AV-Receiver: die neue Generation
Der Schwerpunkt der neuen AV-Receiver liegt auf den Vernetzungsfunktionen. Denon, Pioneer und Yamaha verpassen ihren Neuheiten das komplette Paket, was die Kontaktaufnahme mit der mobilen Apple-Welt betrifft. Wichtigste Errungenschaft ist dabei AirPlay, also das drahtlose Streamen von Musik per iPhone, iPad oder iTunes. Bei Pioneer und Yamaha lässt sich auch eine Verbindung zu Android-Geräten herstellen, was auf den klangvollen Namen Google-Play-App hört. Darüber hinaus hat Denon seinen beiden neuen Modellen AVR-2113 und 2313 Foto-Streaming über Flickr spendiert. Bei Pioneer gibt es zudem einen MHL-Input, der Mobiltelefone aufladen und steuern kann, während man sich Bilder anschaut oder Musik hört. Alle drei Firmen bieten zudem USB-Ports, der bei Pioneer sogar als Soundkarte funktioniert, also sich direkt an PC oder Mac anschließen lässt.

Der Pioneer SC-LX86 mit 9.2-Kanälen hat wieder eine THX-Zertifizierung
und Airstudio-Optimierung erhalten.
Durchgängig in allen Neuheiten ab der Mittelklasse findet sich die 4k-Unterstützung. Anders als in den letztjährigen Onkyo-Modellen handelt es sich dabei meistens um Passthrough, also die Durchleitung der hochauflösenden Signale durch die Schaltzentrale; Onkyo rechnet derzeit nur auf 4k hoch, ein entsprechender Eingang ist nicht vorhanden. Hochskalieren ist bei Denon und Yamaha ebenfalls möglich, Pioneer beschränkt sich auf das Durchschleifen.

Der Denon AVR-2313 unterstützt Airplay 4k und neue Netzwerkfunktionen.
Modellpflege haben alle drei Firmen ihren Einmess-Systemen angedeihen lassen. Besonderheiten bei Yamaha sind das so genannte Dialog-Lift-System, das Stimmen auf die Höhe des Bildschirms anheben soll, und ein Eco-Mode, der die Leistungsaufnahme um rund 20 Prozent reduziert. Pioneer hat seine Digitalendstufen weiterentwickelt und nennt sie jetzt Direct Energy HD.schon in Arbeit, heißt es.

Der Yamaha RXV-773 spielt mit mobilen Geräten auch per Android
(Google Musicplay) zusammen.

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