CES 2012 steht im Zeichen der OLEDs
Die CES 2012 in Las Vegas hat am 10.01. die Pforten geöffnet und steht ganz im Zeichen der OLED-TVs. Denn sowohl LG als auch Samsung präsentieren dort ihre derzeitigen Speerspitzen was den technologischen Fortschritt angeht.
LG zeigt seinen brandneuen 55 Zoll OLED "55EM9600" in der 55 Zoll Klasse, wobei aber nur rund 54.6 Zoll sichtbar sind. Das Panel ist dabei ein gewöhnliches Full HD-Panel und verfügt über die von LG neu entwickelte Triple XD-Engine. Hinzu kommt, dass der LG 3D-Material mittels LGs verwendeter FPR-Technologie nebst passiven Brillen darstellen kann. Die Engine hievt dann das 2D-Material in die dritte Ebene.
Darüber hinaus ist der LG OLED, der auf die WOLED-Technologie aufbaut, überaus schlank. Er misst gerade mal 4mm und wiegt dabei nur 7.5 kg. Der "native" Kontrast liegt bei den OLEDs bei rund 100.000:1 und der dynamische ist mit seinen 100.000.000:1 nahezu unendlich. Mit einer Reaktionsgeschwindigkeit von unter 0.1ms gepaart mit seinen passiven 3D-Brillen, wird ihm ein nahezu Crosstalk-freies 3D-Bild bescheinigt
Auch Samsung wollte sich nicht lumpen lassen und zeigt ebenfalls seinen "Super OLED-TV" Namens "KN55ES9000" auf der Messe. Auch dieser ist in 55 Zoll erhältlich, allerdings arbeitet er nicht wie LGs WOLED, mit weißen OLEDs und Farbfiltern, sondern er ist ein "echter" OLED-TV, bei dem sämtliche RGB-Schichten von sich aus leuchten, während bei LGs OLED die organische Schicht weiß ist. Bei LG besteht ein Pixel aus 4 Subpixeln RGB + Weiß und per "Color Refiner" wird die Optimierung hinsichtlich der Farbe betrieben. Durch die Farbfilter geht aber viel Licht verloren, weshalb man mit dem weißen Subpixel mehr Lichtausbeute erzielen lässt.
Bleibt zu hoffen, dass Samsung den Alterungsprozess der Leuchtschichten in den Griff bekommt, denn Blau altert am schnellsten. Unter Umständen kann es so zu unschönem Farbstich kommen. LG dürfte durch die weiß leuchtenden OLEDs deutlich farbstabiler sein.
Einziger Wehrmutstropfen beim Samsung dürfte sein, dass dieser auf der aktive Shutter-Technik aufbaut, womit ihm unter Umständen die lahmen Flüssigkristalle der Brille des 3D-Genuss etwas trüben könnten.
Beide OLED-TVs sind mit allerhand Smart-TV-Spielereien versehen. Bieten Zugriff auf Internet-Inhalte, Apps, Streaming-Angeboten sowie die Anbindung von mobilen Geräten. Zudem setzen beide Hersteller auf eine Bedienung per Sprache und Geste. Beide TVs sind mit einem Dual-Core ausgestattet, was das Ausführen von mehreren Anwendungen gleichzeitig ermöglicht.
Das Gute, beide Geräte gehen dieses Jahr in Serie und sollen im dritten oder vierten Quartal auf den Markt kommen. Preislich stehen unbestätigte 8.000-10.000 Euro im Raum. (ki)
Teilen
Das könnte Sie auch interessieren:
Der südkoreanische Unterhaltungselektronikspezialist Samsung kündigt für diese Woche seinen eigenen OLED-TV an. Dabei wird auch erstmals der finale Name des TVs genannt. So wird das 55 Zoll OLED-Flaggschiff künftig unter der Bezeichnung ES9500 laufen.
Den ganzen Beitrag lesen 
Eine komplizierte interne Operation führt derzeit Samsung in Korea durch: die Neuordnung des Display-Geschäftes. Bisher gab es nämlich zwei Firmen innerhalb des Konzerns, die LCD-Panels herstellen: Samsung Electronics und Samsung Mobile Display (SMD).
Den ganzen Beitrag lesen 
Laut einigen Aussagen von Insidern der Branche und dem Branchenblatt "Digitimes" wird Philips zur IFA 2012 im September in Berlin einen eigenen OLED-TV zeigen. Die Panels könnten dabei vom südkoreanischen Konkurrenten LG stammen.
Den ganzen Beitrag lesen 
Bei Samsung ist alles smart, aber eine Idee des neuen TV-Jahrgangs erscheint besonders interessant: Smart Evolution. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die Möglichkeit, die aktuellen Geräte Jahr für Jahr aufzurüsten, damit sie auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben.
