Studie: Flat-TVs und Blu-ray-Player immer vernetzter
Die Heimvernetzung wird in den kommenden fünf Jahren auch weiter zulegen - davon zeigen sich zumindest die Auguren der Marktforschungsgesellschaft ABI Research überzeugt. Einer am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Scottsdale (Arizona) vorgelegten Studie zufolge, nimmt die Anzahl der mit WLAN- oder Ethernet ausgerüsteten Gerätschaften aus dem Unterhaltungselektronikbereich bis 2016 jährlich um über 21 Prozent zu. Das würde bedeuten, dass zwischen 2010 und 2016 mehr als drei Milliarden Modelle weltweit ausgeliefert werden, die untereinander Kontakt aufnehmen können.
Die Vorherrschaft nehmen dabei nach Ansicht von ABI Research Flachbildfernseher und Blu-ray-Player ein. Das ist zumindest in letzterem Fall kein Wunder, denn inzwischen gibt es immer mehr Firmware-Updates, ohne die sich hochauflösende Spielfilme gar nicht mehr abspielen lassen. Dieses Verhalten ist dem Kopierschutzwahn geschuldet. Auch in Flat-TVs gehören LAN-Verbindungen ab einer bestimmten Preisklasse zum guten Ton.
Antreiber der Entwicklung sind neben Streaming-Services wie Netflix oder Lovefilm auch Techniken à la "Airplay" von Apple, bei dem sich Inhalte drahtlos auf Fernseher transportieren lassen. Auch Radioangebote wie Rhapsody, Melon oder Spotify lassen den Wunsch nach Vernetzung beim Konsumenten wachsen.
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