JVC: 4k zum selbermachen
Auf der IFA in diesem Jahr wurde es erstmalig konkret mit Produkten in 4k, der vierfachen HD-Auflösung. Inhalte bleiben jedoch rar, da weder im Fernsehen noch auf Blu-ray auf absehbare Zeit mehr als Full-HD zu erwarten ist. So bleibt die Hochskalierung oder das Selberdrehen. Dafür wird JVC ein ideales Produkt liefern, und zwar bereits im kommenden Winter:
Ein noch namenloser Camcorder zeichnet 3.840 x 2.160 Pixel auf, in Progressive Scan mit derzeit 60 Hertz. Das ergibt eine Datenrate von 144 Megabit pro Sekunde (MBit/s), so dass eine 32-GB-Speicherkarte gerade mal 40 Minuten Aufzeichnung erlaubt.
Der Prototyp auf der IFA war noch mit vier HDMI-Kabeln an den 4k-Bildschirm angebunden, doch erste Chipsätze für Einkabel-Lösungen sind verfügbar. Toshiba zeigte es bereits auf seinem Stand, wo die gleiche Kamera die 4k-Fähigkeiten des 3D-Fernsehers ZL2 (siehe nächste Seite) vorführte.
Zielgruppe für den JVC-Camcorder sind natürlich vorerst Videoprofis, die in der Nachbearbeitung mehr Reserven brauchen oder die für extreme Großbildwände produzieren. Über eine Amateurversion wird nachgedacht, entschieden ist darüber noch nicht. Und nach wie vor halten sich Gerüchte, JVC könnte auch einen günstigeren 4k-Projektor auf D-ILA-Basis anbieten.
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