Rovi: Vorbereitung auf Ultraviolet
Disc in den Player einlegen, Bestätigungs-Code eingeben – und fertig ist die digitale Kopie, die im Internet gespeichert ist und jederzeit von allen denkbaren anderen Geräte aufgerufen werden kann. Diese Funktion will der Film-Dienstleister Rovi im neuen Jahr seinen Kunden anbieten, zu denen die meisten Filmstudios und viele Online-Vertriebe zählen.
Cloud-Dienste sind schließlich gerade sehr angesagt, auf diese Weise verbindet man seine private Filmsammlung mit dem Zugriff auf die Datenwolke. Schließlich verdienen die Studios am Verkauf mehr als an Vermietung oder Streaming. Um den Rovi-Dienst zu nutzen, muss eine App auf einem Blu-ray-Player installiert sein. Diese Software erkennt dann den eingelegten Film und gleicht ihn mit der Version auf dem Server des Dienstes ab.
Die Studios sparen sich so die teuren Zusatzdiscs, für den Kunden besteht die Sicherheit, dass er auch eine geeignete Version bekommt. Ob einer der Rovi-Kunden in Deutschland, etwa Mediamarkt oder der Kabelkiosk, eine solche Lösung anbietet, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist die Technologie bereits für den neuen Ultraviolet-Standard (siehe audiovision 1-2012) vorbereitet.

Die Liste der Rovi-Kunden ist lang und mit vielen promienten Namen geschmückt;
für Deutschland sind unter anderem Kabelkiosk, Mediamarkt und Sky relevant.
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