E-Shift: echte Pixel?
Auf der Ceatec-Messe in Tokio argumentierte Sony bereits gegen das gerade vorgestellte E-Shift-System von JVC. Tatsächlich kann man auf diese Weise keine streng getrennten 4.000 Pixel pro Zeile abbilden wie mit dem echten 4k-Chip im Sony VPL-VW1000.
Aber das Pixelraster wird durch die Verschiebung im Bildtakt feiner und vor allem präziser in der Abbildung. Denn eine 100-prozentige Trennung zwischen zwei benachbarten Pixeln ist in realen Bildern ohnehin die Ausnahme. Bei der Abtastung liegt eine Linie eigentlich nie zwischen dem Pixelraster, sondern in irgendeiner Form quer oder schräg dazu, so dass an den Rändern immer weiche Übergänge entstehen. Harte Übergänge sollten ohnehin besser aus dem Signal herausgefiltert werden, da sie zu Zeilensprüngen und Alias-Effekten führen können.
Dem realen Signal entspricht die Abtastung in den neuen JVC-Projektoren durchaus. Nur bei Testbildern würden sie schlechter abschneiden als echte 4k-Bildschirme. Doch die lassen sich ohnehin nicht zuspielen. Pixelshift gab es bereits bei DLP-Rückprojektoren; damals hieß es Wobulation.
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