Deutsche investieren immer mehr in Flat-TVs und Co.
Die Deutschen geben immer mehr Geld für Unterhaltungselektrionik und Produkte aus dem Consumer-Electronics-Bereich aus. Die Ausgaben pro Haushalt sind von 2000 bis heute um 27 Prozent von 501 Euro auf 636 Euro pro Jahr angestiegen. Diese Zahlen gab die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) bekannt.
Prognosen zufolge wächst der Markt im selben Zeitraum um rund 30 Prozent. Wurden im Jahr 2000 noch 19,3 Milliarden Euro umgesetzt, rechnet die gfu für 2010 mit einem Jahresumsatz in Richtung von 25 Milliarden Euro.
Absatz- und umsatzstärkster Bereich des Consumer-Electronics-Marktes ist damals wie heute die Sparte Unterhaltungselektronik. Sie legt um 58 Prozent von 9,7 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf 15,3 Milliarden im Jahr 2010 zu. Am erfolgreichsten sind dabei die Fernsehgeräte. Wurden im Jahr 2000 noch 3,1 Milliarden Euro Umsatz erzielt, prognostizieren die Marktforscher für 2010 mehr als 6,5 Milliarden Euro Umsatz.
Einer der Hauptgründe für die höheren Stückzahlen bei Fernsehern ist der Umstieg von Röhrengeräten auf Flat-TVs. Im Jahr 2000 freute sich die Branche über eine verkaufte Stückzahl von erstmals sechs Millionen; für dieses Jahr prognostiziert die gfu knapp zehn Millionen verkaufte Fernsehgeräte (+ 67 Prozent).
Bestimmende Themen der Zukunft werden der gfu zufolge die zunehmende Vernetzung, die Verschmelzung von TV und Internet (HbbTV), HDTV, 3D-Medien und die weiter zunehmende Nutzung mobiler elektronischer Dienste sein.
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Kommentar #1 vom 05.09.2010, 09:55