Panasonic: 3D-TV-Feuerwerk und Blu-ray-Streaming
Der japanische Unterhaltungselektronik-Riese Panasonic hat am Dienstag auf einer Presseveranstaltung in München seine neuen Flachbild-Fernseher für das Modelljahr 2010 präsentiert. Das "größte Sortiment aller Zeiten" umfasst neben der zweiten Generation der NeoPDP-Plasmafernseher, deren weiterentwickeltes Panel mehr Kontrast und besseres Bild bieten soll, auch 3D-taugliche Full-HD-Modelle. Neben preisgünstigen Einsteigermodellen standen außerdem LCD-Displays mit neuartiger "Edge LED"-Hintergrundbeleuchtung im Mittelpunkt (V20-Serie). Hier sind die Leuchtkörper in den Rand des Gehäuses eingearbeitet. Das Licht wird über ein Leitersystem gleichmäßig verteilt. Das soll laut Hersteller besonders flache Bauweisen ermöglichen.
Erweiterter "Viera Cast"-Service - Blu-ray-Aufnahmen streamen
Ebenfalls vorgestellt wurden die Design-Reihen D25 (Metallic) und D28 (Pure-White, Pure-Silver oder Pure-Purple-Metallic), die den Fernseher als optisches Highlight im Wohnzimmer inszenieren, und zwei GW20-Modelle mit kleineren Bilddiagonalen von 32 und 37 Zoll für die Nutzung als Zweitgerät. Im niedrigeren Preissegment werden S20-Modelle (Full-HD) und X25 (1.024 x 768 Pixel) als Plasmas aufgelegt.
Ausstattungstechnisch wurde der bei allen Fernsehern mit Netzwerk-Schnittstelle implementierte Internet-Dienst "Viera Cast" um weitere Informations- und Unterhaltungsangebote von "Tagesschau", Bloomnberg, QTom, Dailymotion, Acetrax und Videotelefonie per Skype erweitert. Auch der Zugriff auf ausgewählte Internet-Seiten, die speziell für die Darstellung auf dem Bildschirm optimiert wurden, soll künftig möglich werden. Hinzu tritt ein Video-on-Demand-Angebot. Die DLNA-Funktion für den Zugriff auf Inhalte im lokalen Netzwerk wurde um Kompatibilität für AVCHD, MP3, AAC und LPCM erweitert.
Ein Alleinstellungsmerkmal ist der bei der V20-Serie integrierte DLNA-Zugriff auf Blu-ray-Rekorder von Panasonic. Aufgezeichnete TV-Sendungen lassen sich per Client-Server-Prinzip raumübergreifend nutzen. Das soll auch mit HDTV-Inhalten funktionieren. Alternativ zur LAN-Verkabelung steht ein USB-Adapter für Wireless-Zugriffe als Zubehör bereit.
3D-taugliche Plasmariesen mit Shutter-Brillen
Ein Großteil der Full-HD-tauglichen Modelle verfügt außerdem über die Möglichkeit, Sendungen per USB-Schnittstelle auf externe Festplatte aufzuzeichnen. Auch Time-Shifting und zeitgesteuerte Aufnahmen gehören zum Funktionsumfang. Neben HD-tauglichen Kombi-Tunern für Kabel und DVB-T sind auch "Multituner"-Varianten mit Satelliten-Empfang und "CI+"-Unterstützung für den HD-Empfang angekündigt.
Die in 50 und 65 Zoll geplanten NeoPDP-Plasmaschirme der VT20-Reihe sind zusätzlich 3D-tauglich. Zwei aktive Shutterbrillen werden mitgeliefert. Die Synchronisation erfolgt per Infrarot. Außerdem sind 600 Hz Intelligent Frame Creation und "VReal5"-Technologie an Bord, die auch bei 2D-Inhalten Bewegungen besonders plastisch nachzeichnen soll. Neben einem THX-Zertifikat bringen die Schirme zwei SD-Kartenslots und zwei USB-Anschlüsse mit. Als Zuspieler für räumliche Bilder fungiert der bereits vorher präsentiert Blu-ray-Player DMP-BDT300.
Zu Preisen und genauen Verfügbarkeitsterminen der einzelnen Modellreihen machte Panasonic zunächst keine näheren Angaben.
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Kommentare zu diesem Artikel (einloggen zum Schreiben):
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Kommentar #2 vom 06.06.2011, 14:47
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Kommentar #1 vom 11.03.2010, 20:42