Panasonic fährt 2012 mit Plasmas und LCDs zweigleisig
Eigentlich ist es bei jedem Hersteller das Gleiche. Jeder upgradet seine TV-Flotte um einen Nachfolger, die OLEDs mal ausgenommen. Nur bei Panasonic hat man sich dieses Jahr dazu entschlossen, mal was Neues zu probieren. Neben den zukünftigen, komplett neuüberarbeiteten Plasma-Geräten, setzt man dieses Mal auch auf großformatige LCDs bis 55 Zoll. Bisher war bei 42 Zoll immer Schluss. Die LED-TVs sind dabei mit IPS-Panels bestückt und dank aktiver Shutter-Brillen sind sie sogar Full-HD 3D-tauglich.
Die Nachfolger der VT30-Serie – die VT50 – bietet mit dem neuesten G15-Panel ein komplett von Grund auf neugestaltetes Panel. VT50 deswegen, weil in Japan die "4" eine Unglückszahl ist, da sie genauso ausgesprochen klingt wie der "Tod".
Die "NeoPlasma Black 2500" bieten noch schärfere Bilder und brillantere Farben. Mit der neuen Kontrastfilterschiebe (Infinite Black Pro Panel) soll nun auch genug Kontrast bei Tageslicht geboten werden. Des Weiteren wurde die Anzahl darstellbarer Graustufen von 6.144 auf 24.576 quasi vervierfacht. Dieses kommt der Durchzeichnung des Bildes zu Gute. Auch wurde die Feuerkraft der 50er verbessert. So sollen die Plasmazellen mit 2500-mal, rund 3-mal so viel, zünden, wie die der Vorgänger.
Bei den Größen orientiert man sich wieder an den Vorgängern. So stehen die Plasmas wieder zwischen den Größen 42 bis 65 Zoll zur Verfügung. Dabei wird das Topmodell VT50 nur noch als 50 und 65 Zoll Variante verfügbar sein. Auf der Habenseite stehen 3D (per aktiver Shutter-Technik), eine 2D-zu-3D-Konvertierung sowie eine THX-Kalibrierung, die auch im 3D-Mode wirksam ist. Auch steht wieder eine "Calman" Kalibrierungssoftware nach ISFccc zur Verfügung.
Neben Bluetooth, DLNA und Viera Link sind ein Media Player, über welche Bilder und HD-Videos von SD-Speicherkarten oder USB-Sticks abgespielt werden können, vier HDMI-Verbindungen und drei USB-Ports sind ebenfalls integriert. Zudem ist ein WLAN-Modul mit eingebaut.
Auch Panasonic setzt auf Smart-TV Spielereien. So integriert man eine "Social Network TV" getaufte Funktion, die den Nutzer mit allen sozialen Netzwerken wie twitter, Facebook oder My Space verbindet.
Die weiteren Serien sind die GT50, ST50, UT50, XT50 und U50. Dabei wird die GT50-Serie in den Größen 50, 55, 60 und 65 Zoll verfügbar sein, besitzt neben 3D auch eine 2D/3D-Konvertierung, THX-Zertifizierung für 2D und 3D, Social-Networking-TV-Funktionen, App-Multitasking, 3D Real Sound und einen Media Player. Wie das VT50 Flaggschiff besitzt der GT50 auch den "2500 Focus Field Drive" (FFD), das Infinite Black Pro Panel, einen freien Webbrowser sowie Viera Cast und DLNA.
Die ST50-Serie ist ebenso in den gleichen Größen wie die GT50 verfügbar, besitzt neben 3D auch eine 2D/3D-Konvertierung, "2500 Focus Field Drive" (FFD), das Infinite Black Pro Panel, einen freien Webbrowser sowie Viera Cast, Social-Networking-TV-Funktionen, Media Player sowie DLNA und ist WLAN-ready.
Die UT50-Serie gibt es in den Größen 42, 50, 55 und 60 Zoll Variante. Alle Geräte bieten Full-HD 3D, Viera Connect, 2500 FFD, 2D-zu-3D-Konvertierung, Social Networking TV, Media Player, Bluetooth, DLNA und Viera Link. Einzig der WLAN-Empfänger muss hinzugekauft werden.
Die XT50-Serie gibt es nur in den Größen 42 und 50 Zoll. Auch ist der XT50 das 3D-Einstiegsgerät, denn es bietet nur 720p im 3D-Mode. Panasonics Filmeportal "Online-Movie"-Dienst ist mit an Board. Ebenfalls vorhanden sind Bluetooth, 600 Hz Subfield Drive, Media Player, DLNA, Viera Link.
Der U50 ist der Einstiegsplasma, welcher nur als 50 Zoller zur Verfügung steht. Dieser bietet überhaupt keine 3D-Fähigkeiten, besitzt aber 600Hz Sub Field Drive, Full-HD, einen Media Player und einen Game Modus.
Die neuesten Ableger der LED-TVs sind die beiden Serien WT50 und DT50. Durch die Verwendung der IPS-Panels wird zwar der Blickwinkel erhöht, aber dadurch leidet der Schwarzwert gegenüber den S-PVA Panels wie sie Samsung und Sony einsetzen. Dafür wurde die Reaktionsgeschwindigkeit noch etwas verbessert. Als Backlight-Technik kommt die LED-Technik im Rand zum Einsatz. Für die Bewegungsschärfe sorgt neben der Zwischenbildberechnung noch das Scanning Backlight. Das verwendete "Clear Panel Pro" sorgt für brillante Farben und gute Schwarzwerte, die neue 1.080p Pure Direct Funktion, Kalibrierung nach ISFccc, das neue Cloud-basierte VIERA Connect System, integriertes WLAN und auch ein integrierter Webbrowser runden das Paket ab. Zudem liegt dem WT50 eine kleine Touchpad-Fernbedienung bei.
Der DT50 hat eine ähnliche Ausstattung. Verzichen muss man auf die 1080p Pure Direct Funktion und die umfangreichen ISFccc Kalibrierungsmöglichkeiten. Beide TVs sind natürlich 3D-fähig und hieven 2D-Inhalte mittels 2D-/3D-Konvertierung in die dritte Ebene. Auch wurden die von den Plasmas bekannten "Social Network TV"-Funktionen implementiert.
Bei den Größen wurden, zumindest was den amerikanischen Markt angeht, für beide Modelle 47 und 55 Zoll auserkoren. Markteinführung nebst Preis hierzulande sind derzeit noch unklar. (ki)
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Beim Panasonic handelt es sich um den einzigen Plasma im Test. Offiziell kostet der 42-Zöller 1.000 Euro, im Internet gibt es den 3D-Fernseher mit Shutter-Technik für etwa 800 Euro.
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