Fakten-Check zu "Flammendes Inferno"

vom 02.05.10 | 09:24

Selten wurde in Hollywood ein Jahrzehnt dermaßen stark von einem Subgenre geprägt wie die Siebziger vom Katastrophenfilm. Den desaströsen Anfang machte 1970 die Verfilmung von Arthur Haileys Bestseller "Airport". Ein für damalige Verhältnisse sensationelles Einspielergebnis von 45 Mio. Dollar sowie zehn Oscar-Nominierungen öffneten Tür und Tor für weitere Zelluloid-Katastrophen.

Egal ob zu Land ("Erdbeben", "Flammendes Inferno"), zu Wasser ("Die Höllenfahrt der Poseidon") oder in der Luft ("Airport 75", "Airport 77", "Der tödliche Schwarm") - die Gefahr lauerte überall. Neben tollen Effekten machten die Darsteller-Riegen aus unzähligen Hollywood-Stars den Reiz dieser Filme aus (u.a. spielten Rock Hudson, Henry Fonda, Burt Lancaster, Dean Martin, Paul Newman, Steve McQueen und Fred Astaire mit). Eine Flut von Oscar-Nominierungen war die Folge.

Nachdem 1979 "Meteor", "Der Tag, an dem die Welt unterging" und "Airport 80" an den Kinokassen floppten, war Schluss mit den filmischen Unglücksszenarien. Erst 1997 wurde dem Genre mit dem vulkanologischen Doppelschlag "Dante's Peak" und "Volcano" neues Leben eingehaucht.


 

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