Panasonic startet Verkauf von 3D-TVs - bei Best Buy
Der Unterhaltungselektroniker Panasonic startet an diesem Mittwoch mit dem Verkauf von 3D-Fernsehern in den Vereinigten Staaten. Spielfilme wie "Avatar" und eine Kooperation mit der Elektronikkette Best Buy soll den Absatz in den kommenden Monaten kräftig ankurbeln.
Nach übereinstimmenden Medienberichten am Montag (Ortstzeit) soll ein 50 Zoll Modell vom Typ Viera zum Preis von 2.500 US-Dollar (1.833 US-Dollar) in die Regale gestellt werden. Panasonic wolle rund eine Million Geräte bis Ende März 2011 weltweit absetzen, kündigte Unternehmenschef Fumio Ohtsubo nach Angaben des "Wall Street Journals" (Dienstagsausgabe) an. 500.000 Exemplare davon alleine in Nordamerika.
Best Buy kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Die Kette wolle in mehreren Hundert großen Filialen die Flat-TVs aufstellen, um die Kundschaft fürs dreidimensionale Fernsehen zu begeistern, hieß es. Die Aktivitäten sollen bei einem erfolgreichen Start ausgebaut werden. Panasonic ist aktuell der viertgrößte Flachbildschirmhersteller weltweit. An der Spitze steht Samsung, gefolgt von LG und Sony.
Mit 3D-Fernsehern erhoffen sich die Unterhaltungselektronikkonzerne steigende Margen beim Verkauf. Herkömmliche Geräte sind inzwischen so preiswert, dass kaum Gewinne hängenbleiben. In den kommenden Monaten kommen zahlreiche Spielfilme mit der dritten Dimension in die Kino und anschließend auf Blu-ray.
Die gewöhnlich gut unterrichtete japanische Tageszeitung "Nikkei" hatte am Wochenende bereits über die 3D-Planspiele von Panasonic berichtet. Best Buy wollte zu den Berichten bislang keine Stellung nehmen, eine Bestätigung steht aus.
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Beim Panasonic handelt es sich um den einzigen Plasma im Test. Offiziell kostet der 42-Zöller 1.000 Euro, im Internet gibt es den 3D-Fernseher mit Shutter-Technik für etwa 800 Euro.
Mit einer Preisempfehlung von 1.200 Euro gehört der LG zu den teureren Fernsehern des Tests. Günstige Angebote für den Edge-LED-TV bewegen sich inklusive Polfilter-Brillen bei 850 Euro.
Sonys Edge-LED-Fernseher bekommt man ab 750 Euro. Highlight des 40-Zöllers ist die umfangreiche Multimedia-Ausstattung inklusive HbbTV. Verzichten muss man auf Techniken zur Schärfeverbesserung bei Bewegung.
Zu Internet-Preisen um 900 Euro ist der 42 Zoll-Plasma von Panasonic ein attraktives Angebot. Er verfügt sowohl über einen Universaltuner als auch über Möglichkeiten zur Farboptimierung.
Der günstigste TV im Testfeld stammt von LG: Den LCD-Fernseher mit Edge-LED-Backlight bieten Internet-Versender schon für 600 Euro an. Verzichten muss man dafür auf 3D, USB-Aufnahme und 100 Hertz.
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