Fakten-Check: "Virus": Schauplatz Schiff
Das Volkslied "Eine Seefahrt die ist lustig" trifft vielleicht auf das ZDF-"Traumschiff" zu, aber nicht auf Hollywood-Bootsfahrten. Neben Virus gibt es eine ganze Reihe meist tödlicher Schiffsausflüge.
In Ghost Ship (2002) wird die untote Besatzung eines vermissten Passagierschiffs bei der Bergung zum Leben erweckt. In Octalus (1997) trifft eine Gang von Torpedo-Terroristen auf ein blutgetränktes Geisterschiff. Weniger blutig, aber umso spannender geht es in Todesstille (1988) zu, wo ein Ehepaar auf hoher See einem Psychopathen in die Fänge gerät.
Auch nicht sonderlich lustig ist die Seefahrt der Poseidon, die während der Silvesterfeier von der Druckwelle eines Seebebens erfasst wird und fortan kieloben treibt. Das "Poseidon Inferno" von 1972 wurde 2006 von niemand Geringerem als Wolfgang Petersen wiederverfilmt – allerdings stieß diese Schiffskatastrophe auf ein geringes Zuschauerinteresse.
Ganz im Gegensatz zu James Camerons Titanic (1997), der mit einem Einspiel von 2,2 Milliarden Dollar hinter Avatar Platz 2 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten belegt. Auch das Schiffsunglück der "Costa Concordia" will Hollywood auf Zelluloid bannen.
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