Immer mehr Receiver, BD-Player und PCs mit HDMI
Das High Definition Multimedia Interface - kurz: HDMI - kommt in immer mehr Gerätschaften zum Einsatz, verstärkt auch außerhalb der Unterhaltungselektronik. Vor allem in Notebooks, bei Grafikkarten und PCs wird die Schnittstelle inzwischen bevorzugt verbaut, teilte das Marktforschungsunternehmen In-Stat mit.
Per HDMi werden Bilder und Audiosignale übermittelt. Zu den großen Nachteilen des Standards zählt der Einsatz des verbraucherfeindlichen Kopierschutzes HDCP. Damit ist es beispielsweise nicht möglich, digitale Signale von einem Satelliten-Receiver zu einem DVD-Rekorder zu übermitteln, um sie dort aufzuzeichnen. Das klappt nur über den qualitativ schlechteren analogen Weg per FBAS, SCART, YUV oder RGBs. Nach Verbraucherberichten gibt es zudem mitunter Schwierigkeiten bei der Verbindung von Unterhaltungselektronikgeräten, die in schwarzen Bildern auf TV oder Beamer resultieren.
Nach In-Stat-Angaben steigen die Verkäufe von Geräten wie Fernsehern, DVD/Blu-ray-Playern und Settop-Boxen mit HDMI-Port weiter deutlich an. Im abgelaufenen Jahr wurden 350 Millionen entsprechend ausgerüstete Modelle verkauft. Im PC-Bereich hat sich die Schnittstelle inzwischen ebenfalls verbreitet, wächst mit Quoten von über 20 Prozent jährlich.
Selbst im Kfz-Bereich spielt HDMI inzwischen eine Rolle: Im vergangenen Jahr war erstmals der Minivan "Odyssey" von Honda damit ausgestattet. Für den Rivalen DVI (Digital Visual Interface) sieht es indes nicht so gut aus: hier erwarten die Auguren einen schleichenden Rückgang, der auch im neu eingeführten DisplayPort-Standard begründet liegt.
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