Digitale Settop-Boxen weiter gefragt - 5,7 Milliarden Umsatz
Digitale Settop-Boxen sind auch weiter gefragt. Im letzten Quartal des vergangenen Jahres zogen die Umsätze weltweit nach einer Schwächeperiode wieder an.
Nach Angaben des US-Marktforschungsunternehmens In-Stat am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit), wurden zwischen Oktober und Ende Dezember 2010 insgesamt 5,7 Milliarden US-Dollar mit den Receivern umgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitrum ein Plus von 400 Millionen US-Dollar. Antreiber ist unter anderem die Umstellung von SDTV auf HDTV in Nordamerika. Dort wurden im vergangenen Jahr 18 Millionen SD/HD-Boxen ausgeliefert.
Auch in Europa zieht der Umsatz an, für das erste Quartal erwarten die Auguren rund 212 Millionen US-Dollar Erlös aus dem Verkauf der Empfangsgeräte. Das IP-Fernsehen spielt nach In-Stat-Angaben auch weiter nur eine untergeordnete Rolle. So sollen den Zahlen der Marktforscher zufolge im letzten Jahr nur 3,7 Millionen IPTV-Receiver verkauft worden sein. In Lateinamerika ist unterdessen die Analog/Digital-Umstellung im vollen Gang, ans HD-Fernsehen verschwendet dort noch kaum ein Haushalt Gedanken: Zwischen Januar und Dezember wurden in dieser Region acht Millionen mehr SD-Boxen als HD-Pendants verkauft.
Zu den weltweit größten Anbietern gehören unter anderem Pace, Motorola und Scientific-Atlanta (Cisco).
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