CES 2011: 140.000 Besucher, aber nur wenige Innovationen
Die Consumer Electronics Show (CES) feiert das Ende der Krisenzeit. Die Zahl der Besucher und Aussteller ist nach einer Durststrecke wieder deutlich gestiegen. Insgesamt 2.700 Technologie- Unternehmen präsentierten bis zum Sonntagabend in Las Vegas ihre neuesten Produkte und Entwicklungen.
Damit wurde wieder der Stand von 2009 erreicht. Die Zahl der Fachbesucher stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20.000 auf insgesamt 140.000, teilte die Veranstalterin CEA am Sonntag (Ortszeit) mit.
Zu den großen Trends der Messe zählten mehr als 80 Tablets, die im Convention Center in Las Vegas von verschiedenen Unternehmen präsentiert wurden. Der Branchendienst cnet.com kürte als beste Innovation der CES Motorolas "Xoom". Das voraussichtlich erste Tablet mit Googles Betriebssystem Android 3.0 habe mehr Funktionen als das iPad, begründete die Redaktion ihre Entscheidung. Zu den "best of show" gehören auch Intels neuer Chips "Sandy Bridge" mit integrierter Grafik sowie Toshibas Prototyp eines Displays, bei dem für 3D-Filme künftig keine Brille mehr erforderlich ist.
Weitere Innovationen blieben aus. Die Hersteller begnügten sich in diesem Jahr vor allem damit, überarbeitete Modelle ihrer Flat-TVs, Blu-ray-Player und Receiver vorzustellen.
Gary Shapiro, Chef der Veranstalterin CEA, beschwor dennoch die Innovationskraft der Branche als "Motor für die gesamte wirtschaftliche Erholung". Die CES freute sich denn auch über eine weiter gestiegene internationale Beteiligung an der Gadget-Show. Unter den Besuchern seien insgesamt 30.000 aus dem Ausland gekommen, hieß es. Auch ein breites Medien- Echo hob die Messe hervor. Allein über den Kurznachrichten-Dienst Twitter wurden seit Montag vergangener Woche 158.000 Tweets zum Thema gesendet.
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Kommentar #1 vom 18.08.2011, 05:28