einem besonders schlanken und eleganten Lifestyle-Gehäuse vereinen.
Den ganzen Beitrag lesen 
Denon hat für April drei Modelle der
2013er AVR-Palette angekündigt. Bereits die drei Einführungsmodelle
AVR-X2000, AVR-X1000 und AVR-X500 sind 3D-fähig
und zeichnen sich durch eine erneut überarbeitete
Nutzerfreundlichkeit.
Den ganzen Beitrag lesen 
Der japanische Hersteller Panasonic bietet auf seiner Supportseite neue Firmware-Versionen für seine 3D-Heimkino-Systeme SC-BTT100/200/400/460/480 an. Das Update bringt den Internetdienst "VIERA Connect" auf den neuesten Stand.
Den ganzen Beitrag lesen 
weitere News zu Dolby, 3D, Atmos, TrueHD


Auf den neuen Denon waren wir besonders gespannt: Bei ihm handelt es sich nämlich um den Nachfolger des AVR-3312 (Test in audiovision 10-2011), der als erster Receiver der Preisklasse bis 1.200 Euro in unsere 90-Punkte-Referenzklasse vorstieß. Der Nachfolger für 1.300 Euro bietet mehr Ausstattung und zeigt eine aufgeräumtere Front in edlerer Optik.
Obwohl der Onkyo TX-NR 818 mit einem Marktpreis von 900 Euro der günstigste Receiver in diesem Testfeld ist, bietet er rare Funktionen wie eine digitale Frequenzweiche, wofür es von uns gleich mal einen Innovations-Award gibt.
Der Top-Subwoofer AW-17 von Nubert passt perfekt zur edlen Nuvero-Serie. Er setzt auf hochkarätiges Design und kompromisslose Basspower.
Die Bildqualität eines TVs hängt nicht nur vom Gerät selbst, sondern auch von seiner Bildeinstellung ab. Mit unserem kostenlosen Universaltestbild können Sie Helligkeit, Kontrast, Bildschärfe und Farben schnell optimieren.








Drei schöne Frauen (Annie Ilonzeh, Minka Kelly, Rachael Taylor) mit bewegter Vergangenheit lösen in Miami für die exklusive Townsend-Detective-Agentur mehr oder weniger knifflige Fälle. Trotz netter Schauwerte und flotter Inszenierung starb das Remake der 70er-Jahre-Erfolgsserie nach nur 8 Folgen den Quotentod.
Ein Ex-Rennfahrer (Daniel Hugh-Kelly) und ein pensionierter Richter (Brian Keith) gehen als ungleiches Duo auf Verbrecherjagd. Die 23 Folgen der klassischen 80er-Jahre-Detektivserie kann man sich optional mit einer englischen Episodenvorschau anschauen, die bei US-TV-Ausstrahlungen zu dieser Zeit üblich war.
Hinter dem ungewöhnlichen Titel "Schwermetall Chronicles" verbergen sich sechs nicht zusammenhängende Kurzgeschichten frei nach den französischen "Metal Hurlant"-Comics. Als Rahmen dient ein Metall-Asteroid, der bei seinem Irrzug durchs All die Schicksale von Gladiatoren, Dieben, Soldaten und Magiern streift. 
Dreidimensionale Soundtracks sind im Kino ein großes Thema. Jetzt kommt der Klang von oben auch ins Heimkino – mit 11.1-Kanälen.
Keine andere Lichtquelle liefert so saubere Farben wie ein Laser. Doch daraus eine perfekte Projektion zu machen, ist nicht so einfach.
Die Plasma-Technologie wurde schon öfters totgesagt – voreilig. Doch jetzt könnte es ernst werden.
Kommentare zu diesem Artikel (einloggen zum Schreiben):
Kommentar schreiben