Den ganzen Beitrag lesen 
Jahrelang schien die DVD Copy Control Association betonhart in Sachen Kopierschutz – so durften weder Kaleidescape noch Real Networks digitale Kopien der Filmdaten anfertigen, selbst wenn diese wiederum geschützt waren. Jetzt aber tut sich etwas: Zum ersten Mal in der Geschichte der Disc ist Streaming erlaubt, also die Verteilung von Bildern und Tönen übers Netzwerk.
Den ganzen Beitrag lesen 
Samsung bringt eine ganze Armada an Gerätschaften mit einer frischen Firmware auf den neuesten Stand. Darunter fallen Blu-ray-Player und Komplettsysteme. Changelog ist, wie immer bei Samsung, nicht bekannt.
Den ganzen Beitrag lesen 
Nachdem LG auf der diesjährigen CES 2012 im Januar in Las Vegas mit dem 55LM9600 seinen ersten OLED-TV auf WOLED-Basis zeigt, gab es nur zwei Fragen: "wann" und "wie teuer"?
Den ganzen Beitrag lesen 
weitere News zu LG, OLED-TV, CES 2012, 55 Zoll OLED, Samsung, Super OLED-TV


Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.600 Euro ist der Panasonic der günstigste Fernseher im Test: Der Käufer bekommt einen 50-Zoll-Plasma, der mit Universaltuner, 3D und 600-Hertz-Technik glänzt.
Der Sony setzt mit seinem "Monolith Design" optische Akzente: Der Fuß beherbergt die Lautsprecher und erstreckt sich über die gesamte Breite. Die Front ist plan und der Hochglanzbildschirm nach hinten anwinkelbar. Dank Local-Dimming-Technik wird das Licht des TVs abschnittsweise geregelt, was den Kontrast erhöht.
Zum günstigen Preis projiziert der Acer H 9500 BD extrem helle und kontrastreiche Bilder, leistet sich aber auch kleine Schwächen.
Samsung hat seine LED-Oberklasse überarbeitet: Der neue 55-Zöller 8090 sorgt mit innovativer Sprach- und Gestensteuerung für Furore.
Mit seinem gerade mal ein Zentimeter breiten Rahmen und dem tiefschwarzen Hochglanzbildschirm ist der Samsung ein echter Hingucker. Die Ausstattung des 3D-Fernsehers ist genauso attraktiv wie sein Preis: Online-Händler bieten den 55-Zöller bereits für rund 2.500 Euro an.
Die Bildqualität eines TVs hängt nicht nur vom Gerät selbst, sondern auch von seiner Bildeinstellung ab. Mit unserem kostenlosen Universaltestbild können Sie Helligkeit, Kontrast, Bildschärfe und Farben schnell optimieren.








London 1880: Um Frauen von der Hysterie zu heilen, legt ein junger Arzt (Hugh Dancy) bei seinen Patientinnen an intimen Stellen Hand an – mit durchschlagendem Erfolg. Dem manuellen Einsatz nicht mehr gewachsen, erfindet er den Vibrator. Lockere Brit-Komödie mit tollem Schauspielensemble (u.a. Maggie Gyllenhaal, Jonathan Pryce).
Als der Teenager Nathan Harper auf einer Webseite für vermisste Personen ein Kinderfoto von sich entdeckt, gerät er ohne ersichtlichen Grund ins Visier professioneller Killer und der CIA. Zielgruppengerechte "Auf der Flucht"-Variante mit "Twilight"-Star Taylor Lautner (der mit den Muskeln).
Um am Leben zu bleiben, muss Nick (Jesse Eisenberg) für das Möchtegern-Ganovenduo Dwayne (Danny McBride) und Travis eine Bank ausrauben. Da dem Pizzalieferant dafür nur wenige Stunden bleiben, bittet er seinen besten Freund (Aziz Ansari) um Hilfe. Natürlich geht alles schief, was schiefgehen kann. Die kurzweilige Krimikomödie erinnert an "Ananas Express", ohne dessen Klasse zu erreichen. 
TV-Techniker und Entscheidungsträger aus der ganzen Welt gaben im November ein Versprechen ab: Die nächste TV-Norm wird einheitlich. Doch die Liste der Vorhaben ist lang.
Das größte Ärgernis bei 3D-Filmen sind Doppelkonturen. Sie können viele Ursachen haben – und oft kann man nichts dagegen tun.
Filme zum Kinostart auch im Wohnzimmer, dieser Traum rückt näher. Aber ob er jemals wahr wird, ist noch offen.
Kommentare zu diesem Artikel (einloggen zum Schreiben):
Kommentar schreiben